Produktübersicht
Das Phoenix Contact IBS S5 DSC/I-T 2752000 (IBSS5DSC/I-T) ist eine Abschlussplatine für Siemens SIMATIC® S5 SPS-Systeme mit elektrischer Trennung. Die Platine ermöglicht die Verbindung von SIMATIC S5-115U bis S5-155U Steuerungen mit dem INTERBUS-Feldbussystem.
Das Modul wird direkt über den SIMATIC I/O-Bus angeschlossen und arbeitet als System-I/O-Karte mit variablem Adressbereich. INTERBUS-Ein- und Ausgabedaten können direkt über die Peripherie oder indirekt über das Prozessabbild abgerufen werden.
INTERBUS-Kommunikationsfunktionen
Die IBS S5 DSC/I-T unterstützt INTERBUS-Kommunikation mit bis zu 4096 Bit Prozessdaten und bis zu 62 Geräten mit Parameterkanälen. Das INTERBUS-System kann automatisch beim Einschalten oder durch das Anwendungsprogramm gestartet werden.
System-spezifische Parameterzuweisungen für das INTERBUS-System und die Steuerplatine werden zentral in einem steckbaren Parametrierspeicher auf der Platine gespeichert.
Konfiguration und Diagnose
Phoenix Contact stellt die IBS CMD SWT Software für Windows-Betriebssysteme bereit. Die Software unterstützt Parametrierung, Konfiguration, Diagnose und Systemdokumentation für die komplette INTERBUS-Installation.
Die Platine unterstützt zudem Diagnosen für einzelne Geräte und das gesamte INTERBUS-Netzwerk während des Betriebs. Lokale Betriebszustände der angeschlossenen INTERBUS-Geräte können in Echtzeit überwacht werden.
Integrierte LCD-Diagnose
Die IBS S5 DSC Steuerplatine verfügt über ein vierzeiliges LCD-Display für lokale Diagnosen. Betriebszustände, Fehlerzustände und I/O-Statusinformationen werden im Klartext angezeigt. Diese direkte Diagnoseanzeige hilft, die Startzeit und Systemausfallzeiten zu reduzieren.
Hauptmerkmale
- Abschlussplatine für Siemens SIMATIC® S5 SPS
- Unterstützung elektrischer Trennung
- INTERBUS-Masterfunktionalität
- Automatischer INTERBUS-Start
- Unterstützt Plug & Play-Starttechnologie
- Synchrone Betriebsarten
- Unterstützt Prozessdatenvorverarbeitung nach IEC-1131
- Unterstützt Parametrierung wechselnder Bussegmente
- Vierzeiliges LCD-Diagnose-Display
- Unterstützt Interrupts
Technische Daten
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Hersteller: Phoenix Contact
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Modell: IBS S5 DSC/I-T
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Artikelnummer: 2752000
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Produkttyp: SPS-Steuerplatine
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Format: 2 schmale Steckplätze
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P-Bereich: 0 ... 255 Ein- und Ausgänge
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Q-Bereich: 0 ... 255 Ein- und Ausgänge
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Maximale Prozessdaten: 4096 Bit
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Maximale Geräteanzahl mit Parameterkanal: 62
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Übertragungsmedium: Kupfer
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Versorgungsspannung: 5 V DC
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Spannungsbereich: 4,8 V DC ... 5,3 V DC
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Typischer Stromverbrauch: 1,5 A
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Maximale Leistungsaufnahme: 7,5 W
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Schutzart: IP00
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Montageart: Im Host-System
Anschlussschnittstellen
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INTERBUS Fernbus: 9-polige D-SUB-Buchse mit elektrischer Isolation
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Diagnose und Parametrierung: RS-232-C, 9-poliger D-SUB-Stecker
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Host-System: Siemens SIMATIC S5 115U bis 155U
Softwareanforderungen
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Konfigurationstool: CMD ab Version 4.0x
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Diagnosetool: DIAG+ ab Version 1.0x
Umwelt- und Konformitätsinformationen
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Herkunftsland: Deutschland
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EU RoHS: Konform
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China RoHS: EFUP-50
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REACH SVHC: Keine Substanz über 0,1 Gew.-%
Technische FAQs
Wie werden die Systemparametrisierungsdaten auf dem IBS S5 DSC/I-T Abschlussmodul gespeichert?Die Parameterdaten für die Netzwerkkonfiguration werden zentral in einem steckbaren, nichtflüchtigen Parametrisierungs-Speichermodul direkt auf dem Abschlussmodul gespeichert. Beim Systemstart oder Einschalten greift die Steuerung automatisch auf diese steckbare Karte zu, um die Netzwerktopologie zu aktivieren. Dieses Design stellt sicher, dass bei einem Austausch der Hauptplatine die Parameter auf dem Speicherchip erhalten bleiben und kein manuelles Nachladen erforderlich ist.
Welcher Adapter wird benötigt, um dieses Abschlussmodul in ein SIMATIC S5-115U Untergestell einzubauen?Für die physische Installation innerhalb eines Siemens SIMATIC S5-115U Steuerungsgehäuses benötigt das Abschlussmodul eine externe Adapterkapsel mit der Teilenummer 6E5S 491-OLB11. Diese mechanische Kapsel richtet das Modul auf die spezifischen Schlitz-Tiefen des 115U-Racks aus und gewährleistet einen stabilen Kontaktpressdruck entlang der SIMATIC I/O-Bus-Rückwand.
Kann dieses kupferbasierte Abschlussmodul an ein glasfaserbasiertes INTERBUS-Netzwerk angeschlossen werden?Die native Schnittstelle auf der Platine besteht aus einem 9-poligen D-SUB-Buchsenstecker, der für elektrisch isolierte Kupferübertragung konfiguriert ist. Um dieses Modul in eine glasfaserbasierte Netzwerktopologie zu integrieren, muss ein externer Phoenix Contact Glasfaser-Schnittstellenwandler zwischen dem D-SUB-Anschluss und der Glasfasernetzleitung platziert werden, um die elektrischen Impulse in Lichtsignale umzuwandeln.
Feldtechnik- & Installationsanleitung
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Sicherheitsprotokolle für die Backplane-Stromversorgung:Installieren, justieren oder entfernen Sie die IBS S5 DSC/I-T Abschlussplatine niemals, während die Hauptstromversorgung des Siemens S5 eingeschaltet ist. Das Entfernen eines Moduls unter Last verursacht induktive Spannungsüberschläge an den SIMATIC I/O-Bus-Backplane-Pins, die die internen Logikgatter der Abschlussplatine zerstören und die benachbarten Siemens CPU-Register beschädigen können.
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D-SUB Abschirmung und Gleichtaktstörschutz:Die 9-polige D-SUB-Buchse für den Netzwerkanschluss verfügt über eine integrierte elektrische Isolation. Um diese Schutzbarriere zu erhalten, müssen alle ankommenden INTERBUS-Kupferkabel eine hochdichte Geflechtschirmung verwenden. Verbinden Sie die Kabelabschirmung direkt mit dem Metallgehäuse des D-SUB-Steckers, um hochfrequente Störungen über das PLC-Gehäuse zu erden, anstatt sie in die Kommunikationsschaltung eindringen zu lassen.
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Beschränkungen beim Umgang mit dem Parametrierspeicher:Das steckbare Parametrierspeichermodul darf nur bei vollständig ausgeschaltetem PLC-Rack entnommen oder eingesetzt werden. Das Ändern oder Herausziehen des Speichermoduls bei aktivem Logikbus führt zu einem fatalen Speicherfehler, der den INTERBUS-Mastercontroller sofort anhält und alle aktiven Feld-Ausgangszustände fallen lässt.
Netzwerkkapazität & Hardwareintegration
Die IBS S5 DSC/I-T 2752000 Abschlussplatine verwaltet dezentrale Feldnetz-Topologien über eine dedizierte Master-Konfigurationsschnittstelle.
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Verstellbare Adresszuordnung: Bietet flexible Adresskonfiguration über die P- und Q-Bereichsregister von 0 bis 255, was eine nahtlose Integration in bestehende STEP 5 Software-Variablentabellen ermöglicht.
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Dezentrale Geräteübersicht: Koordiniert den zyklischen Datenaustausch für bis zu 62 entfernte Feldbusgeräte mit aktiven Parametrierkanälen.
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Lokale Nur-Text-Diagnose: Integriert ein vierzeiliges LC-Display direkt auf der Frontplatte, das Echtzeit-Betriebs-, Fehler- und I/O-Buszustände im Klartext visualisiert, um Inbetriebnahme und Fehlerlokalisierung zu beschleunigen.