Bihl+Wiedemann stellt konfigurierbares ASi-5 Sicherheits-E/A-Modul für die industrielle Automatisierung vor

Bihl+Wiedemann stellt ein konfigurierbares ASi-5 Sicherheits-Ein-/Ausgangsmodul vor, das darauf ausgelegt ist, industrielle funktionale Sicherheitssysteme zu vereinfachen. Mit bis zu 14 konfigurier...

Bihl+Wiedemann verbessert industrielle Sicherheitssysteme mit konfigurierbarem ASi-5 I/O-Modul

Reduzierung der Komplexität in funktionalen Sicherheitssystemen

Bihl+Wiedemann hat ein konfigurierbares ASi-5 Sicherheits-I/O-Modul vorgestellt, das darauf ausgelegt ist, industrielle Sicherheitsarchitekturen zu vereinfachen und gleichzeitig eine hohe Zuverlässigkeit in der Anwendung vor Ort zu gewährleisten.

Das Modul unterstützt die Strom- und Datenübertragung zu Feldgeräten und verringert den Bedarf an mehreren dedizierten Sicherheits-Schnittstellenmodulen in komplexen Automatisierungssystemen.

Mit bis zu 14 konfigurierbaren sicheren Eingängen und zwei sicheren Ausgängen konsolidiert das System mehrere Sicherheitssignalwege in einem einzigen flexiblen I/O-Block.

ASi-5 Sicherheits-I/O-Modul BWU4277

Bewältigung der Variantenvielfalt in Sicherheitsarchitekturen

Industrielle Sicherheitssysteme basieren oft auf mehreren Gerätetypen, um verschiedene Sensoren wie Not-Aus-Schalter, Lichtvorhänge und Verriegelungen anzuschließen.

Diese Vielfalt erhöht die Systemkomplexität und führt zu zusätzlichen Integrationspunkten, was die Zuverlässigkeit verringern und den Wartungsaufwand erhöhen kann.

Das ASi-5-Konzept reduziert diese „Variantenvielfalt“ durch Standardisierung der Sensorintegration über eine einheitliche Sicherheitskommunikationsschicht.

Im funktionalen Sicherheitsdesign verbessert die Reduzierung unnötiger Hardwarevarianten sowohl die Systemstabilität als auch die Diagnostikübersicht.

ASi-5 Sicherheitsmodul verbunden mit Industriesensoren

Flexible Sensorintegration mit ASi-5 Sicherheits-I/O

Das ASi-5 Sicherheits-I/O-Modul unterstützt eine breite Palette von Sicherheitsgeräten, darunter Türschalter, Lichtvorhänge und Not-Aus-Systeme.

Es kann sowohl schwebende Kontakteingänge als auch OSSD-basierte Sicherheitsausgänge verarbeiten, was eine flexible Integration verschiedener Sensortechnologien ermöglicht.

Das Modul unterstützt zudem sowohl Standard- als auch antivalente Schaltmodi, wodurch gemischte Eingangskonfigurationen innerhalb derselben Sicherheitskanalarchitektur möglich sind.

Integrierte Diagnosefunktionen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheitssystemen, die auf periodisches Abfragen setzen, bietet die ASi-5-Architektur eine kontinuierliche zyklische Diagnose.

Diagnosedaten werden direkt in jeden Kommunikationszyklus eingebettet, was eine schnellere Fehlererkennung und verbesserte Systemtransparenz ermöglicht.

Dieser Ansatz reduziert Ausfallzeiten und erhöht die Effizienz bei der Fehlersuche in komplexen Industrieumgebungen.

Verbesserung der Zuverlässigkeit im Sicherheitsdesign

Traditionelle Sicherheitssysteme leiden oft unter hoher Komponentenvielfalt und fragmentierten Integrationsarchitekturen.

Das ASi-5 Sicherheits-I/O-Modul reduziert diese Komplexität, indem es mehrere Sensorschnittstellen in einem einzigen konfigurierbaren Knoten zusammenfasst.

Dieser Designansatz verbessert die Systemzuverlässigkeit, vereinfacht die Verkabelung und verringert den Engineering-Aufwand sowohl bei Neuinstallationen als auch bei Nachrüstprojekten.

Redaktionelle Perspektive zu Trends in der funktionalen Sicherheit

Die industrielle funktionale Sicherheit bewegt sich zunehmend hin zu modularen und softwarekonfigurierbaren Architekturen statt hardwareintensiven Designs.

Lösungen wie ASi-5 spiegeln diesen Trend wider, indem sie die physische Komplexität reduzieren und gleichzeitig die Diagnosesichtbarkeit und Systemstandardisierung erhöhen.

In modernen Automatisierungssystemen ist die Reduzierung der Integrationsvarianz oft wirkungsvoller als das Hinzufügen zusätzlicher Sensorauflösungen oder Steuerungsebenen.

Daniel Foster
Redakteur für industrielle Sicherheitssysteme

Schwerpunkt: Funktionale Sicherheit, industrielle Steuerungssysteme und Automatisierungsarchitekturen auf Feldebene.

„Die Zukunft der Sicherheitssysteme liegt nicht darin, mehr Geräte hinzuzufügen, sondern unnötige Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig die Transparenz zu verbessern.“

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