Zurück zum Blog

Unter Druck? AutomationDirect stellt die mechanischen Druckschalterserien LPPS und S-18C vor

AutomationDirect stellt die mechanischen Druckschalter LPPS und S-18C vor, die für industrielle Automatisierungssysteme entwickelt wurden. Diese robusten Geräte bieten eine zuverlässige Druckerkenn...

AutomationDirect erweitert sein Portfolio zur mechanischen Druckerfassung um die Serien LPPS und S-18C

Einfache mechanische Druckschaltung für industrielle Systeme

AutomationDirect hat zwei neue Serien mechanischer Druckschalter vorgestellt, die für industrielle Umgebungen entwickelt wurden, in denen eine zuverlässige Druckerfassung ohne komplexe elektronische Steuerungssysteme erforderlich ist.

Die Serien LPPS und S-18C bieten eine unkomplizierte Schaltfunktion mit integrierten Relaisausgängen und eignen sich sowohl für pneumatische als auch für hydraulische Anwendungen.

Diese Geräte richten sich an Ingenieure, die stabile Druckschaltpunkte anstelle fortschrittlicher digitaler Sensorik oder vernetzter Messinstrumente benötigen.

Übersicht der Druckschalterserien AutomationDirect LPPS und S18C

Aufbau der Druckschalterserien LPPS und S-18C

Die AchieVe-LPPS-Serie deckt höhere Druckbereiche von 2 psig bis 3000 psig ab. Sie verwendet einen 5-A-SPDT-Relaisausgang mit einer Nennspannung von 125 VAC, der das direkte Schalten von Lasten in industriellen Steuerkreisen ermöglicht.

Die S-18C-Serie ist für Anwendungen mit niedrigerem Druck ausgelegt und deckt Bereiche von 3 psig bis 120 psig ab. Sie bietet eine höhere Schaltleistung von bis zu 10 A und eignet sich damit für weniger anspruchsvolle Steuerungssysteme, bei denen eine direkte Betätigung erforderlich ist.

Beide Serien setzen auf mechanische Einfachheit und eine gute Praxistauglichkeit, wodurch die Abhängigkeit von externer Signalaufbereitung verringert wird.

Aufbau der mechanischen Druckschalter LPPS und S18C

Mechanischer Aufbau und zuverlässige Schaltung

Die Schalter verfügen je nach Druckbereich über Messinggehäuse mit einer Buna-N-Membran oder über Sensorik mit gehärtetem Stahlkolben.

Membranmodelle eignen sich für die Erfassung niedriger Drücke, während kolbenbasierte Ausführungen höhere Druckbereiche mit verbesserter Langlebigkeit bewältigen.

Die Schaltpunkte lassen sich vor Ort einstellen und bieten eine Wiederholgenauigkeit von ±1 psi oder 5 % des Endwerts. Die Schaltdifferenz liegt zwischen 10 % und 20 % und gewährleistet ein stabiles Schaltverhalten bei industriellen Vibrationen und wechselnden Lasten.

Die mechanische Lebensdauer beträgt mehr als eine Million Schaltzyklen, wodurch sich die Geräte für den kontinuierlichen industriellen Betrieb eignen.

Umgebungsschutz und industrielle Integration

Die LPPS-Serie ist nach NEMA 4 und 13 klassifiziert und bietet Schutz gegen Staub, Wasser und Öl in rauen Umgebungen.

Der Betriebstemperaturbereich reicht von -20 °F bis 220 °F und gewährleistet die Kompatibilität mit Maschinen in Innenräumen ebenso wie mit industriellen Anlagen im Außenbereich.

LPPS-Modelle für hohe Drücke unterstützen Prüfdrucke bis 15.000 psig und Berstdrucke bis 20.000 psig und bieten damit große Sicherheitsreserven für anspruchsvolle Anwendungen.

Jedes Gerät unterstützt industrielle Anschlussoptionen wie M12-Steckverbinder und DIN-Verdrahtungsformate und ermöglicht so eine flexible Integration in bestehende Schaltschränke.

Elektrischer Anschluss und Verdrahtung des S18C-Druckschalters

Einsatz in industriellen Automatisierungssystemen

Diese mechanischen Druckschalter werden häufig in Pumpen, Kompressoren, Hydrauliksystemen und pneumatischen Maschinen eingesetzt, bei denen eine einfache, schwellenwertbasierte Steuerung erforderlich ist.

Sie eignen sich außerdem für Werkzeugmaschinen und Prozessanlagen, bei denen eine zuverlässige Ein/Aus-Druckmeldung wichtiger ist als eine kontinuierliche Überwachung oder digitale Diagnose.

Da sie unabhängig von SPS-Logik oder vernetzten Sensoren arbeiten, werden sie häufig bei Nachrüstungen oder in Systemen eingesetzt, bei denen Einfachheit und Robustheit im Vordergrund stehen.

Redaktionelle Einschätzung zur mechanischen Schalttechnik

Mechanische Druckschalter spielen in der industriellen Automatisierung trotz der zunehmenden Verbreitung digitaler Drucksensoren weiterhin eine wichtige Rolle.

In vielen industriellen Umgebungen sind Einfachheit, Langlebigkeit und die Möglichkeit zum direkten Schalten wertvoller als Messdaten mit hoher Auflösung.

Die Serien LPPS und S-18C spiegeln diese Philosophie wider, indem sie sich auf Zuverlässigkeit und einfache Integration statt auf Komplexität konzentrieren.

Michael Turner
Redakteur für industrielle Automatisierung

Schwerpunkt: Prozessleitsysteme, industrielle Mess- und Regeltechnik sowie mechanische Sensortechnologien in der Fabrikautomatisierung.

„In vielen industriellen Systemen ist die effektivste Lösung nicht die fortschrittlichste, sondern diejenige, die unter realen Betriebsbedingungen am zuverlässigsten funktioniert.“

Einen Kommentar hinterlassen

Bitte beachten Sie, dass Kommentare genehmigt werden müssen, bevor sie veröffentlicht werden.