Beschreibung
Das Mitsubishi Electric FX5-8AD wurde zur Erweiterung der analogen Datenerfassungsfunktionen der SPS-Systeme FX5U und FX5UC entwickelt und fungiert als hochdichtes Mehrfach-Analogeingangsmodul. Dieses Gerät ermöglicht den direkten Anschluss von bis zu 8 Kanälen analoger Spannungs- oder Stromsignale an einen einzigen Erweiterungssteckplatz, wodurch Schaltschrankplatz optimiert und Systemkosten reduziert werden. Als Teil der leistungsstarken MELSEC-iQ-F-Plattform bietet es eine präzise Digitalisierung von Prozessvariablen für industrielle Anwendungen, die eine äußerst zuverlässige Datenerfassung erfordern.
Merkmale
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8-Kanal-Dichte: Ermöglicht bis zu 8 unabhängige Analogeingänge in einem kompakten Format.
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Flexible Signalkonfiguration: Unterstützt standardmäßige Spannungseingänge (+/-10 V DC) und Stromeingänge (-20 bis +20 mA DC).
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Optokoppler-Isolation: Bietet eine zuverlässige galvanische Trennung zwischen den Eingangsklemmen und der internen SPS-CPU-Schaltung, um die Ausbreitung von Störungen zu verhindern.
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Optimierte E/A-Zuweisung: Belegt genau 8 Punkte der System-E/A-Zuordnung und maximiert so die verbleibende Erweiterungskapazität auf der Rückwandplatine.
Anwendungen
- Industrielle Temperatur- und Drucküberwachungssysteme für mehrere Zonen.
- Integration von Durchflussmessern und Füllstandssensoren in Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen.
- Drehzahlrückmeldung und Überwachungsnetzwerke für Frequenzumrichter.
- Protokollierung von Mehrsensordaten in Umgebungen der Fabrikautomation.
Technische Spezifikationen
| Parameter |
Wert / Nennwert |
| Hersteller |
Mitsubishi Electric |
| Modellnummer |
FX5-8AD |
| Modultyp |
Erweiterungsmodul für mehrere Analogeingänge |
| Anzahl der Analogeingänge |
8 Kanäle |
| Eingangsspannungsbereich |
-10 bis +10 V DC (Eingangswiderstand: 1 MOhm) |
| Eingangsstrombereich |
-20 bis +20 mA DC (Eingangswiderstand: 250 Ohm) |
| Absolutes Eingangshöchstmaß |
Spannung: +/-15 V, Strom: +/-30 mA |
| Belegte E/A-Punkte |
8 Punkte |
| Isolationsmethode |
Klemme zur SPS: Optokoppler | Kanal zu Kanal: Nicht isoliert |
| Nettogewicht |
0,3 kg |
| Versandgewicht (berechnet) |
1,5 kg |
Empirische Engineering-Erkenntnisse
Alternative Modelle & Kompatibilität
Das Modul erfordert eine CPU der iQ-F-Serie. Sicherstellen, dass die Firmware des FX5U- oder FX5UC-CPU-Moduls auf Version 1.050 oder höher und die GX Works3-Programmiersoftware auf Version 1.040 oder höher aktualisiert ist, damit das Parameterprofil und die Debugging-Tools korrekt erkannt werden. Dieses Gerät ist eine Alternative mit höherer Kanaldichte zum 4-Kanal-Modul FX5-4AD, wenn die benötigte Schaltschrankfläche kritisch ist.
Anwendungsfallen und technische Hinweise
Da dieses Modul zwischen den einzelnen Eingangskanälen nicht galvanisch getrennt ist, können Erdschleifen entstehen, wenn sich die Signalquellen auf unterschiedlichen elektrischen Erdpotenzialen befinden. Bei der Überwachung von Geräten mit unterschiedlichen Erdungspunkten für diese Kanäle jeweils externe Signaltrenner im Verhältnis 1:1 einsetzen, um Messabweichungen oder Schäden am Modul zu verhindern.
Tipps zur Inbetriebnahme und Verdrahtung
Zur Minimierung elektromagnetischer Störungen stets geschirmte verdrillte Zweidrahtleitungen (STP) für analoge Signalverbindungen verwenden. Den Schirm nur an einem Ende auflegen, typischerweise in der Nähe der SPS-Erdungsschiene, um Kreisströme zu vermeiden. Nicht verwendete Eingangskanäle in den Hardwarekonfigurationsparametern von GX Works3 deaktivieren, damit keine Phantomsignale fälschlicherweise Prozessalarmdiagnosen auslösen.
Installationsrichtlinien
KRITISCHE WARNUNG:
Vor der Installation, Montage oder Verdrahtung des Moduls stets das gesamte SPS-Rack sowie die Stromversorgungen der zugehörigen Prozessfeldinstrumentierung verriegeln und spannungsfrei schalten. Eine unvollständige galvanische Trennung der Stromversorgungssysteme kann zu Rückspeisungen, Hardwarefehlern oder katastrophalen Schäden an der Analogeingangsschaltung führen.
1
Das Modul direkt auf der standardmäßigen 35-mm-DIN-Schiene montieren oder es mithilfe der integrierten Befestigungspunkte neben der Haupt-CPU an der Schaltschrankrückwand befestigen.
2
Das integrierte Verlängerungskabel am benachbarten Modul oder CPU-Anschluss anschließen und sicherstellen, dass der Stecker vollständig eingesteckt und sicher verriegelt ist.
3
Die analogen Feldmessumformer über die Federklemmen anschließen und dabei die angegebenen Polaritätssymbole für Spannungs- (V) bzw. Stromschleifen (I) beachten.
4
Systemstrom einschalten, das Hardwarekonfigurationsprofil über GX Works3 herunterladen und anfängliche Kalibrierungsdurchläufe für den Sensoroffset ausführen.