Produktübersicht
Das F 7105A (F7105A) ist ein hochzuverlässiges 6-faches Stromverteilungsmodul für die rackbasierten Sicherheitssysteme von HIMA. Seine Hauptfunktion besteht darin, eine geschützte Stromversorgung verschiedener Subracks und Systemkomponenten bereitzustellen und gleichzeitig eine kontinuierliche Überwachung der Leitungsintegrität sicherzustellen. Das Modul verfügt über sechs unabhängige Strompfade, die jeweils mit einer Sicherung und einer eigenen Status-LED ausgestattet sind. In kritischen Infrastrukturen wie Raffinerien oder Kraftwerken spielt das F 7105A eine wichtige Rolle bei der lokalen Stromversorgung und verhindert, dass ein einzelner Kurzschluss ein gesamtes Sicherheitssystem-Rack außer Betrieb setzt. Mit seinem integrierten Fehlerrelaiskontakt liefert es sofort eine Rückmeldung an das zentrale Diagnosesystem, sobald eine Sicherung durchbrennt, und reduziert dadurch die MTTR (Mean Time To Repair) erheblich.
Technische Konfiguration
Das F 7105A ist auf mechanische Einfachheit und elektrische Robustheit ausgelegt:
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Verteilungskapazität: Sechs abgesicherte Strompfade, werkseitig in der Regel mit 4-A-T-Sicherungen (träge) bestückt.
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Sicherungsüberwachung: Jeder Pfad wird auf seine Integrität überwacht. Brennt eine Sicherung durch, blinkt eine rote „ERR“-LED und ein potenzialfreier Wechslerkontakt öffnet zur Fernsignalisierung.
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Visuelle Diagnose: Sechs grüne Pfadstatus-LEDs und eine rote gemeinsame Fehler-LED auf der Frontplatte.
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Redundante Versorgung: Die Pins z2 und z4 ermöglichen die parallele Einspeisung von 24-VDC-Betriebsspannungen und stellen sicher, dass der Verteilungsbus auch bei einer unterbrochenen Versorgungsleitung unter Spannung bleibt.
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Schaltlogik: Der Überwachungsrelaiskontakt arbeitet mit einer Schaltzeit von etwa 60 ms und ermöglicht dadurch eine schnelle Meldung von Fehlern in der Stromverteilung.
Technische Daten
| Merkmal |
Details |
| Modell |
F 7105A |
| Marke |
HIMA |
| Anzahl der Pfade |
6 abgesicherte Pfade |
| Sicherungsbemessung |
Max. 4 A-T (Standard) |
| Versorgungsspannung |
24 VDC (-15 Prozent ... +20 Prozent) |
| Stromaufnahme |
65 mA (intern) |
| Relaisskontakt |
Potenzialfreier Wechslerkontakt |
| Betriebstemperatur |
-25 bis +70 deg C |
| Platzbedarf |
4 TE (Gesamteinheiten) |
| Gewicht |
0.25 kg |
Technische FAQs
Leuchtet die „ERR“-LED auf, wenn ein Strompfad nicht angeschlossen ist?
Nein. Wenn ein Strompfad nicht mit einer Last verbunden ist, bleibt die entsprechende grüne LED ausgeschaltet, während der Ausgangsrelaiskontakt geschlossen bleibt. Das Modul überwacht nur „angeschlossene“ Pfade, bei denen eine Sicherung tatsächlich durchgebrannt ist.
Wie hoch ist die maximale Schaltleistung des Fehlerrelais?
Das integrierte Relais kann bis zu 4 A bei 30 VAC/DC schalten. Für induktive Lasten ist es für eine maximale Schaltleistung von 120 W (nicht induktiv) oder 120 VA (cos phi > 0.5) ausgelegt.
Kann ich die standardmäßigen 4-A-T-Sicherungen durch Sicherungen mit einem anderen Nennwert ersetzen?
Obwohl 4 A-T dem Werksstandard entspricht, können Sie für einen bestimmten Leitungsschutz kleinere Sicherungen verwenden. Der Nennwert von 4 A pro Pfad darf jedoch keinesfalls überschritten werden, um eine Überhitzung der Leiterbahnen der Rückwandplatine oder der internen Schaltung des Moduls zu vermeiden.
Leitfaden für Engineering und Installation
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Sicherheit beim Sicherungswechsel: Untersuchen Sie vor dem Austausch einer durchgebrannten Sicherung stets die Ursache der Überstromsituation. Die rot blinkende „ERR“-LED und die LED des jeweiligen Pfads helfen Ihnen dabei, den ausgefallenen Abzweig zu identifizieren. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung abgeschaltet und sicher getrennt ist, bevor Sie die Sicherung entnehmen.
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Verdrahtung der Paralleleinspeisung: Nutzen Sie für eine maximale Systemverfügbarkeit sowohl die Pins z2 als auch z4, um redundante 24-VDC-Stromquellen anzuschließen. Dadurch bleiben die sechs Verteilungspfade auch dann aktiv, wenn ein primäres Netzteil ausfällt.
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Integration des Relaisskontakts: Verbinden Sie den potenzialfreien Wechslerkontakt (Pins 2 und 4) mit einem digitalen Eingang Ihrer HIMA-Sicherheits-CPU. So können Sie in der Software SILworX oder ELOP II einen Systemalarm erzeugen, sobald ein Fehler in der Stromverteilung auftritt.
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Umgebungsbedingungen: Das Modul ist für -25 bis +70 deg C ausgelegt und eignet sich daher für unbeheizte Außenschaltschränke. Stellen Sie jedoch sicher, dass der Schaltschrank ausreichend belüftet ist, wenn mehrere F 7105A-Module mit voller Kapazität von 4 A betrieben werden, da die kumulierte Wärme der Sicherungen die Innentemperatur des Schaltschranks beeinflussen kann.