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Die Autonics-iTP-Serie definiert HMI als vernetzte Steuerungsplattform neu

Autonics stellt die HMI der iTP-Serie vor, die Quad-Core-Leistung, flexible Konnektivität und Datenbankintegration vereint. Sie wurde für moderne Industriesysteme entwickelt und verwandelt HMIs in ...

Der Wandel von Bedienpanels zu Steuerungsknoten

Autonics hat die iTP-Serie vorgestellt und damit eine klare Weiterentwicklung der Funktionsweise von HMI-Systemen eingeleitet. Diese Panels dienen nicht mehr nur als passive Visualisierungswerkzeuge.

Stattdessen agieren sie als aktive Bestandteile industrieller Steuerungsarchitekturen. Die Plattform kombiniert Rechenleistung, Konnektivität und Softwareintegration, um modernen Automatisierungsanforderungen gerecht zu werden.

Autonics-iTP-HMI-Panel in rauer industrieller Umgebung zur Gewährleistung der Systemzuverlässigkeit

Die iTP-Serie wurde auf Langlebigkeit ausgelegt und unterstützt gleichzeitig fortschrittliche datenbasierte Steuerungsfunktionen.

Leistungsarchitektur für datenintensive Umgebungen

Quad-Core-Verarbeitung und Speicherkapazität

Die iTP-Serie verwendet eine Quad-Core-CPU mit 4 GB Arbeitsspeicher. Diese Hardwarekombination unterstützt komplexe Visualisierungen und Multitasking.

Bediener profitieren von einer flüssigeren Grafikdarstellung und kürzeren Reaktionszeiten. Die Systemstabilität verbessert sich bei der gleichzeitigen Ausführung von Überwachungs- und Steuerungsaufgaben.

Zusammenführung von Steuerung und Datenverarbeitung

Moderne HMI-Systeme müssen Daten lokal verarbeiten und gleichzeitig mit übergeordneten Systemen interagieren. Dadurch werden herkömmliche Panels leistungsmäßig stark beansprucht.

Die iTP-Plattform begegnet dieser Herausforderung, indem sie die gleichzeitige Ausführung von Steuerungslogik, Datenprotokollierung und Visualisierung ohne Leistungseinbußen ermöglicht.

Flexible Einsatzmöglichkeiten über klassische HMIs hinaus

Die iTP-Serie umfasst sowohl Displaymodelle als auch kopflose Gateway-Varianten. Dadurch erweitert sich ihr Einsatzbereich über Bedienerschnittstellen hinaus.

Gateway-Einheiten ermöglichen den direkten Datenaustausch zwischen Geräten und Systemen. Bei kleineren Installationen machen sie zusätzliche Industrie-PCs überflüssig.

Explosionsgeschützte Versionen ermöglichen den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen, in denen Zertifizierung und Zuverlässigkeit entscheidend sind.

Für die Integration in umfassendere Automatisierungsarchitekturen kombinieren Systeme HMI-Plattformen häufig mit PLC- und PAC-Steuerungssystemen, um einen konsistenten Datenfluss und die zuverlässige Ausführung der Steuerungslogik sicherzustellen.

Konnektivität als Brücke zwischen Legacy- und modernen Systemen

Unterstützung mehrerer Kommunikationsebenen

Die iTP-Serie unterstützt Ethernet, serielle Kommunikation, USB, SD-Speicher und WLAN. Dadurch ist die Kompatibilität in heterogenen industriellen Umgebungen gewährleistet.

Alte Anlagenkomponenten können neben modernen vernetzten Geräten angebunden werden, ohne dass eine umfassende Neugestaltung erforderlich ist.

Direkte Datenbankintegration

Die Plattform unterstützt wichtige Datenbanksysteme wie MS SQL, MySQL, Oracle und PostgreSQL. Dadurch ist eine direkte Interaktion mit den Datenebenen von Unternehmen möglich.

Datenprotokollierung, -abruf und -analyse erfolgen ohne Middleware. Das vereinfacht die Systemarchitektur und reduziert die Latenz.

Entwicklungswerkzeuge zur Reduzierung des Engineering-Aufwands

Die Software SCADAMaster Designer bietet eine optimierte Entwicklungsumgebung. Ingenieure können Schnittstellen schnell erstellen, ohne Funktionalität einzubüßen.

Die integrierte SVG-Bibliothek verbessert die Genauigkeit der Visualisierung. Schnittstellen bilden reale Anlagen und Prozesse dadurch realistischer ab.

Das verkürzt die Einarbeitungszeit der Bediener und verbessert das Situationsbewusstsein in der Produktionsumgebung.

Fernüberwachung wird zum Standard

Die integrierte VNC-Funktion ermöglicht den Fernzugriff von PCs und Mobilgeräten aus. Bediener können Systeme überwachen und steuern, ohne vor Ort sein zu müssen.

Autonics-iTP-HMI-Fernüberwachungsschnittstelle zur Steuerung von Systemen aus der Ferne

Fernzugriffswerkzeuge erweitern die betriebliche Transparenz über den Leitstand hinaus.

Webbasierte Diagnosewerkzeuge liefern Echtzeitinformationen zu CPU-Auslastung, Speichernutzung und Netzwerkstatus. Dadurch lassen sich Fehler schneller beheben und Systeme optimieren.

Für die Anforderungen des industriellen Alltags entwickelt

Die iTP-Serie bietet Schutzart IP66 und ist damit gegen Staub und Wasser beständig. Dies gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb in rauen Umgebungen.

Flexible Montagemöglichkeiten unterstützen verschiedene Installationsszenarien. Die Panels lassen sich ohne Umplanung in Schaltschränke oder Bedienerstationen integrieren.

In bewegungsintensiven Systemen verbessert die Integration mit Antriebs- und Motion-Control-Lösungen zusätzlich die Synchronisierung zwischen Visualisierung und Maschinenverhalten.

Branchentrend: verteilte Intelligenz am Edge

Industrielle Systeme entwickeln sich hin zu verteilten Architekturen. Die Intelligenz rückt näher an die Feldebene.

HMI-Plattformen übernehmen heute Datenverarbeitung, Kommunikation und Diagnose. Dadurch sinkt die Abhängigkeit von zentralisierten Systemen.

Die iTP-Serie spiegelt diesen Wandel wider, indem sie Edge Computing und Bedienerinteraktion in einer einzigen Plattform kombiniert.

Perspektive des Autors

Die iTP-Serie stellt eine praxisorientierte Weiterentwicklung und keinen konzeptionellen Sprung dar. Sie entspricht der Funktionsweise moderner Systeme.

Durch die Zusammenführung von HMI-, Gateway- und Diagnosefunktionen reduziert Autonics die Systemkomplexität. Davon profitieren Integratoren und Bediener unmittelbar.

Meiner Ansicht nach liegt die tatsächliche Wirkung in der Vereinfachung der Architektur. Weniger Geräte bedeuten weniger potenzielle Fehlerquellen und geringere Lebenszykluskosten.

Marcus Eldridge, Analyst für industrielle Automatisierung mit 12 Jahren Erfahrung in HMI-/SCADA-Systemen und der Steuerungsintegration. Frühere Projekterfahrung mit Siemens, Schneider Electric und Beckhoff Automation in den Bereichen Fertigung und Energie.

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