Produktübersicht
Der X20CP3585 (X20CP3585) ist eine Hochleistungs-Zentraleinheit innerhalb des B&R X20-Systems und verfügt über einen Intel Atom 1,0 GHz Prozessor für anspruchsvolle Automatisierungsarchitekturen. Ausgestattet mit 256 MB DDR2 RAM und 1 MB remanentem SRAM ist dieser Controller darauf ausgelegt, komplexe Steuerungsalgorithmen, Hochgeschwindigkeits-Datenverarbeitung und Mehrachsen-Bewegungssteuerung mühelos zu bewältigen. In groß angelegten Industrieanlagen wie Ölraffinerien, Kraftwerken und fortschrittlicher Halbleiterfertigung fungiert der X20CP3585 als leistungsstarker Kern des Steuerungssystems und bietet die notwendige Rechenleistung zur Verwaltung von Tausenden von I/O-Punkten. Sein lüfterloses Design und der auf CompactFlash basierende herausnehmbare Anwendungsspeicher gewährleisten hohe Zuverlässigkeit und einfache Wartung, wodurch die mittlere Reparaturzeit (MTTR) erheblich reduziert und Risiken durch mechanische Kühlungsausfälle eliminiert werden.
Technische Konfiguration
Die Hardware-Konfiguration des X20CP3585 ist auf maximale Modularität und Kommunikationsvielfalt optimiert. Er verfügt über drei interne Einschubplätze für X20-Schnittstellenmodule, die die Erweiterung um Feldbusprotokolle wie CANopen, DeviceNet oder Profibus ermöglichen, ohne den Platzbedarf zu erhöhen. Die integrierte Kommunikationssuite ist umfassend und umfasst eine Echtzeit-POWERLINK-Schnittstelle (V1/V2), einen Standard-Ethernet-Anschluss, zwei USB 2.0-Ports und eine RS232-Seriellschnittstelle. Die integrierte X2X Link-Stromversorgung verwaltet den lokalen Backplane, während der Systemstatus über eine Reihe dedizierter Anzeigen für CPU-Funktion, Übertemperatur und Batteriezustand überwacht wird. Mit einem typischen Stromverbrauch von 8,8 W (ohne USB- und Schnittstellenmodule) bietet die CPU ein hervorragendes Leistungs-zu-Leistungsaufnahme-Verhältnis und gewährleistet Stabilität in einem kompakten Gehäuse von 8,5 cm x 20 cm x 9,9 cm.
Technische Spezifikationen
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
X20CP3585 |
| Marke |
B&R (Bernecker + Rainer) |
| CPU |
Intel Atom 1,0 GHz |
| RAM |
256 MB DDR2 |
| Remanenter Speicher |
1 MB SRAM |
| Speicher |
CompactFlash (herausnehmbar) |
| Schnittstellen-Steckplätze |
3 Steckplätze für X20-Module |
| Schnittstellen |
1x RS232, 1x Ethernet, 1x POWERLINK, 2x USB, 1x X2X Link |
| Kühlung |
Lüfterlos |
| Stromverbrauch |
8,8 W (Basis) |
| X2X Link Versorgung |
1,42 W |
| Betriebstemperatur |
0 bis 55 °C |
| Abmessungen |
85 x 200 x 99 mm |
| Gewicht |
0,47 kg (Netto) |
Technische FAQs
Kann der X20CP3585 Echtzeit-Bewegungssteuerung für synchronisierte Achsen bewältigen?
Ja, dank der integrierten POWERLINK-Schnittstelle und seines 1,0 GHz Atom Prozessors ist der X20CP3585 in der Lage, komplexe synchronisierte Bewegungsaufgaben mit Zykluszeiten im Sub-Millisekundenbereich zu steuern, was ihn ideal für CNC- und Roboteranwendungen macht.
Was passiert mit den Programmdaten, wenn die Batterie ausfällt?
Das Modul verfügt über 1 MB SRAM für remanente Variablen. Während die Batterie diese Daten im ausgeschalteten Zustand erhält, wird das Anwendungsprogramm selbst auf der herausnehmbaren CompactFlash-Karte gespeichert, sodass die Maschinenlogik bei einem Batterieversagen niemals verloren geht.
Ist die CompactFlash-Karte im CPU-Modul enthalten?
Die CompactFlash-Karte ist ein „Application Memory“-Bauteil und wird in der Regel separat entsprechend den Speicheranforderungen Ihres spezifischen Automation Studio-Projekts bestellt. Verwenden Sie unbedingt industrielle B&R-Karten für garantierte Kompatibilität.
Engineering- & Installationsanleitung
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Umgang mit CompactFlash: Stellen Sie stets sicher, dass die Stromversorgung der CPU vollständig getrennt ist, bevor Sie die CompactFlash-Karte einlegen oder entfernen. Andernfalls kann es zu Dateisystembeschädigungen oder Schäden an der Speicher-Schnittstelle kommen.
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Batteriewartung: Die CPU überwacht die Batteriespannung über eine dedizierte Statusanzeige. Wenn die Batterie-LED einen Niederspannungszustand anzeigt, tauschen Sie die Batterie im nächsten geplanten Wartungsfenster aus, während das System eingeschaltet ist, um den Verlust der remanenten SRAM-Daten zu verhindern.
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Installation von Schnittstellenmodulen: Beim Einsatz der drei Einschubplätze stellen Sie sicher, dass die Schnittstellenmodule vollständig eingesetzt und die Verriegelung aktiviert ist. Unsachgemäß eingesetzte Module können zu intermittierenden X2X Link-Fehlern oder Bus-Timeouts führen, die bei Volllast schwer zu diagnostizieren sind.