Produktübersicht
Der 080G5400 (080G5400) ist ein leistungsstarker Danfoss EKE 1C Überhitzungsregler, der entwickelt wurde, um die Effizienz von Verdampfern in Präzisionskühlungs- und HLK-Systemen zu optimieren. Dieses für anspruchsvolle industrielle Umgebungen wie Kühllager, Lebensmittelverarbeitung und das Wärmemanagement von Rechenzentren konzipierte Modul gewährleistet eine präzise Kältemittelstromregelung durch die Steuerung elektronischer Expansionsventile (EEVs). Durch die Aufrechterhaltung einer minimalen stabilen Überhitzung reduziert der 080G5400 den Energieverbrauch des Kompressors erheblich und verhindert Flüssigkeitsschläge, wodurch ungeplante Ausfallzeiten in kritischen Infrastrukturen effektiv minimiert werden. Seine robuste Hardwarearchitektur unterstützt komplexe ratiometrische Druckmessungen und die Kommunikation über mehrere Protokolle und macht ihn zu einem zentralen Baustein für automatisierte Kältelogik.
Technische Konfiguration
Die EKE-1C-Plattform basiert auf einer vielseitigen Hardwarestruktur für die Montage auf DIN-Schienen in Schaltschränken. Sie verfügt über eine hochentwickelte Analogeingangsgruppe, die bis zu drei Drucksensoren mit ratiometrischer Rückmeldung von 0,5–4 VDC unterstützt und so eine hochauflösende Datenerfassung für PID-Regelkreise ermöglicht. Für eine hohe Systemzuverlässigkeit verfügt der Regler über einen dedizierten Eingang für eine Batterie-Notstromversorgung (18–24 VDC), sodass das EEV bei einem vollständigen Stromausfall sicher schließen kann. Die Kommunikation gehört zu den Stärken des Geräts: Es unterstützt nativ Modbus RS485 RTU zur Integration in Gebäudeleitsysteme (BMS) sowie CANBUS für die interne Vernetzung von Reglern. Die Funktion „Signal Share“ über eine Festverdrahtung ermöglicht es mehreren Reglern, Daten zu synchronisieren, wodurch der Bedarf an redundanten Sensoren im Kältekreislauf reduziert wird.
Technische Daten
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
080G5400 |
| Marke |
Danfoss |
| Typ |
EKE 1C Überhitzungsregler |
| Herkunft |
Dänemark / EU |
| Versorgungsspannung |
24 VAC (50/60 Hz) oder 24 VDC |
| Analogeingänge (AI) |
2 Stück (Spannung / Temperatur) |
| Digitale Eingänge/Ausgänge |
2 DI / 1 DO |
| Druckunterstützung |
3 ratiometrische Sensoren (0,5–4 VDC) |
| Kommunikation |
CANBUS / Modbus RS485 / RJ11 |
| Montage |
Standard-DIN-Schiene, 35 mm |
| Betriebstemperatur |
−20 bis 55 °C |
| Bruttogewicht |
0,292 kg |
| Nettogewicht |
0,165 kg |
Technische FAQs
Wie bewältigt der EKE 1C einen Stromausfall am Expansionsventil?
Der Regler verfügt über dedizierte Klemmen für eine Batterie-Notstromversorgung mit 18–24 VDC. Bei einem Ausfall der primären 24-V-Versorgung nutzt der Regler die gespeicherte Energie, um das elektronische Expansionsventil vollständig zu schließen und den Kompressor vor Flüssigkeitsrücklauf zu schützen.
Kann der 080G5400 ohne lokales Display betrieben werden?
Ja. Obwohl das Gerät über kein frontseitiges Display verfügt, ist es vollständig mit der externen Displayoption MMIGRS2 kompatibel. Die Konfiguration kann auch über die Modbus-RS485-Schnittstelle mit einem PC-basierten Service-Tool durchgeführt werden.
Welche Drucksensoren sind mit diesem Gerät kompatibel?
Das Gerät ist für ratiometrische Druckmessumformer optimiert, die ein Ausgangssignal von 0,5–4 VDC liefern. Es können bis zu drei Sensoren zur Überwachung von Saug- und Druckdrücken in komplexen Verdampfungskreisläufen unterstützt werden.
Leitfaden für Engineering und Installation
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Integrität der Stromversorgung: Bei Verwendung der Funktion „Gemeinsame Stromversorgung“ muss sichergestellt werden, dass der Transformator ausreichend dimensioniert ist, um den maximalen Einschaltstrom der elektronischen Expansionsventile zu bewältigen. Verwenden Sie für die 24-VDC-Versorgung verdrillte Aderpaare, um elektromagnetische Störungen (EMI) in Umgebungen mit hohen Frequenzen zu minimieren.
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Abschirmung der Kommunikation: Verwenden Sie für Modbus-RS485- und CANBUS-Leitungen mit einer Länge von mehr als 10 Metern ein abgeschirmtes verdrilltes Adernpaar (STP). Die Abschirmung darf nur an einem einzigen Punkt geerdet werden – typischerweise am Master-Regler oder Gateway –, um Erdschleifen zu vermeiden, die Sensordaten verfälschen können.
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Wärmemanagement: Obwohl das Gerät für Temperaturen bis zu 55 °C ausgelegt ist, sollte zwischen dem EKE 1C und benachbarten Komponenten mit hoher Wärmeentwicklung (z. B. Schützen oder Netzteilen) auf der DIN-Schiene ein Mindestabstand von 10 mm eingehalten werden, um die langfristige Stabilität des internen Prozessors zu gewährleisten.