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Pepperl+Fuchs stellt die IO-Link-Ultraschallsensorserie UB*-F42 für flexible Sensorarchitekturen vor

Pepperl+Fuchs erweitert sein Sensorportfolio um Ultraschallsensoren der Serie UB*-F42 mit IO-Link-Konnektivität, flexibler Montagegeometrie und IP67-Schutz für intelligentere Materialhandhabung, Lo...

Ein Wandel hin zu intelligenterer, rekonfigurierbarer Sensorik

Pepperl+Fuchs hat sein Sensorportfolio mit der Ultraschallsensorserie UB*-F42 erweitert. Sie richtet sich an Anwendungen, in denen Flexibilität und Konnektivität ebenso wichtig sind wie Messgenauigkeit. Das Design spiegelt den deutlichen Trend zu softwarekonfigurierbarer Hardware in modernen Automatisierungssystemen wider.

Statt Sensoren mit fest definierten Funktionen einzusetzen, können Ingenieure nun auf eine einzige Plattform zurückgreifen, die sich an verschiedene Messaufgaben anpasst. Dies reduziert den Engineering-Aufwand und verbessert gleichzeitig die Konsistenz über den gesamten Lebenszyklus in industriellen Umgebungen.

Weitere technische Details und Informationen zur Produktpositionierung bietet das offizielle Pepperl+Fuchs-Produktportfolio, das die umfassendere Entwicklung intelligenter Sensortechnologien in Automatisierungssystemen widerspiegelt.

Kubischer UB-F42-Ultraschallsensor zur industriellen Füllstands- und Objekterkennung

Die Serie UB*-F42 verfügt über ein kompaktes, kubisches Design, das für eine flexible Installation in industriellen Sensorikanwendungen optimiert ist.

Technik der UB*-F42-Plattform

Anpassbare Geometrie für reale Installationsbedingungen

Die UB*-F42-Serie verfügt über eine modulare Sensorikgeometrie, die eine Drehung der Sensorfläche ermöglicht. Dadurch erhalten Ingenieure bei der mechanischen Integration mehr Freiheit, ohne die Befestigungsstrukturen neu konstruieren zu müssen.

Das Design unterstützt sowohl die Füllstandsmessung als auch die Objekterkennung in unterschiedlichen Produktionslayouts, darunter Lagertanks, Förderanlagen und Materialtransportsysteme.

Synchronisierung mehrerer Sensoren für einen stabilen Betrieb

In dicht bestückten Automatisierungsumgebungen arbeiten häufig mehrere Ultraschallsensoren in unmittelbarer Nähe zueinander. Ohne Koordination können Signalinterferenzen die Messwerte verfälschen.

Die UB*-F42-Serie löst dieses Problem mit Synchronisierungsmodi, die die Aussendungen der Sensoren koordinieren. Dadurch werden Fehlauslösungen reduziert und die Messstabilität bei Installationen mit mehreren Geräten verbessert.

IO-Link macht Sensorik zur Dateninfrastruktur

Von Signalen zu strukturierten Diagnosedaten

Durch die IO-Link-Integration gibt die UB*-F42-Serie nicht nur Schaltsignale aus. Sie überträgt Konfigurationsparameter und Diagnosedaten direkt an Steuerungssysteme.

Dies beschleunigt die Inbetriebnahme und ermöglicht Fernanpassungen, ohne dass ein physischer Zugriff auf die Feldgeräte erforderlich ist. Wartungsteams erhalten Einblick in den Zustand der Sensoren und in Leistungstrends.

Zuverlässiger Betrieb unter rauen Umgebungsbedingungen

Die Sensorserie ist nach IP67 geschützt und eignet sich damit für Umgebungen mit Staub, Feuchtigkeit und mechanischen Verunreinigungen. Dies gewährleistet eine stabile Leistung in Industrieanlagen, in denen die Umgebungsbedingungen erheblich schwanken.

In umfassenderen Sensorikarchitekturen gelten ähnliche Zuverlässigkeitsanforderungen auch für industrielle Erkennungssysteme, bei denen die Messstabilität die Qualität der Prozesssteuerung direkt beeinflusst.

Ultraschallsensor zur Messung von Flüssigkeits- und Schüttgutfüllständen in Lagersystemen

UB*-F42-Sensoren ermöglichen eine zuverlässige Füllstandsmessung für Flüssigkeiten und Schüttgüter in industriellen Lageranwendungen.

Wo die UB*-F42 in industriellen Systemen zum Einsatz kommt

Die UB*-F42-Serie unterstützt zahlreiche Anwendungen in Materialtransport- und Produktionsumgebungen. Sie kann Tankfüllstände messen, das Vorhandensein von Objekten erkennen und Positionen in Logistikprozessen überwachen.

In Lagerhaussystemen verbessert sie die Genauigkeit beim Andocken von Fahrzeugen. In Prozessindustrien trägt sie dazu bei, eine kontinuierliche Füllstandsübersicht in Silos und Lagereinheiten aufrechtzuerhalten.

Diese Funktionen verringern die Abhängigkeit von verschiedenen Sensortypen und vereinfachen die Ersatzteilverwaltung in groß angelegten Anlagen.

Branchentrend: Bündelung der Sensorintelligenz

Die Einführung der UB*-F42-Serie spiegelt einen umfassenderen Wandel in der Strategie für industrielle Sensorik wider. Die Kombination aus Hardwarekonsolidierung und Softwarekonfigurierbarkeit ersetzt herkömmliche Geräte mit nur einer Funktion.

Hersteller bevorzugen zunehmend Sensoren, die Daten, Diagnosen und Konfigurationsflexibilität in einem einzigen Knoten bereitstellen. Dieser Trend steht im Einklang mit IIoT-Architekturen und zentralisierten Anlagenverwaltungssystemen.

Mit zunehmender Verbreitung von IO-Link verhalten sich Sensoren immer mehr wie intelligente Endgeräte statt wie isolierte Feldgeräte. Dies verbessert sowohl die Systemtransparenz als auch die betriebliche Effizienz.

Perspektive aus der Praxis

Der eigentliche Wert der UB*-F42-Serie liegt nicht nur in ihrer Ultraschallfunktion, sondern auch in ihrer Rolle bei der Vereinfachung der Systemarchitektur. Ingenieure benötigen nicht mehr mehrere Sensorvarianten für ähnliche Aufgaben.

Dies reduziert die Integrationskomplexität und verbessert die langfristige Skalierbarkeit automatisierter Anlagen. Zudem stärkt es den Übergang zu datenbasierten Instandhaltungsstrategien.

Autor: Michael R. Dawson, Reporter für industrielle Systeme | 11 Jahre Erfahrung in der Integration von Automatisierungssystemen, mit Praxiserfahrung in Prozesssteuerungsumgebungen von Siemens, Schneider Electric und Emerson.

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