Produktübersicht
Das X20DIF371 (X20DIF371) ist ein digitales Eingangsmodule mit hoher Dichte, das für die dezentrale I/O-Architektur des X20-Systems entwickelt wurde. Mit 16 digitalen Eingängen in kompakter Bauform verwendet dieses Modul Sink-Anschlüsse (NPN-Logik), wobei der Eingang einen Pfad zur Masse für den angeschlossenen Sensor bereitstellt. Das für die 1-Draht-Verbindung entwickelte Modul ermöglicht eine äußerst effiziente und übersichtliche Verdrahtungsstruktur innerhalb des Schaltschranks. Das X20DIF371 ist eine ideale Lösung für Anwendungen mit einer großen Anzahl digitaler Signale, beispielsweise zur Überwachung von Endschaltern, Drucktastern und Näherungssensoren in automatisierten Montagelinien und Verpackungsmaschinen.
Technische Konfiguration
Die Hardwarearchitektur des X20DIF371 ist auf Signalzuverlässigkeit und effiziente Verarbeitung optimiert. Das Modul verfügt über einen konfigurierbaren Software-Eingangsfilter, der auf das gesamte Modul angewendet werden kann und Signalprellen oder Störungen mechanischer Kontakte wirksam beseitigt. Die 16 Eingänge werden über den X20-Rückwandbus verarbeitet, wodurch eine schnelle Datenübertragung zur CPU gewährleistet wird. Das Sink-Eingangsdesign ist speziell mit stromliefernden (PNP-)Sensoren oder potenzialfreien Kontakten kompatibel, die an die positive Versorgung angeschlossen sind. Bei der 1-Draht-Verbindung wird nur die Signalleitung mit dem Modul verbunden; der gemeinsame Rückleiter wird über die Stromverteilungsschiene des Busmoduls geführt.
Technische Daten
| Parameter |
Spezifikation |
| Modell |
X20DIF371 |
| Serie |
X20-System |
| Anzahl der Eingänge |
16 |
| Eingangstyp |
Sink (NPN) |
| Verdrahtungsanschluss |
1-Draht |
| Nennspannung |
24 VDC |
| Eingangsfilter |
Per Software konfigurierbar (modulweit) |
| Statusanzeigen |
I/O-Status pro Kanal |
| Betriebstemperatur |
0 bis 55 °C |
| Busanschluss |
X20-Rückwandbus |
| Versandgewicht |
2,0 kg |
Technische FAQs
Was ist bei diesem Modul der Unterschied zwischen Sink- und Source-Anschlüssen?
Das X20DIF371 ist ein Sink -Eingangsmodul. Das bedeutet, dass die Eingangsschaltung des Moduls den Strom zur Masse „ableitet“. Daher müssen stromliefernde (PNP-) Sensoren verwendet werden. Wenn der Sensor ausgelöst wird, sendet er ein High-Signal (+24 V) an den Moduleingang.
Wie spart die 1-Draht-Verbindung Platz?
Bei einer 1-Draht-Konfiguration benötigt jedes digitale Signal nur einen einzigen Anschlusspunkt am X20-Klemmenblock. Der gemeinsame 0-V-/GND-Anschluss der Sensoren wird intern über das Busmodul oder über ein separates Potenzialverteilungsmodul geführt, wodurch sich die Anzahl der zum I/O-Rack führenden Leitungen drastisch reduziert.
Kann ich für verschiedene Eingänge unterschiedliche Filterzeiten einstellen?
Beim X20DIF371 wird der Software-Eingangsfilter in der Regel für das gesamte Modul konfiguriert. Dadurch gilt für alle 16 Eingänge eine einheitliche Entprellzeit, was die Konfiguration für standardmäßige digitale Anwendungen wie Tastendrücke oder die Überwachung von Endschaltern vereinfacht.
Leitfaden für Engineering und Installation
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Sensor-Kompatibilität: Stellen Sie sicher, dass alle angeschlossenen Geräte stromliefernde (PNP-)Typen sind. Der Anschluss eines stromziehenden (NPN-)Sensors an ein Sink-Eingangsmodul führt zu einem „schwebenden“ Signal, das von der SPS-Logik nicht erkannt wird.
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Verdrahtungsdichte und Kabelmanagement: Bei 16 Eingängen in einem einzigen Modul ist eine übersichtliche Leitungsführung entscheidend. Verwenden Sie die integrierten Beschriftungsstreifen des X20-Systems, um jeden Kanal zu kennzeichnen. Da es sich um ein 1-Draht-Modul handelt, muss die Sensorversorgung (24 V) ordnungsgemäß über eine gemeinsame Potenzialklemme verteilt werden, um einen „Kabelsalat“ im Schaltschrank zu vermeiden.
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Filterabstimmung: Bei der Konfiguration des Software-Eingangsfilters in Automation Studio sollten Sie die Reaktionszeit und die Umgebungsbedingungen hinsichtlich Störungen gegeneinander abwägen. Eine sehr kurze Filterzeit (z. B. 1 ms) ermöglicht eine schnelle Erkennung, kann jedoch auf elektrische Störungen reagieren. Ein längerer Filter (z. B. 10–20 ms) ist für mechanische Schalter sicherer, führt jedoch zu einer Verzögerung bei der Signalerkennung.