Bihl+Wiedemann stellt konfigurierbares ASi-5-Sicherheits-I/O-Modul für die industrielle Automatisierung vor
Bihl+Wiedemann stellt ein konfigurierbares ASi-5-Sicherheits-I/O-Modul vor, das die Umsetzung industrieller funktionaler Sicherheitssysteme vereinfacht. Mit bis zu 14 konfigurierbaren Eingängen und...
Bihl+Wiedemann entwickelt industrielle Sicherheitssysteme mit konfigurierbarem ASi-5-I/O-Modul weiter
Komplexität in funktionalen Sicherheitssystemen reduzieren
Bihl+Wiedemann hat ein konfigurierbares ASi-5-Sicherheits-I/O-Modul vorgestellt, das industrielle Sicherheitsarchitekturen vereinfachen und gleichzeitig eine hohe Zuverlässigkeit in Feldanwendungen gewährleisten soll.
Das Modul unterstützt die Strom- und Datenübertragung zu Feldgeräten und reduziert in komplexen Automatisierungssystemen den Bedarf an mehreren dedizierten Sicherheitsschnittstellenmodulen.
Mit bis zu 14 konfigurierbaren sicheren Eingängen und zwei sicheren Ausgängen bündelt das System mehrere Sicherheitssignalpfade in einem einzigen flexiblen I/O-Block.

Variantenvielfalt in Sicherheitsarchitekturen bewältigen
Industrielle Sicherheitssysteme nutzen häufig mehrere Gerätetypen, um unterschiedliche Sensoren wie Not-Halt-Taster, Lichtvorhänge und Verriegelungen anzubinden.
Diese Vielfalt erhöht die Systemkomplexität und schafft zusätzliche Integrationspunkte, was die Zuverlässigkeit beeinträchtigen und den Wartungsaufwand erhöhen kann.
Das ASi-5-Konzept reduziert diese „Variantenvielfalt“, indem es die Sensorintegration über eine einheitliche Sicherheitskommunikation standardisiert.
Bei der Auslegung funktionaler Sicherheit verbessert die Reduzierung unnötiger Hardwarevarianten sowohl die Systemstabilität als auch die Diagnoseklarheit.

Flexible Sensorintegration mit ASi-5 Safety I/O
Das ASi-5-Sicherheits-I/O-Modul unterstützt eine breite Palette von Sicherheitsgeräten, darunter Türschalter, Lichtvorhänge und Not-Halt-Systeme.
Es kann sowohl Eingänge mit potenzialfreien Kontakten als auch sicherheitsbezogene OSSD-Ausgänge verarbeiten und ermöglicht dadurch eine flexible Integration verschiedener Sensortechnologien.
Das Modul unterstützt außerdem sowohl Standard- als auch antivalente Schaltmodi, sodass gemischte Eingangskonfigurationen innerhalb derselben Sicherheitskanalarchitektur möglich sind.
Integrierte Diagnosefunktionen
Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheitssystemen, die auf einer zyklischen Abfrage beruhen, bietet die ASi-5-Architektur eine kontinuierliche zyklische Diagnose.
Diagnosedaten werden direkt in jeden Kommunikationszyklus eingebettet, wodurch Fehler schneller erkannt und die Transparenz des Systems verbessert werden.
Dieser Ansatz reduziert Ausfallzeiten und verbessert die Effizienz der Fehlersuche in komplexen industriellen Umgebungen.
Zuverlässigkeit bei der Auslegung von Sicherheitssystemen verbessern
Herkömmliche Sicherheitssysteme leiden häufig unter einer hohen Komponentenvielfalt und fragmentierten Integrationsarchitekturen.
Das ASi-5-Sicherheits-I/O-Modul reduziert diese Komplexität, indem es mehrere Sensorschnittstellen in einem einzigen konfigurierbaren Knoten bündelt.
Dieser Konstruktionsansatz verbessert die Systemzuverlässigkeit, vereinfacht die Verdrahtung und reduziert den Engineering-Aufwand sowohl bei neuen Installationen als auch bei Nachrüstprojekten.
Redaktionelle Einschätzung zu Trends bei der funktionalen Sicherheit
Die industrielle funktionale Sicherheit entwickelt sich weg von hardwarelastigen Designs hin zu modularen und softwarekonfigurierbaren Architekturen.
Lösungen wie ASi-5 spiegeln diesen Trend wider, indem sie die physische Komplexität reduzieren und gleichzeitig die Diagnosetransparenz sowie die Systemstandardisierung erhöhen.
In modernen Automatisierungssystemen hat die Verringerung von Integrationsabweichungen häufig größere Auswirkungen als eine zusätzliche Sensorauflösung oder weitere Steuerungsebenen.
Daniel Foster
Redakteur für industrielle SicherheitssystemeSchwerpunkte: Funktionale Sicherheit, industrielle Steuerungssysteme und Automatisierungsarchitekturen auf Feldebene.
„Die Zukunft der Sicherheitssysteme besteht nicht darin, mehr Geräte hinzuzufügen, sondern unnötige Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig die Transparenz zu verbessern.“