Turbinen- und Maschinensteuerungssysteme regeln Geschwindigkeit, Last, Schutz und Abläufe für rotierende Geräte wie Dampf- und Gasturbinen, Kompressoren und große Antriebe. Die Architektur kombiniert typischerweise dedizierte Steuerprozessoren, Ein-/Ausgabe- und Signalaufbereitung, Überdrehzahl- und Schutzmodule, Abschaltmagnetventile oder Relais sowie überwachende Schnittstellen, die mit Anlagensteuerungsnetzwerken kommunizieren. Technische Merkmale legen Wert auf schnelle Reaktion, hochintegritäts Schutzwege, Redundanz dort, wo erforderlich, Schwingungs- und Zustandsmessungen sowie robuste Diagnosen zur Unterstützung eines sicheren Betriebs. Die funktionalen Fähigkeiten umfassen Start- und Stoppsequenzen, Reglersteuerung, Lastverteilung, Freigaben und Verriegelungen, Abschaltlogik sowie Integration in DCS- oder SCADA-Anzeigen. Für zustandsbezogene Instrumentierungs- und Überwachungskomponenten siehe Maschinenüberwachung. Für Netzwerk- und Schnittstellenkomponenten, die in diesen Systemen verwendet werden, siehe Kommunikation & Vernetzung.