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Banner erweitert S4B-Sicherheitslichtvorhänge für flexible Maschinensicherheit

Banner Engineering erweitert seine S4B-Sicherheitslichtgitterserie um neue Längen mit einer Auflösung von 14 mm und ermöglicht dadurch einen flexibleren Maschinenschutz bei gleichzeitig verbesserte...

Sicherheitsabdeckung erweitern, ohne Systeme neu zu gestalten

Banner Engineering hat seine S4B-Sicherheitslichtvorhangserie um neue Längenoptionen für Modelle mit 14-mm-Auflösung erweitert. Die Erweiterung begegnet einer praktischen Herausforderung bei der Maschinensicherheit: Schutzbereiche anzupassen, ohne komplette Schutzeinrichtungen neu zu konstruieren.

Mit den neuen Längen von 1.350 mm bis 1.800 mm können Ingenieure die Sicherheitsabdeckung besser an die tatsächlichen Maschinenabmessungen und Zugangspunkte für Bediener anpassen.

Sicherheitslichtvorhang mit erweiterter Länge für Anwendungen zum Schutz industrieller Maschinen

Die verlängerten S4B-Sicherheitslichtvorhangmodelle bieten eine größere Abdeckung für größere Zugangsbereiche an Maschinen.

Technische Details der S4B-Plattform

Die S4B-Serie ist ein Sicherheitslichtvorhang des Typs 4 für hochzuverlässige Schutzeinrichtungen an Maschinen. Er überwacht Gefahrenbereiche kontinuierlich und stoppt die Maschinenbewegung sofort, sobald ein Strahl unterbrochen wird.

Integrierte Anzeigen für Strahlstärke und Erfassungszonen vereinfachen die Inbetriebnahme. Dadurch verkürzt sich die Einrichtungszeit und das Risiko von Ausrichtungsfehlern bei der Installation wird minimiert.

Konfigurierbarer Schutz bei minimalem Verdrahtungsaufwand

Das System unterstützt Muting- und Fest-Ausblendkonfigurationen und ermöglicht so kontrollierte Unterbrechungen des Schutzfelds, ohne die Produktion anzuhalten.

Eine optionale Fernschnittstelle ermöglicht die schnelle Anpassung dieser Parameter und verbessert die betriebliche Flexibilität bei Wartungsarbeiten oder Prozessänderungen.

Die Kaskadierfähigkeit erhöht zudem die Skalierbarkeit. Mehrere Lichtvorhänge können in Reihe geschaltet werden, wodurch sich der Verdrahtungsaufwand verringert und die Integration in die Steuerung vereinfacht wird.

Übersicht über Betrieb und Konfiguration des S4B-Sicherheitslichtvorhangs in industriellen Umgebungen.

Auflösung als entscheidender Sicherheitsparameter

Die Auflösung eines Lichtvorhangs bestimmt die Erfassungsempfindlichkeit. Eine Auflösung von 14 mm erkennt kleinere Objekte wie Finger, während Varianten mit 30 mm auf größere Körperteile wie Hände oder Arme ausgelegt sind.

Die Auswahl der richtigen Auflösung wirkt sich direkt auf die Berechnung des Sicherheitsabstands aus. Eine höhere Auflösung ermöglicht eine nähere Positionierung an Gefahrenstellen, während eine niedrigere Auflösung größere Abstände erfordert.

Sicherheit und Betriebseffizienz im Gleichgewicht

Bei Hochgeschwindigkeitsmaschinen kann eine ungeeignete Auflösung zu unnötigen Maschinenstopps oder unzureichendem Schutz führen. Ingenieure müssen die Auflösung sowohl auf das Risikoniveau als auch auf den betrieblichen Ablauf abstimmen.

Dieses Gleichgewicht gewährleistet die Einhaltung der Vorschriften und erhält zugleich die Produktionseffizienz, insbesondere in automatisierten Zellen mit häufigem menschlichem Zugriff.

Sicherheitslichtvorhang zum Schutz einer Roboterzelle in einer industriellen Automatisierungsumgebung

Der Einsatz von Lichtvorhängen in Roboterzellen ermöglicht einen sicheren menschlichen Zugriff, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.

Sicherheitssysteme an moderne Automatisierungslayouts anpassen

Mit zunehmender Komplexität von Automatisierungssystemen müssen sich Sicherheitslösungen an unregelmäßige Maschinengeometrien und sich wandelnde Arbeitsabläufe anpassen. Fest installierte Schutzeinrichtungen reichen in vielen Anwendungen nicht mehr aus.

Die erweiterte S4B-Produktlinie ermöglicht es Ingenieuren, modulare Sicherheitssysteme zu konstruieren, die mit den Produktionsanforderungen skalieren, statt starre Layouts zu erzwingen.

Branchenausrichtung: modulare und skalierbare Sicherheitsarchitekturen

Der Trend zu konfigurierbaren Sicherheitsgeräten spiegelt eine umfassendere Entwicklung in der industriellen Automatisierung wider. Sicherheitssysteme werden zunehmend modularer, leichter zu integrieren und besser an dynamische Produktionsumgebungen anpassbar.

Anstelle statischer Schutzbereiche unterstützen moderne Systeme eine flexible Zugangskontrolle bei gleichzeitiger strikter Einhaltung der Sicherheitsnormen.

Technische Perspektive auf die Weiterentwicklung von Sicherheitssystemen

Das Update von Banner mag schrittweise erscheinen, begegnet jedoch einer wichtigen technischen Einschränkung. Die physischen Abmessungen begrenzen häufig, wie effektiv Sicherheitsgeräte eingesetzt werden können.

Durch die Erweiterung der Längenoptionen ermöglicht Banner eine bessere Abstimmung zwischen Sicherheitsabdeckung und realen Maschinenlayouts. Dadurch werden Kompromisse bei Sicherheit und Produktivität reduziert.

Zukünftige Sicherheitssysteme werden sich voraussichtlich weiter in Richtung konfigurierbarer, vernetzter Architekturen entwickeln, die sich nahtlos in Steuerungssysteme integrieren lassen.

Rachel Donovan, Analystin für industrielle Sicherheit — 9 Jahre Erfahrung mit Maschinensicherheitssystemen sowie Projektarbeit im Bereich Rockwell Automation, der Integration von Siemens-Sicherheits-SPSen und der TÜV-zertifizierten Validierung von Sicherheitssystemen.

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