Beschreibung
Der Omron ES1-LP10-N ermöglicht eine zuverlässige berührungslose Temperaturerfassung in automatisierten Prozessumgebungen und ist ein hochpräziser Infrarot-Temperatursensor, der für die thermische Überwachung im Nahbereich optimiert wurde. Der Sensor wurde ohne integrierten Laserpointer für den Einsatz in laserbeschränkten oder sensiblen Industriebereichen entwickelt und nutzt ein hochempfindliches Thermosäulen-Detektionselement in Kombination mit einer hochwertigen Siliziumlinse, um Temperaturen von -50 bis 500 °C zu messen. Er bietet flexible Integrationsmöglichkeiten, da er sowohl eine standardmäßige industrielle Feldversorgung mit 12 bis 24 VDC als auch eine direkte USB-Busversorgung unterstützt, wodurch er sich hervorragend für dauerhafte Maschineninstallationen und temporäre Diagnoseaufbauten eignet.
Merkmale
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Lasersicheres Design: Sicher für eingeschränkte Fertigungsbereiche, in denen laseremittierende Ausrichtgeräte verboten sind.
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Optische Linse mit hoher Genauigkeit: Das optische Silizium-Linsensystem erzeugt bei einer Brennentfernung von 100 mm einen klar definierten Zielbereich mit 8 mm Durchmesser.
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Breiter Spektralbereich: Erkennt Wellenlängen zwischen 8 und 14 Mikrometern und schützt so die Messintegrität vor Störungen durch die Umgebungsbedingungen.
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Zwei Stromversorgungsmodi: Der Sensor kann über eine standardmäßige industrielle Stromversorgung mit 12 bis 24 VDC oder direkt über eine USB-Schnittstelle betrieben werden.
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Schnelle thermische Reaktion: Die Thermosäulentechnologie ermöglicht eine thermische Echtzeitverfolgung in dynamischen Montagelinien.
Anwendungen
- Echtzeitüberwachung der Oberflächentemperatur von Formkunststoffen beim Auswerfen.
- Kontinuierliche thermische Validierung bahngeführter Verpackungsmaterialien.
- Berührungslose Überwachung elektrischer Sammelschienen und Verteilertafeln.
- Überwachung der Prozesstemperatur bei lebensmitteltauglichen Verpackungs- und Versiegelungsvorgängen.
Technische Daten
| Spezifikationsparameter |
Wert / Details |
| Hersteller |
Omron |
| Modellnummer |
ES1-LP10-N |
| Detektionselement |
Thermosäule |
| Linsenmaterial |
Silizium |
| Messbereich für die Temperatur |
-50 bis 500 °C |
| Sichtfeld auf das Ziel |
Durchmesser von 8 mm bei einer Entfernung von 100 mm |
| Messwellenlänge |
8 bis 14 Mikrometer (µm) |
| Betriebsspannung |
12 bis 24 VDC / USB-Busversorgung |
| Zulässige Spannungsschwankung |
95 % bis 105 % der Nennspannung |
| Stromaufnahme |
maximal 30 mA (bei 24 VDC) |
| Betriebstemperaturbereich |
0 bis 55 °C (nicht kondensierend) |
| Betriebsfeuchtigkeitsbereich |
35 % bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend) |
| Lagertemperaturbereich |
-20 bis 55 °C |
| Nettogewicht |
Ca. 0,095 kg (95 Gramm) |
| Versandgewicht (berechnet) |
1,00 kg |
Empirische technische Erkenntnisse
Alternative Modelle und Kompatibilität
Der ES1-LP10-N ist die Variante der Standardserie ES1 ohne Laserpointer. Wenn Ihre Installation eine aktive physische Ausrichtung über einen optischen Zielstrahl erfordert, muss das Schwestermodell (ES1-LP10) mit integriertem Laser der Klasse 2 beschafft werden. Stellen Sie sicher, dass die Konfigurationssoftware für die jeweilige Modellvariante eingerichtet ist, da Standardsoftwarevorlagen möglicherweise standardmäßig Laser-Umschaltparameter verwenden, die von dieser laserlosen Hardwareversion ignoriert werden.
Anwendungsfehler und technische Hinweise
Da dieser Sensor auf einer berührungslosen Thermopile-Erfassung basiert, dämpfen physische Hindernisse wie Staub, Ölnebel, hohe Luftfeuchtigkeit oder Kondensation auf der Silikonlinse die einfallende Infrarotenergie und führen zu falsch niedrigen Temperaturmesswerten. In Umgebungen mit hohen Temperaturen oder viel Staub muss kontinuierlich saubere Spülluft über die Linsenfläche geleitet werden. Stellen Sie außerdem sicher, dass das Zielobjekt den 8-mm-Messfleck vollständig ausfüllt. Ist das Zielobjekt bei einem Abstand von 100 mm kleiner als 8 mm, mittelt der Sensor die Hintergrundtemperaturen und verursacht dadurch eine starke Messdrift.
Tipps für Inbetriebnahme und Verdrahtung
Bei Versorgung mit 12 bis 24 VDC muss die Feldverkabelung abgeschirmt sein und die Abschirmung an einem einzigen, sauberen Punkt im Schaltschrank geerdet werden. Das Verlegen der Niederspannungs-Sensorleitungen im selben Kabelkanal wie Hochstrom-Motorsteuerungen oder Frequenzumrichter (VFDs) kann elektromagnetisches Rauschen verursachen und die internen Signale des Thermopile-Elements im Mikrovoltbereich verfälschen.
Installationsrichtlinien
WICHTIGE WARNUNG
Trennen und verriegeln Sie vor Beginn der Montage- oder Kabelanschlussarbeiten alle externen Stromquellen mit 12 bis 24 VDC. Versuchen Sie nicht, den Sensor zu verdrahten, während eine USB-Verbindung aktiv ist, um mögliche Schäden durch Masseschleifen am Diagnose-Host zu vermeiden.
1
Befestigen Sie das Sensorgehäuse an einer stabilen, vibrationsgedämpften Halterung und stellen Sie sicher, dass die Silikonlinse für eine optimale Berechnung des 8-mm-Messflecks exakt 100 mm senkrecht zur Zielfläche ausgerichtet ist.
2
Schließen Sie das spezielle Sensorkabel an die Klemmen an und überprüfen Sie, dass die Spannung innerhalb des Toleranzbereichs von 95 % bis 105 % bleibt, um interne thermische Drift oder Bauteilverschleiß zu vermeiden.
3
Stellen Sie sicher, dass die Silikonlinse sauber und vollständig frei von Fertigungsrückständen oder Fingerabdrücken ist. Wischen Sie sie bei erforderlichen Wartungsarbeiten ausschließlich mit sauberen, nicht scheuernden Optiktüchern ab.