Maschinenüberwachungssysteme messen und analysieren den Zustand rotierender Anlagen, um Fehler frühzeitig zu erkennen und einen sicheren, zuverlässigen Betrieb zu unterstützen. Die Architektur umfasst in der Regel Sensoren wie Vibrations-, Näherungs-, Drehzahl- und Temperatursensoren, Signalaufbereitung, Überwachungs-Racks oder -Module, Analyse- oder Schutzlogik sowie die Kommunikation mit DCS-, SCADA- oder Instandhaltungssystemen. Zu den technischen Merkmalen gehören Abtastung mit hoher Auflösung, konfigurierbare Alarm- und Abschaltgrenzwerte, Kanalisolierung, zeitsynchronisierte Trenddaten sowie die Kompatibilität mit gängigen Messwertgebern und Sondensystemen. Der Funktionsumfang umfasst die Überwachung von Vibrationsamplitude und -phase, die Messung von Axialposition und Drehzahl, die Verarbeitung von Alarmen und Abschaltungen, die Erfassung diagnostischer Ereignisse sowie die Berichterstellung für die vorausschauende Instandhaltung. Für Anwendungen in der Turbinensteuerung und im Turbinenschutz siehe Turbinen- & Maschinensteuerung. Für die anlagenweite übergeordnete Integration und Steuerungsinfrastruktur siehe DCS- & Steuerungssysteme.