Beschreibung
Die GE Fanuc IC693CPU341 ist ein Einzelsteckplatz-Zentralprozessormodul für die speicherprogrammierbare Steuerungsplattform Series 90-30. Angetrieben von einem 80C188XL-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 20 Megahertz ermöglicht dieses Modul die zuverlässige Ausführung von Anwenderlogikkonfigurationen mit einer typischen Zykluszeit von 0,3 Millisekunden pro 1K boolescher Logik. Die Architektur unterstützt standardmäßige Systemspeicherstrukturen sowie flexible Optionen für die Nutzung flüchtiger und nichtflüchtiger Speicher über mehrere Grundplattenvarianten hinweg. Ausgestattet mit einem integrierten Kommunikationspfad über die Stromversorgungsschnittstelle dient es als zentrale Verarbeitungseinheit für die standardmäßige Maschinenautomatisierung, verteilte Montagearchitekturen und die Hochgeschwindigkeitsüberwachung von Prozessen.
Funktionen
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Vielseitige Speicherimplementierung: Unterstützt eine standardmäßige RAM-Speicherarchitektur, ergänzt durch optionsspezifische EPROM- oder EEPROM-Konfigurationen bei historischen Modellen.
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Verbesserte Speichersicherung: Unterstützt ab Hardware-Version J und Firmware-Version 4.61 die Umstellung auf die Sicherung des flüchtigen RAM sowie die direkte nichtflüchtige Speicherung mithilfe spezieller Flash-Speicherstrukturen.
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Integrierte serielle Konnektivität: Verfügt über einen integrierten physischen Kommunikationsanschluss, der den dedizierten Verbindungskanal nutzt, der direkt in der standardmäßigen SPS-Stromversorgung integriert ist.
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Native Slave-Protokolle: Bietet sofort einsatzbereite Unterstützung für standardmäßige serielle SNP- und SNP-X-Slave-Kommunikation.
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Umfangreiche Optionsmöglichkeiten: Direkte Schnittstelle zu modularen Koprozessoren einschließlich PCM- und CMM-Baugruppen zur Einrichtung nativer RTU-Master/Slave-, CCM- und SNP/SNP-X-Master-Netzwerksteuerungsschleifen.
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Erweiterte logische Steuerungen: Bietet aktive Laufzeitsteuerungsmechanismen, einschließlich logischer Echtzeitübersteuerungen, diskreter Softwareunterbrechungen und einer vollständig batteriegepufferten Echtzeituhr.
Anwendungen
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Automatisierungslayouts mit mehreren Grundplatten: Zentrale Koordination erweiterter physischer E/A-Steuerungsstrukturen mit bis zu insgesamt fünf Grundplatten-Unterbaugruppen.
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Industrielle Netzwerkkommunikation: Hochdichte Datensammlung und -weiterleitung über lokale Multipoint-Netzwerke, offene Ethernet-Ringe, Profibus-Segmente und FIP-Bus-Installationen mithilfe zusätzlicher Optionsmodule.
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Steuerungen für die diskrete Fertigung: Hochgeschwindigkeitsverfolgung und Komponentenverarbeitung über automatisierte Verpackungslinien, mehrstufige Förderstrecken und lokal begrenzte Werkzeugmaschinenzellen.
Technische Spezifikationen
| Parameter |
Wert / Spezifikation |
| Hersteller |
GE Fanuc (Automation) |
| Herkunftsland |
Vereinigte Staaten |
| CPU-Modultyp |
CPU-Modul mit einem Steckplatz |
| Prozessorarchitektur |
80C188XL |
| Prozessorgeschwindigkeit |
20 Megahertz |
| Typische Logik-Scanrate |
0,3 Millisekunden pro 1K Logik (boolesche Kontakte) |
| Benutzerprogrammspeicher (Maximum) |
80K Bytes |
| Unterstützte Basisplatinen insgesamt |
Insgesamt 5 (1 lokale CPU-Basisplatine plus bis zu 4 Erweiterungs- und/oder Remote-Basisplatinen) |
| Erforderliche Strombelastung der Stromversorgung |
490 Milliampere von der internen +5-V-Gleichstromversorgung |
| Zuweisung diskreter Eingänge (%I) |
512 Punkte |
| Zuweisung diskreter Ausgänge (%Q) |
512 Punkte |
| Diskreter globaler Speicher (%G) |
1280 Bit |
| Interne Spulen (%M) |
1024 Bit |
| Temporäre Ausgangsspulen (%T) |
256 Bit |
| Systemstatusreferenzen (%S) |
Insgesamt 128 Bit (%S, %SA, %SB, %SC, jeweils in 32 Bit partitioniert) |
| Registerspeicherkonfiguration (%R) |
9999 Wörter |
| Analoge Eingänge (%AI) |
1024 Wörter |
| Analoge Ausgänge (%AQ) |
256 Wörter |
| Systemregister (%SR) |
16 Wörter (nur zur Anzeige von Referenzdaten vorgesehen; von Benutzerlogikreferenzen ausgeschlossen) |
| Timer und Zähler |
Mehr als 2000 |
| Unterstützte Schieberegister |
Ja |
| Betriebstemperaturgrenzen |
0 bis 60 °C (32 bis 140 °F) Umgebungstemperatur |
| PCM/CCM-Kompatibilität |
Ja |
| Versandgewicht (berechnet) |
0,45 kg (0,99 lbs) |
| Abmessungen der Verpackung (berechnet) |
180 mm x 140 mm x 40 mm |
Installationsrichtlinien
KRITISCHER WARNHINWEIS:
Trennen und isolieren Sie alle aktiven Eingangsspannungsquellen, die zur Hauptbaugruppe der SPS-Basisplatine führen, bevor Sie ein Modul einsetzen, herausnehmen oder verschieben. Wenn das Netzteil-Rack des Systems vor der Handhabung der Hardware nicht vollständig spannungsfrei geschaltet wird, kann dies starke Lichtbogenbildung auslösen, interne Registerspeicherfelder stören oder die CPU-Schaltung dauerhaft zerstören.
1
Auswahl und Ausrichtung des Basisplattenslots: Identifizieren Sie den eindeutigen, dafür vorgesehenen CPU-Steckplatz auf der primären Series-90-30-Basisplatine, der sich typischerweise unmittelbar rechts vom Netzteil des Racks befindet. Richten Sie die oberen und unteren strukturellen Führungsrippen des Kunststoffgehäuses des Moduls an den entsprechenden Führungsschienen der Platine aus.
2
Mechanischer Sitz und Steckverbinderkontakt: Drücken Sie das Modul gerade und fest zurück in den Steckplatz, bis die hinteren Steckverbinder-Sitzblöcke sicher in der Stiftgruppe der Rückwand einrasten. Stellen Sie sicher, dass die oberen und unteren mechanischen Haltehebel betätigt werden und flach einrasten.
3
Überprüfung der seriellen Kommunikationsschleife: Befestigen Sie das serielle Peripheriekabel direkt an der integrierten Kommunikationsschnittstelle am Netzteilchassis. Stellen Sie sicher, dass die Verbindungsschrauben von Hand vollständig festgezogen sind, um eine stabile Masseschleife für die SNP-Kommunikation herzustellen.
4
Erste Diagnose und Boot-Test: Legen Sie die Systemspannung am Rack an. Überwachen Sie die lokalen Statusanzeigen an der CPU-Frontplatte, um zu überprüfen, dass die Selbsttestsequenz erfolgreich initialisiert wird und in einen stabilen Betriebsmodus übergeht, ohne den Systemfehlerkontakt auszulösen.