Produktbeschreibung
Das 330881-28-00-135-03-00 ist eine metrische PROXPAC XL-Näherungsaufnehmerbaugruppe, die eine leistungsstarke 3300 XL 8-mm-Sonde in einem robusten Gehäuse integriert.
Dieses System ist eine wichtige Komponente der Turbinenüberwachungsinstrumentierung (TSI) und wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen Standardsonden zusätzlichen Umweltschutz benötigen.
Der PROXPAC XL wird häufig in Energieerzeugungsanlagen, großen Wasseraufbereitungsanlagen und petrochemischen Verarbeitungsanlagen eingesetzt und liefert zuverlässige berührungslose Wegmessungen zur Überwachung von Schwingungen und Axialschub.
Durch die Möglichkeit, die Sonde extern einzustellen und auszutauschen, 330881-28-00-135-03-00 reduziert den Wartungsaufwand und unterstützt den kontinuierlichen Betrieb kritischer rotierender Anlagen wie Pumpen, Lüfter und kleiner Turbinen.
Modellkonfiguration
Das Modell 330881-28-00-135-03-00 verwendet eine modulare Suffixstruktur zur Definition seiner mechanischen Konfiguration und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften:
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28 (Sonde und Zulassungen): Enthält eine 3300 XL 8-mm-Sonde mit mehreren Zulassungen (ATEX, IECEx, CSA usw.) für den weltweiten Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen.
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00 (Abstandshalteradapter): Für diese Konfiguration ist kein Abstandshalteradapter enthalten.
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135 (Sondeneindringtiefe): Ausgelegt für eine Eindringtiefe von 135 mm in das Maschinengehäuse.
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03 (Verschraubungen): Wird als Satz mit einer M20-Verschraubung und zwei Stopfen für Kabeleinführung und Gehäuseabdichtung geliefert.
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00 (Montagegewinde): Für diese Konfiguration ist keine äußere Hülsenbaugruppe enthalten.
Technische Parameter
| Merkmal |
Details |
| Modell |
330881-28-00-135-03-00 |
| Marke |
Bently Nevada |
| Herkunft |
Hergestellt in den USA |
| Sondentyp |
3300 XL 8 mm |
| Systemformat |
Metrisch (PROXPAC XL) |
| Eindringtiefe |
135 mm |
| Linearer Bereich |
2 mm (80 mil) |
| Skalierungsfaktor |
7,87 V/mm (200 mV/mil) |
| Betriebstemperatur |
-51 bis +177 °C (Sondenspitze) |
| Nettogewicht |
1,44 kg |
| Versandgewicht |
2,5 kg |
Anwendungsfragen
Was ist der wesentliche Vorteil des PROXPAC XL-Gehäuses gegenüber einer Standardinstallation der Sonde?
Das PROXPAC XL-Gehäuse bietet eine robuste Abdichtung gegen Umwelteinflüsse und mechanischen Schutz für das Sondenkabel.
Noch wichtiger ist, dass die Sonde dadurch extern eingestellt und ausgetauscht werden kann, ohne die Maschinenabdeckungen zu entfernen, wodurch sich die Wartungszeit und die betriebliche Stillstandszeit erheblich verringern.
Wie unterstützt die Option „Mehrfachzulassungen“ (Option 28) internationale Projekte?
Option 28 stellt sicher, dass die Sonde die Normen für Eigensicherheit und Explosionsschutz erfüllt, einschließlich ATEX-, IECEx- und nordamerikanischer CSA/NRTL-Zertifizierungen.
Dadurch wird die 330881-28-00-135-03-00 geeignet für internationale Installationen und vereinfacht die Ersatzteilverwaltung in verschiedenen Regionen.
Kann die Einstecktiefe der Sonde nach der Herstellung angepasst werden?
Die Einstecktiefe von 135 mm ist ein festes mechanisches Maß der internen Hülse und der Sondenbaugruppe.
Obwohl eine geringfügige Anpassung über die Montagegewinde möglich ist, muss die primäre Einbaulänge bereits bei der Geräteauswahl korrekt festgelegt werden, damit sie dem Abstand zwischen Maschinengehäuse und Welle entspricht.
Installationsrichtlinien
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Kalibrierung der Spaltspannung: Stellen Sie bei der Überwachung radialer Vibrationen den Sondenspalt nahe der Mitte des linearen Messbereichs ein.
Schließen Sie die Sonde an einen mit Strom versorgten Proximitor-Sensor an und stellen Sie die Einstecktiefe ein, bis die Gleichspannung am Ausgang ungefähr -10 VDC beträgt.
Ziehen Sie die Sicherungsmutter mit 4,5 N·m (40 in-lb) an, um während des Betriebs eine stabile mechanische Einstellung sicherzustellen.
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Umgebungsabdichtung: Verwenden Sie den M20-Anschluss und die im Option-03-Kit enthaltenen Stopfen, um alle nicht verwendeten Anschlüsse im PROXPAC-Gehäuse abzudichten.
Eine ordnungsgemäße Abdichtung verhindert, dass Feuchtigkeit, Öl und in der Luft befindliche Verunreinigungen in das Gehäuse eindringen und die Signalzuverlässigkeit beeinträchtigen.
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Anforderungen an den seitlichen Abstand: Halten Sie zwischen der Sondenspitze und allen sie umgebenden Metallflächen außer der Zielwelle einen radialen Mindestabstand von 13 mm (0,5 Zoll) ein.
Ein unzureichender Abstand kann zu Störungen durch seitliche Erfassung und ungenauen Vibrationsmessungen führen.
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Chemische Beständigkeit: Die Sondenspitze besteht aus Polyphenylensulfid (PPS), das eine hohe Beständigkeit gegenüber den meisten industriellen Schmierstoffen und Kraftstoffen aufweist.
Vergewissern Sie sich, dass alle während der Wartung verwendeten Reinigungsmittel sowohl mit PPS-Materialien als auch mit den zur Druckabdichtung verwendeten Viton-O-Ringen kompatibel sind.