Produktübersicht
Der PR6424/004-010 (CON021) ist ein hochpräziser berührungsloser Wirbelstromaufnehmer, eine Kernkomponente des Emerson-Systems (ehemals Epro) Philips/Bently-Nevada-Legacy Schwingungsüberwachungsserie. Speziell für anspruchsvolle Turbomaschinenanwendungen entwickelt, Dieser 10-mm-Wegsensor ist zur Messung von Wellenschwingungen, Axialschub, und Exzentrizitäten in kritischen Anlagen wie Dampfturbinen, Kreiselverdichtern und großen Industrie-Pumpen. Durch Nutzung der Prinzipien der Wirbelstrominduktion die PR6424/004-010 liefert ein hochauflösendes Signal proportional zum Abstand zwischen der Sensorspitze und dem Zielmaterial, und ermöglicht die frühzeitige Erkennung mechanischen Verschleißes sowie die Vermeidung katastrophaler Maschinenausfälle.
Technische Konfiguration
Der CON021 Variante ist auf Langlebigkeit und ein spezifisches Kabelmanagement optimiert:
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Sensorspitze: Messsonde mit 10 mm Durchmesser, für Messungen großer Verschiebungen und hohe Empfindlichkeit ausgelegt.
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Kabelarchitektur: Verfügt über ein 1Verfügt über ein 1,0 m langes integriertes Kabel (häufig durch das Suffix /010 bezeichnet), das mit einem Spezialstecker zur Verlängerung bis zum Treiber/Konverter endet.
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Wirbelstromprinzip: Funktioniert durch Erzeugung eines hochfrequenten elektromagnetischen Feldes; nähert sich ein metallisches Ziel, Wirbelströme werden induziert, wodurch sich die Oszillatoramplitude messbar verändert.
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Umgebungsabdichtung: Der Sensorkopf ist hermetisch abgedichtet und beständig gegen Öle, Chemikalien, und Hochdruckumgebungen (bis zu 20 bar an der Spitze).
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Systemintegration: Vollständig kompatibel mit den Maschinenüberwachungssystemen MMS 6000 und MMS 3000.
Technische Spezifikationen
| Merkmal |
Details |
| Modell |
PR6424/004-010 |
| Typenbezeichnung |
CON021 |
| Marke |
Emerson (Epro) |
| Durchmesser der Sensorspitze |
10 mm |
| Messbereich |
2,0 mm bis 4,0 mm (nominal) |
| Integrierte Kabellänge |
1.0 m |
| Betriebstemperatur |
-35 bis +180 °C (Sensorspitze) |
| Druckbeständigkeit |
Bis zu 2.000 kPa (20 bar) an der Spitze |
| Gehäusematerial |
Edelstahl mit PEEK-Spitze |
| Nettogewicht des Produkts |
0,35 kg |
Technische FAQs
Welche Bedeutung hat die Bezeichnung „CON021“? Die CON-Serie bezieht sich auf die jeweilige Konfiguration aus Kabellänge, Steckertyp, und Armierung. Für den PR6424 CON021 bezeichnet üblicherweise die standardmäßige industrielle Konfiguration mit einem 1,0-m-Kabel, für die Verwendung mit der CON0x1-Serie von Signalwandlern optimiert.
Benötigt dieser Wegaufnehmer einen Treiber (Oszillator)? Ja. Der PR6424/004-010 Es handelt sich um einen passiven Sensor. Er muss an einen passenden Wandler angeschlossen werden (z.z. B., CON011- oder CON021-Treibern), um die physikalische Abstandsänderung in ein standardisiertes 4–20-mA- oder Spannungssignal (typischerweise -2 V bis -18 V DC) umzuwandeln.
Kann dieser Sensor mit jedem Zielmaterial verwendet werden? Die Standardkalibrierung gilt für 42CrMo4-Stahl (AISI 4140). Wenn die Zielwelle aus einer anderen Legierung besteht (z.z. B., Edelstahl oder Aluminium), die Empfindlichkeit (mV/mm) wird sich deutlich ändern, wodurch eine kundenspezifische Kalibrierung auf Ebene des Wandlers erforderlich wird.
Leitfaden für Engineering und Installation
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Kalibrierung der Abstandsspannung: Während der Installation Der „statische Abstand“ muss mit einem an den Treiberausgang angeschlossenen Voltmeter eingestellt werden. Bei einer Standardsonde mit 10 mm Der Sensor wird üblicherweise so positioniert, dass der Ausgang ungefähr -100 VDC (die Mitte des linearen Bereichs).
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Vermeidung von Übersprechen: Wenn mehrere PR6424-Sonden in unmittelbarer Nähe montiert werden (z.z. B., X- und Y-Schwingungssonden), Stellen Sie einen seitlichen Mindestabstand von mindestens 40 mm zwischen den Sondenmitten sicher, um elektromagnetische Störungen (Übersprechen) zu verhindern.
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Kabelschutz: Das integrierte Kabel ist empfindlich gegenüber scharfen Biegungen. Halten Sie einen Mindestbiegeradius von 25 mm ein. In ölhaltigen oder abrasiven Umgebungen Stellen Sie sicher, dass das Kabel durch einen flexiblen Edelstahl-Schutzschlauch oder eine „Armierung“ geführt wird, um eine Signalverschlechterung zu verhindern.
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Zieloberflächenbeschaffenheit: Für eine genaue Schwingungsmessung muss der Bereich der Welle unter der Sensorspitze (die „Messbahn“) frei von Kratzern, Rost und mechanischem Rundlauf sein. Eine Oberflächenrauheit von 0,8 µm Ra oder besser wird empfohlen.