Beschreibung
Die Gehäusebaugruppe Bently Nevada 21000-28-10-00-041-04-02 bietet einen robusten mechanischen und umweltbedingten Schutz für Instrumente zur Maschinenüberwachung und schirmt empfindliche Näherungswandler vor äußeren Verunreinigungen, mit hoher Geschwindigkeit auftreffendem Ölspritzern und mechanischen Gefahren ab. Dieses spezielle Gehäuse ermöglicht die externe Einstellung und den Austausch der Näherungssonde, ohne das Maschinengehäuse demontieren zu müssen. Es besteht aus hochwertigen Materialien, die eine langfristige Dichtungsintegrität in anspruchsvollen Turbomaschineninstallationen wie Dampfturbinen, Zentrifugalkompressoren und schweren Industrieaggregaten gewährleisten.
Merkmale
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Konstruktion aus druckgegossenem Aluminium: Bietet eine hohe Korrosionsbeständigkeit und strukturelle Langlebigkeit in maritimen und petrochemischen Atmosphären.
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Externe Einstellbarkeit der Sonde: Ermöglicht Servicetechnikern vor Ort, den Näherungssensor einzustellen oder auszutauschen, ohne die Maschine herunterzufahren oder das Innere des Gehäuses Verunreinigungen auszusetzen.
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NPT-Leitungsanschlüsse: Vereinfachen die Integration in standardmäßige industrielle Leitungssysteme und gewährleisten einen abgedichteten, dampfdichten elektrischen Leitungsweg.
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Umgebungsbedingungen: Entwickelt für den Schutz gegen das Eindringen von Staub, Schmutz und Wasserstrahlen bei ordnungsgemäßer Abdichtung.
Anwendungen
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Dampf- und Gasturbinen: Sichere Montage von Sonden zur Überwachung radialer Schwingungen und der axialen Position.
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Wasserkraftgeneratoren: Überwachung von Wellenschwingungen und absoluter Ausrichtung.
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Zentrifugalkompressoren: Schutz wichtiger Überwachungspunkte an Lagern von Hochgeschwindigkeitswellen.
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Industriegetriebe: Sichere Installation von Sonden in Umgebungen mit starken Vibrationen und hohen Temperaturen sowie in Öl.
Tabelle der technischen Daten
| Hersteller |
Bently Nevada |
| Modellnummer |
21000-28-10-00-041-04-02 |
| Produktserie |
21000 Gehäusebaugruppen für Näherungssonden |
| Gehäusematerial |
Kupferfreies Aluminium mit Schutzbeschichtung |
| Hülsenoption |
Wird durch die Auswahl der Gesamttiefe -041 bestimmt |
| Größe des Leitungseinlasses |
3/4-14 NPT (Standardoptionen verfügbar) |
| Schutzart |
Entspricht IP66 / NEMA 4X (bei Installation mit geeigneten Dichtungen) |
| Betriebstemperaturbereich |
-40 bis +100 °C (begrenzt durch die Einschränkungen der internen Sonde bzw. des Kabels) |
| Versandgewicht (berechnet) |
1.45 kg (3.2 lb) |
| Abmessungen der Verpackung (berechnet) |
26.0 cm x 16.0 cm x 16.0 cm (10.2 Zoll x 6.3 Zoll x 6.3 Zoll) |
Empirische technische Erkenntnisse
Alternative Modelle und Kompatibilität
Das Gehäuse der Serie 21000 unterstützt verschiedene Sondenkonfigurationen, darunter die Modelle 3300 XL 8mm und 5mm. Beim Austausch einer älteren Version dieser Baugruppe ist zu prüfen, ob die Hülsentiefe (-041 in diesem speziellen Code) der vorhandenen Einstecklänge des Gehäuses entspricht, um sowohl mechanischen Kontakt mit der Zielwelle als auch einen Sensorabstand außerhalb des zulässigen Bereichs zu vermeiden.
Anwendungsfehler und technische Hinweise
Feuchtigkeitsansammlungen sind in feuchten, küstennahen oder stark kondensationsgefährdeten Umgebungen ein häufiges Problem. Wenn die Kabelführung nicht mit einer Entwässerungsschleife am Tiefpunkt (Tropfschenkel) installiert wird, kann sich Wasser im Gehäuse ansammeln und einen vorzeitigen Ausfall der Verbindung zwischen Sonde und Verlängerungskabel verursachen. Stellen Sie sicher, dass alle Gewindeverbindungen ordnungsgemäß mit industrietauglichem Gewindedichtmittel abgedichtet sind, um die Schutzart NEMA 4X zu erhalten.
Tipps zur Inbetriebnahme und Verdrahtung
Stellen Sie vor Abschluss der physischen Installation sicher, dass das interne Sondenkabel eine Serviceschleife aufweist. Diese Schleife verhindert eine Belastung des Koaxialsteckers, wenn die Sonde innerhalb der Hülse eingestellt wird. Verwenden Sie ein elektrisches Spaltmessgerät oder überwachen Sie den Gleichspannungsausgang des Messumformers (z. B. -10 VDC nominaler Spalt für 3300 XL 8mm), während Sie die Sicherungsmutter festziehen, um ein Abweichen von der Zielkalibrierung zu verhindern.
Installationsrichtlinien
KRITISCHE WARNUNG
Stellen Sie sicher, dass die Maschine vor der Montage, Einstellung oder Wartung von Baugruppen des Näherungssondengehäuses vollständig abgeschaltet und spannungsfrei ist. Die standardmäßigen Sicherheitsverfahren für rotierende Maschinen sowie die Lockout/Tagout-Verfahren (LOTO) müssen strikt befolgt werden, um eine unbeabsichtigte Wellendrehung während der Installation zu verhindern.
1
Prüfen Sie die Vorgaben für die Einstecktiefe und entfernen Sie alle Rückstände aus dem Gewinde der Montagebohrung am Maschinengehäuse.
2
Tragen Sie vor dem Einschrauben der Gehäusehülse in das Gehäuse eine dünne Schicht Anti-Seize-Paste auf die NPT-Gewinde der Gehäusehülse auf.
3
Führen Sie die Näherungssonde in die interne Hülse ein und führen Sie anschließend das Sensorkabel durch den Kabelrohrausgang. Achten Sie dabei auf einen entspannten Biegeradius.
4
Schließen und verschrauben Sie den Gehäusedeckel sicher und prüfen Sie, ob die Haupt-O-Ring-Dichtung korrekt sitzt, um eine vollständige Wasserdichtigkeit zu gewährleisten.