Bently Nevada

Bently Nevada 3500/62 163179-03 Prozessvariablenmonitor

SKU 3500/62 163179-03

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  • Hersteller: Bently Nevada

  • Produkt-Nr.: 3500/62 163179-03

  • Herkunftsland:Vereinigte Staaten

  • Produkttyp: Prozessvariablenmonitor

  • Strichcode: 8537101190

  • Zahlung: T/T, Western Union

  • Gewicht: 820g

  • Abmessungen: 241,3 mm x 24,4 mm x 241,8 mm

  • Versandhafen: Xiamen

  • Garantie: 12 Monate

Beschreibung

Der 3500/62 Prozessvariablenmonitor, identifizierbar anhand der Teilenummer 163179-03, ist ein Hardwaregerät mit 6 Kanälen zur Verarbeitung kritischer Maschinenparameter, die eine kontinuierliche Überwachung erfordern, darunter Drücke, Durchflüsse, Füllstände und Temperaturen. Das Modul verbindet sich mit externen Feldmessumformern und akzeptiert Stromschleifen von +4 bis +20 mA oder proportionale Spannungseingänge im Bereich von -10 VDC bis +10 VDC. Es führt eine Signalaufbereitung in Echtzeit durch, bildet Rohwerte auf einen konfigurierten Bereich von bis zu 20.000 digitalen Einheiten ab und vergleicht diese aktuellen Prozessvariablen mit benutzerprogrammierbaren, zweistufigen Unter- und Überalarmsollwerten (Warnung und Gefahr). Das Gerät arbeitet über die 3500-Backplane, liefert dem Betriebs- und Instandhaltungspersonal deterministische Zustandsanzeigen der Maschine, unterstützt Abstimmungslogikfunktionen für Architekturen mit dreifach modularer Redundanz (TMR) und ist direkt mit der Konfigurationsebene des Systemracks verbunden, um den automatisierten Maschinenschutz aufrechtzuerhalten.

Merkmale

  • Sechs hochdichte, softwareprogrammierbare Messkanäle.
  • Wählbare Analogeingangsoptionen für ±10 VDC- und 4–20-mA-Eingänge.
  • Programmierbare Alarmmatrix zur Unterstützung von Warn- und Gefahrvariablen mit diskreten Zeitverzögerungen im Subsekundenbereich.
  • Integrierte digitale Signalaufbereitung, die eine Kalibrierung vor Ort überflüssig macht.
  • Integrierte LED-Diagnose zur Echtzeitüberprüfung des Modulzustands und des Datenaustauschs über die Rack-Backplane.

Anwendungen

  • Überwachung von Versorgungsleitungsdruck und Flüssigkeitsstrom in hydrodynamischen Schmierölsystemen.
  • Überwachung des Drucks an der Verdichterstufe oder am Ansaugpunkt einer Gasturbine.
  • Integration der Überwachung von Flüssigkeitsstand und Wärmeverteilungskreislauf im Gehäuse von Industrie­pumpen.
  • Überwachung des Ausgleichskolbendrucks und der Gehäuseausdehnung an Prozessmaschinen.

Technische Spezifikationen

Parameter Spezifikation
Hersteller Bently Nevada
Modell 3500/62
Teilenummer 163179-03
Anzahl der Kanäle 6 Kanäle
Spannungseingangsbereich -10 VDC bis +10 VDC
Stromeingangsbereich 4–20 mA DC
Eingangsimpedanz (Spannungseingang) 1 MΩ
Eingangsimpedanz (Stromeingang) 50 Ω
Nennleistungsaufnahme Typischerweise 7,0 Watt
Spannungskonformität (Barrier-I/O) 13,66 V
Isolationsspannung (isoliertes I/O) 500 VDC
Stromversorgung für Messumformer (Barrier-I/O) +24 VDC ± 5 % bei max. 250 mA (abgesichert)
Genauigkeit der Signalaufbereitung Typischerweise innerhalb von ±0,33 % des Vollausschlags, maximal ±1 %
Abbildungskapazität bei Vollausschlag Maximal 20.000 Einheiten über den Signalbereich abgebildet
Minimaler Eingangsspannungsbereich 2 Volt
Genauigkeit des Alarmsollwerts Innerhalb von 0,13 % des gewünschten Zielwerts
Zeitverzögerungsintervall für Warnung 1 bis 60 Sekunden in Intervallen von 1 Sekunde
Zeitverzögerungsintervall für Gefahr 1 bis 60 Sekunden in Schritten von 0,5 Sekunden
Betriebstemperatur (Standard-I/O) -30 °C bis +65 °C
Betriebstemperatur (Barrierer-I/O) 0 °C bis +65 °C
Lagertemperaturbereich -40 °C bis +85 °C
Grenzwerte für die Betriebsluftfeuchtigkeit 95 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend
Gewicht des Hauptmonitormoduls 0,82 kg
Gewicht des I/O-Moduls (ohne Barriere) 0,20 kg
Gewicht des I/O-Moduls (mit Barriere) 0,46 kg
Abmessungen des Hauptmonitors 241,3 mm x 24,4 mm x 241,8 mm
Abmessungen des I/O-Moduls 241,3 mm x 24,4 mm x 99,1 mm
Anforderung an den Rack-Platz 1 vorderer Steckplatz voller Höhe und 1 hinterer Steckplatz voller Höhe

Installationsrichtlinien

  • Erdung und Schirmung: Schließen Sie die Schirme der Instrumentenkabel ausschließlich an die vorgesehenen Anschlussstellen am hinteren I/O-Modul an und stellen Sie sicher, dass der Schirm am Ende des Feldsensors isoliert bleibt, um elektromagnetische Störungen zu minimieren.
  • Steckplatzzuordnung: Setzen Sie das Hauptmodul in einen beliebigen Steckplatz voller Höhe rechts vom Transient Data Interface-Modul im 3500-Chassis ein.
  • Kabelführung: Halten Sie Signalpaare von Niederspannungs-Messumformern von aktiven AC-Steuerrelais und Stromschleifen von Maschinen getrennt, um eine induktive Rauschkopplung zu vermeiden.
  • Wärmemanagement: Halten Sie oberhalb und unterhalb des 3500-Rack-Chassis ausreichend Freiraum ein, um eine ungehinderte passive Belüftung und Luftkühlung zu gewährleisten.

FAQ zu Technik und Beschaffung

Q: Kann dieses spezifische Teil eine Mischung aus Spannungs- und Stromsignalen über seine sechs Steckplätze verarbeiten?

A: Nein, die Architektur der Eingangshardware wird durch den spezifischen hinteren I/O-Modultyp bestimmt, der dem Steckplatz zugeordnet ist. Daher müssen alle sechs Kanäle einheitlich entweder als Spannungsschleifen oder als Stromschleifen ausgelegt sein.

Q: Welche Bedeutung hat die Teilenummer 163179-03 im Verhältnis zur allgemeinen Modellreferenz?

A: Die Nummer 163179-03 bezeichnet die genaue werkseitige Ersatzteilbezeichnung für die vorderseitige Hauptmonitor-Modulkarte der Prozessvariablen selbst.

Q: Wie reagiert das System, wenn eine Eingangsstromschleife deutlich unter den Schwellenwert von 4 mA fällt?

A: Der Monitor interpretiert ein Stromsignal unterhalb des Messbereichs als Messumformerfehler, setzt die Statusanzeige „Channel OK“ zurück, um Fehlauslösungen zu verhindern, und protokolliert einen „Not OK“-Fehlercode.

Q: Ist für die analoge Verarbeitungsebene während der jährlichen Instrumentenprüfungen eine externe Kalibrierung erforderlich?

A: Es sind keine physischen Kalibrierungsroutinen erforderlich, da alle Skalierungen, Spannungsoffsets und Variablen der technischen Einheiten mithilfe der digitalen Konfigurationsumgebung mathematisch berechnet werden.

Q: Welche funktionalen Auswirkungen hat die Aktivierung der Bypass-LED an der Frontplatte?

A: Die Anzeige gibt an, dass die Alarmantriebsmatrix für eine oder mehrere Prozessschleifen unterdrückt wurde, wodurch verhindert wird, dass die Hardware während der Wartung aktiver Sensoren nachgeschaltete Abschaltungen von Notfallmaschinen auslöst.

Product Documentation

Technical Datasheet (PDF) Complete specifications and technical drawings.

Technical Datasheet

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TECHNICAL SPECIFICATIONS

Color pattern
Grauweiß Silber
Country of origin
Vereinigte Staaten

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