Produktübersicht
Der 060G2049 (060G2049) ist ein hochpräziser AKS 33 Drucksensor, der speziell für anspruchsvolle Anwendungen in der Kälte- und Klimatechnik entwickelt wurde. Als Teil der renommierten Danfoss Sensors Gruppe wandelt dieser Stromausgangssensor den gemessenen Druck in ein standardisiertes 4-20 mA Signal um und gewährleistet so eine zuverlässige Datenübertragung selbst über lange Kabelstrecken mit hoher elektromagnetischer Störbelastung. Der AKS 33 ist für extreme industrielle Umgebungen ausgelegt und verarbeitet Mediumtemperaturen von -40 bis 85 °C. Seine abgedichtete Messreferenz und die Überlastkapazität von 33 bar machen ihn zu einer wichtigen Komponente zur Überwachung von Saug- und Druckdrücken in gewerblichen Kältemittelanlagen, Prozesskühlsystemen und leistungsstarken Wärmepumpen, bei denen Genauigkeit und Langzeitstabilität unverzichtbar sind.
Technische Konfiguration
Der 060G2049 verwendet ein spezielles piezoresistives Sensorelement in Kombination mit fortschrittlicher interner Kompensationselektronik. Im Gegensatz zu Standard-Sensoren ist dieses Modell speziell auf einen kompensierten Temperaturbereich von -30 bis 40 °C abgestimmt, was es ideal für Kälteanwendungen bei niedrigen Temperaturen macht, bei denen thermische Drift minimiert werden muss. Die elektrische Schnittstelle entspricht dem Standard EN 175301-803-A (DIN Large B) und nutzt einen Winkelstecker mit Schutzart IP65 gegen Staub- und Feuchtigkeitseintritt. Die „Sealed Gauge“-Druckreferenz stellt sicher, dass der interne Sensor vor atmosphärischer Feuchtigkeit und korrosiver Umgebungsluft geschützt bleibt und somit ein konstanter Nullpunkt unabhängig von äußeren Umweltveränderungen gewährleistet ist.
Technische Daten
| Attribut |
Spezifikationsdetails |
| Modell |
AKS 33 (060G2049) |
| Marke |
Danfoss |
| Ausgangssignal |
4 bis 20 mA (2-Draht-Stromschleife) |
| Druckreferenz |
Abgedichteter Messdruck |
| Überdruck |
33 bar (479 psi) Maximal |
| Elektrischer Anschluss |
EN 175301-803-A Winkelstecker |
| Gehäuseschutz |
IP65 |
| Medium-Temperaturbereich |
-40 bis 85 °C |
| Umgebungstemperaturbereich |
-40 bis 85 °C |
| Kompensierter Temperaturbereich |
-30 bis 40 °C |
| Nettogewicht |
0,152 kg |
| Versandgewicht |
1,0 kg |
Technische FAQs
Wie schließe ich den 060G2049 an einen Standard-PLC-Analog-Eingang an?
Der Sensor arbeitet mit einer 2-Draht 4-20 mA Schleife. Verbinden Sie die positive Versorgungsspannung (typischerweise 9-32 VDC) mit Anschluss 1 und den Signaleingang mit Anschluss 2 des Winkelsteckers. Anschluss 3 wird in der Regel nicht verwendet oder je nach Erdungskonzept des Schaltschrankes mit der Abschirmung/Erde verbunden.
Warum ist der kompensierte Temperaturbereich von -30 bis 40 °C wichtig?
Dieser Bereich ist für die Überwachung der Saugleitung in Kälteanlagen optimiert. Innerhalb dieses Bereichs wendet der Sensor aktive Korrekturen an, um Fehler durch Temperaturschwankungen zu eliminieren und so eine genaue Druckmessung sicherzustellen, selbst wenn das Sensorgehäuse extremen Kälteeinflüssen ausgesetzt ist.
Welchen maximalen Druck kann dieser Sensor ohne Schaden aushalten?
Der 060G2049 hält einen Überdruck von bis zu 33 bar (479 psi) aus. Eine Überschreitung dieses Wertes kann zu dauerhaften Verformungen der Messmembran oder zu einer Kalibrierabweichung führen, was einen Austausch des Geräts erforderlich macht.
Technische Anleitung & Installation
Feuchtigkeits- und Kondensationsmanagement: Bei Anwendungen mit niedrigen Temperaturen bildet sich häufig Kondenswasser am Sensorgehäuse. Um die IP65-Dichtigkeit zu gewährleisten, sollte der Winkelstecker nach unten ausgerichtet sein, damit Wasser abtropfen kann. Verwenden Sie eine „Tropfschleife“ im Kabel, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit direkt in das Steckergehäuse gelangt.
Schwingungs- und Pulsationsdämpfung: Wenn der Sensor in der Nähe eines Hubkolbenkompressors oder eines Hochgeschwindigkeitsventils installiert wird, kann er Druckspitzen und mechanischen Vibrationen ausgesetzt sein. Um die Lebensdauer des 060G2049 zu verlängern, montieren Sie ihn an einem kurzen Kapillarrohr oder verwenden Sie eine Dämpfungsöffnung (Snubber), um das piezoresistive Element von hochfrequenten hydraulischen Stößen zu isolieren.
Berechnung der Schleifenversorgung: Stellen Sie sicher, dass Ihre Gleichstromversorgung den Schleifenwiderstand bewältigen kann. Die Mindestspannung an den Sensoranschlüssen muss bei einem Signal von 20 mA mindestens 9 VDC betragen. Berücksichtigen Sie den Spannungsabfall über das Kabel und den Eingangswiderstand Ihrer SPS oder Steuerung, um eine stabile Signalübertragung zu gewährleisten.