MODEX 2026 Vorschau: Was Sie in der Automatisierung der Lieferkette erwarten können
Die MODEX 2026 rückt die Automatisierung der Lieferkette wieder in den Fokus, doch geht es nicht mehr nur um schnellere Abläufe. Der Schwerpunkt liegt nun auf Systemkoordination, Datenübersicht und...
MODEX 2026 kehrt mit einem klaren Fokus darauf zurück, wie moderne Lieferketten durch Automatisierung neu gestaltet werden. Über schnellere Förderbänder und größere Roboter hinaus liegt die eigentliche Veränderung darin, wie Systeme sich verbinden, skalieren und als einheitliche Umgebungen arbeiten.
Die Veranstaltung findet vom 13. bis 16. April im Georgia World Congress Center in Atlanta statt und vereint Bewegungssteuerung, Robotik und Logistiksoftware unter einem Dach, was widerspiegelt, wie Lager immer dynamischer und datengetriebener werden.
Bewegung als Grundlage
In nahezu jedem ausgestellten System bleibt Bewegung die zugrundeliegende Konstante. Ob Roboterarme, Fördersysteme oder autonome Fahrzeuge – die Leistung hängt von präziser und effizienter Steuerung ab.
Servoantriebstechnologien entwickeln sich weiter hin zu höherer Effizienz und engerer Integration und unterstützen sowohl eingebettete Systeme als auch eigenständige Steuerungsarchitekturen.

Scannen und Datenerfassung
Zuverlässige Identifikationssysteme bleiben in Hochgeschwindigkeits-Logistikumgebungen entscheidend. Barcode- und bildbasierte Scantechnologien arbeiten nun unter zunehmend anspruchsvollen Bedingungen, einschließlich variabler Beleuchtung, hoher Durchsatzraten und gemischter Verpackungsformate.
Der Trend geht zu intelligenteren Erfassungssystemen, die Bildgebung, Decodierung und Edge-Processing in einer einzigen Plattform vereinen.
Schwere Robotik und mobile Systeme
Groß angelegte Robotik dominiert weiterhin die Materialhandhabung, insbesondere beim Palettieren und beim Transport schwerer Lasten. Gleichzeitig wird die Integration mit mobilen Plattformen immer häufiger, wodurch Roboter über feste Arbeitszellen hinaus operieren können.

Diese Kombination aus Manipulation und Mobilität spiegelt einen breiteren Wandel hin zu flexiblen Automatisierungssystemen wider, die sich an veränderte Layouts und Arbeitsabläufe anpassen.
Dezentrale Antriebe und Effizienz
Die Antriebstechnik rückt ebenfalls näher an den Motor heran. Dezentrale Architekturen reduzieren die Verkabelungskomplexität und verbessern die Systemeffizienz, insbesondere bei verteilten Förder- und Materialflusssystemen.
Hocheffiziente Motoren und integrierte Antriebseinheiten werden in Anwendungen, bei denen Energieverbrauch und Installationszeit entscheidend sind, zum Standard.
Systemebenenintegration
Vielleicht ist die wichtigste Veränderung bei MODEX die Entwicklung hin zu vollständig integrierten Systemen. Automatisierung wird nicht mehr als einzelne Komponenten betrachtet, sondern als vernetzte Ebenen, die Hardware, Software und Steuerungslogik kombinieren.

Das Ergebnis ist eine Lieferkettenumgebung, die sich weniger wie eine Ansammlung von Maschinen verhält, sondern mehr wie ein koordiniertes Betriebssystem.
Ausblick
MODEX 2026 markiert den Übergang von isolierten Automatisierungs-Upgrades zu einer skalierbaren, systemweiten Transformation. Da Logistikprozesse immer komplexer werden, wird die Fähigkeit zur Integration, Anpassung und Skalierung die nächste Generation der industriellen Automatisierung prägen.