Produktübersicht
Der Lenze EVF9326-EV (EVF9326-EV) ist ein leistungsstarker Vektor-Frequenzumrichter der 9300-Serie, der für eine präzise Motorsteuerung in industriellen Anwendungen entwickelt wurde. Mit einer Nennleistung von 11,0 kW und einem dreiphasigen Netzanschluss für 400 / 480 V nutzt dieser Antrieb fortschrittliche Vektorregelungsalgorithmen, um auch bei schwankenden Lastbedingungen eine hervorragende Drehzahlstabilität und Drehmomentregelung aufrechtzuerhalten. Da keine interne Funkentstörung erforderlich ist, bietet der Antrieb eine hohe Designflexibilität für Systeme mit zentraler Filterung auf Schaltschrankebene und eignet sich daher ideal für hochpräzise Maschinen wie Extruder, Druckmaschinen und industrielle Spindelantriebe.
Technische Konfiguration
Die Vektorarchitektur der 9300-Serie ist auf eine dynamische Reaktion und hohe Prozessgenauigkeit ausgelegt und stellt sicher, dass Motoren mit maximaler Effizienz arbeiten.
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Vektorregelungslogik: Bietet über den gesamten Drehzahlbereich eine hervorragende Drehmomentleistung und ermöglicht dadurch eine präzisere Regelung der Prozessvariablen in Anwendungen mit hohen Anforderungen an die dynamische Genauigkeit.
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Netzflexibilität: Für den Betrieb mit 400 / 480 V und zwei Spannungsebenen ausgelegt, wodurch die Kompatibilität mit internationalen industriellen Stromnetzen gewährleistet wird.
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Optimierte Hardware: Der Verzicht auf eine integrierte EMV-Filterung ermöglicht eine kompaktere Bauweise und erlaubt es Ingenieuren, spezifische externe Hochleistungsfilter einzusetzen, die exakt auf die EMV-Anforderungen der gesamten Maschineninstallation abgestimmt sind.
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Systemintegration: Wie alle Geräte der 9300-Serie verfügt der Antrieb über einen modularen Schnittstellenanschluss für Feldbus-Kommunikationsmodule. Dadurch kann er als kommunizierender Knoten in größeren, SPS-gesteuerten Netzwerken eingesetzt werden.
Technische Daten
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
EVF9326-EV |
| Marke |
Lenze |
| Baureihe |
9300-Serie |
| Typ |
Frequenzumrichter |
| Nennleistung |
11,0 kW |
| Eingangsspannung |
3 x 400 / 480 VAC |
| Gewicht |
7,50 kg |
| Abmessungen |
35,00 x 25,00 x 13,50 cm |
| Herkunft |
Deutschland |
| Betriebsstatus |
Auslaufmodell |
Häufig gestellte Fragen
Warum verfügt dieser Antrieb über keine Maßnahmen zur Funkentstörung?
Der EVF9326-EV ist eine „EV“-Variante, die für die Integration in Systeme vorgesehen ist, bei denen der Entwickler die EMV-Konformität mithilfe zentraler externer Netzfilter sicherstellen möchte. Dies bietet eine größere Flexibilität bei der Schaltschrankkonstruktion und ermöglicht den Einsatz von Filtern, die speziell für das Störprofil des Gesamtsystems ausgelegt sind.
Kann dieser Antrieb für eine hochpräzise Drehzahlregelung eingesetzt werden?
Ja, dank seiner Vektorregelungsfunktionen bietet er eine hohe Drehzahlkonstanz. Für eine optimale Leistung müssen die Ersatzschaltbildparameter des Motors korrekt eingegeben oder während der Inbetriebnahme mithilfe einer Auto-Tuning-Routine ermittelt werden.
Ist dieser Antrieb mit den standardmäßigen Kommunikationsmodulen der 9300-Serie kompatibel?
Ja, er ist vollständig abwärtskompatibel mit dem bestehenden modularen Ökosystem der 9300-Serie, einschließlich aller standardmäßigen Feldbus-Gateways wie CANopen, Profibus oder Ethernet-Modulen.
Technische Integration und Betriebssicherheit
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Anforderung an die EMV-Konformität: Da dieser Antrieb keine integrierte Entstörung besitzt, muss ein korrekt dimensionierter externer RFI-Filter zwischen der Netzversorgung und dem Antriebseingang installiert werden. Andernfalls werden die Grenzwerte für leitungsgebundene Emissionen des Systems wahrscheinlich überschritten.
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Kühlung und Belüftung: Bei einer Nennleistung von 11,0 kW erzeugt der Antrieb eine beträchtliche Wärmemenge. Installieren Sie das Gerät senkrecht in einem gut belüfteten Gehäuse und halten Sie oberhalb und unterhalb des Geräts einen Mindestabstand von 100 mm ein, um eine ungehinderte Konvektionskühlung zu gewährleisten.
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Kabelschirmung: Verwenden Sie zur Aufrechterhaltung der Stabilität der Vektorregelung geschirmte Motorkabel mit geringer Kapazität. Stellen Sie sicher, dass der Schirm mit einer niederimpedanten 360-Grad-Verbindung am PE-Anschluss des Antriebs aufgelegt wird, damit hochfrequente Störungen nicht aus der Motorausgangsstufe austreten.
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Sicherheitsprotokolle: Überprüfen Sie stets die internen Fehlerregister des Antriebs, bevor Sie versuchen, einen Fehler zu quittieren. Bei einem Fehler „Drive Overtemp“ ist die Umgebungstemperatur im Inneren des Schaltschranks zu untersuchen, da die Ursache häufig verstopfte Filtermatten oder ausgefallene Lüfter und nicht interne Antriebsfehler sind.