Produktübersicht
Der X20CP3586 (X20CP3586) repräsentiert die Hochleistungsklasse der B&R X20 Systemsteuerungen, entwickelt für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben mit Präzision und Geschwindigkeit. Ausgestattet mit einer fortschrittlichen x86-Prozessorarchitektur bietet dieser Controller umfangreiche Onboard-Konnektivität, darunter Ethernet, POWERLINK (V1/V2) und einen dedizierten X2X Link für lokale I/O-Erweiterungen. Er ist für kritische Anwendungen wie Hochgeschwindigkeits-Bewegungssteuerung, komplexe Maschinenbildintegration und großflächige Prozessautomatisierung konzipiert, bei denen Controller-Redundanz eine betriebliche Voraussetzung ist. Der X20CP3586 arbeitet in einem lüfterlosen Gehäuse und gewährleistet langfristige Zuverlässigkeit in Umgebungen von Reinraum-Pharma-Verpackungen bis hin zu robusten industriellen Montageprozessen.
Technische Konfiguration
Der X20CP3586 ist für maximale Systemverfügbarkeit ausgelegt und unterstützt vollständige Controller-Redundanz, um das Risiko ungeplanter Ausfallzeiten in missionskritischen Systemen zu minimieren. Er verfügt über einen CompactFlash-Steckplatz für schnellen, austauschbaren Speicher, der einfache Firmware-Updates und Datenprotokollierung ermöglicht. Die Hardware beinhaltet integrierte Unterstützung für ACOPOS-Antriebssysteme und Visual Components HMI-Software, wodurch eine einheitliche Steuerungsumgebung entsteht. Die Diagnoseverwaltung ist eine Kernfunktion mit dedizierten LED-Anzeigen für CPU-Zustand, Batteriestatus und Netzwerksynchronisation. Im Gegensatz zu Modulen niedrigerer Leistungsklassen verwaltet diese CPU ein erhebliches Leistungsbudget und liefert bis zu 7 W Nennleistung an die X20-Rückwand, während sie ein kompaktes Format von 470 g beibehält.
Technische Spezifikationen
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
X20CP3586 |
| Marke |
B&R (Bernecker + Rainer) |
| Modultyp |
Hochleistungscontroller |
| Schnittstellen |
1x RS232, 1x Ethernet, 1x POWERLINK, 2x USB, 1x X2X Link |
| Kühlung |
Lüfterlos |
| Controller-Redundanz |
Ja (unterstützt) |
| Speichermedium |
CompactFlash (mit Status-LED) |
| Nennspannung |
24 VDC (-15% / +20%) |
| Leistungsaufnahme |
9,7 W (Basiseinheit) |
| X2X Link Versorgung |
1,42 W |
| Gewicht |
470 g |
| Versandgewicht |
2,0 kg |
| Bewegungsunterstützung |
ACOPOS-kompatibel |
Technische FAQs
Benötigt der X20CP3586 eine Batterie zur Datensicherung?
Ja, das Modul unterstützt eine externe Batterie zur Sicherung der Echtzeituhr (RTC) und remanenter Variablen. Der Batteriezustand wird sowohl über eine LED-Anzeige an der Vorderseite als auch über ein Software-Register überwacht, sodass Wartungsteams frühzeitig vor Datenverlust gewarnt werden.
Kann dieser Controller in synchronisierten Bewegungsanwendungen eingesetzt werden?
Absolut. Mit seiner integrierten POWERLINK (V1/V2)-Schnittstelle und nativen ACOPOS-Unterstützung ist der X20CP3586 für hochgeschwindigkeitsfähige, harte Echtzeit-Synchronisation von Servoantrieben und komplexen Mehrachsen-Bewegungsprofilen optimiert.
Wie überwacht der Controller die Temperatur ohne Lüfter?
Der X20CP3586 verfügt über einen internen Temperatursensor, der über ein Software-Register zugänglich ist. Dies ermöglicht dem System, seine thermische Gesundheit zu überwachen und bei Überschreitung sicherer Betriebstemperaturen im Schaltschrank sichere Abschaltvorgänge auszuführen oder Alarme auszulösen.
Engineering- & Installationsanleitung
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CompactFlash-Handhabung: Verwenden Sie ausschließlich von B&R freigegebene Industrial-Grade CompactFlash-Karten. Um Dateisystembeschädigungen zu vermeiden, stellen Sie stets sicher, dass die "CompactFlash"-LED während des Herunterfahrens nicht blinkt, und verwenden Sie den Software-Befehl "Unmount", bevor Sie die Karte bei eingeschaltetem System physisch entfernen.
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Redundanz-Link-Konfiguration: Beim Einsatz von Controller-Redundanz müssen beide CPUs identische Hardware- und Firmware-Versionen verwenden. Nutzen Sie hochwertige, geschirmte Ethernet-Kabel für den Redundanz-Link, um elektromagnetische Störungen zu vermeiden, die zu einem "Split-Brain"-Szenario oder unbeabsichtigten Master/Slave-Umschaltungen führen könnten.
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Batteriewechsel-Protokoll: Die Batterie-Status-LED bietet eine klare visuelle Anzeige für die Wartung. Es wird empfohlen, die Batterie alle 3–5 Jahre (abhängig von der Umgebungstemperatur) während geplanter Maschinenstillstände zu wechseln, um die Echtzeituhr und remanente Daten bei unerwarteten Stromausfällen zu sichern.