Produktübersicht
Der 060G2112 (060G2112) ist ein präzisionsgefertigter Drucktransmitter aus der Danfoss-AKS-33-Serie, der speziell für Anwendungen in der industriellen Kälte- und Klimatechnik entwickelt wurde. Dieser Sensor wandelt den gemessenen Druck in ein robustes Stromausgangssignal von 4–20 mA um und gewährleistet so eine hohe Signalintegrität auch bei langen Kabelstrecken in elektrisch störbehafteten Umgebungen. Der auf Zuverlässigkeit optimierte 060G2112 verfügt über eine abgedichtete Relativdruckreferenz und kann Überdrücke von bis zu 33 bar standhalten. Er ist eine zentrale Komponente in Systemen, die eine präzise Verflüssigungsdruckregelung oder Überwachung des Saugdrucks erfordern, beispielsweise in großen Kaltwassersätzen und gewerblichen Kälteanlagen. Durch die Bereitstellung von Echtzeitdaten für SPS- oder DCS-Systeme trägt dieser Transmitter dazu bei, die optimale Systemeffizienz aufrechtzuerhalten und kritische Geräteausfälle aufgrund von Überdruckbedingungen zu verhindern.
Technische Konfiguration
Die Hardwareplattform AKS 33 ist darauf ausgelegt, den anspruchsvollen Bedingungen industrieller Maschinenräume standzuhalten und gleichzeitig eine hohe messtechnische Leistungsfähigkeit zu gewährleisten:
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Messtechnologie: Verwendet einen äußerst stabilen piezoresistiven Sensor in Verbindung mit einer Edelstahlmembran und bietet dadurch eine hervorragende Beständigkeit gegen Vibrationen und thermische Zyklen.
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Spezielle Kompensation: Die interne Schaltung ist werkseitig innerhalb eines kompensierten Temperaturbereichs von -30 bis 40 °C kalibriert und speziell auf Kältezyklen abgestimmt, um Messabweichungen durch Kaltstartbedingungen oder Änderungen der Umgebungstemperatur zu vermeiden.
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Elektrische Schnittstelle: Ausgestattet mit einem abgewinkelten Anschluss nach EN 175301-803-A (DIN-Stecker), der eine sichere, nach IP65 geschützte Verbindung bietet und die Installation vor Ort sowie den Sensoraustausch vereinfacht.
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Robuste Konstruktion: Das lasergeschweißte Edelstahlgehäuse gewährleistet die Kompatibilität mit gängigen Kältemitteln und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere, was für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen entscheidend ist.
Technische Daten
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
060G2112 |
| Marke |
Danfoss |
| Produktgruppe |
Sensoren (AKS 33) |
| Ausgangssignal |
4 bis 20 mA |
| Druckreferenz |
Abgedichtete Relativdruckreferenz |
| Max. Überdruck |
33 bar (479 psi) |
| Umgebungstemperaturbereich |
-40 bis 85 °C |
| Kompensierter Temperaturbereich |
-30 bis 40 °C |
| Elektrischer Anschluss |
EN 175301-803-A (abgewinkelter Anschluss) |
| Schutzart |
IP65 |
| Nettogewicht |
0,157 kg |
| Versandgewicht |
1 kg |
Technische FAQs
Welchen Vorteil bietet das 4–20-mA-Stromsignal bei der Verdrahtung über große Entfernungen?
Das vom 060G2112 verwendete Stromsignal ist grundsätzlich unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen (EMI) und Spannungsabfällen entlang langer Kabel. Im Gegensatz zu Spannungssignalen behält die 4–20-mA-Stromschleife ihre Genauigkeit über mehrere hundert Meter bei. Dies ist für große Industrieanlagen entscheidend, in denen Transmitter und Steuerung weit voneinander entfernt sind.
Welche Medien können mit dem 060G2112 gemessen werden?
Dieser Transmitter ist mit einer großen Auswahl an Medien kompatibel, darunter Luft, Wasser und gängige Kältemittel (einschließlich Ammoniak in bestimmten Konfigurationen). Die Edelstahlkonstruktion gewährleistet eine lange Lebensdauer. Bei nicht standardmäßigen Industrieflüssigkeiten sollte die chemische Verträglichkeit jedoch stets bestätigt werden.
Ist der Sensor gegen Druckspitzen geschützt?
Der 060G2112 ist zwar für einen Überdruck von 33 bar ausgelegt, häufige hochfrequente Druckpulsationen können jedoch zu Materialermüdung führen. Befindet sich der Sensor in der Nähe eines Verdichteraustritts, wird der Einsatz einer Drosselblende empfohlen.
Leitfaden für Engineering und Installation
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Schwingungsreduzierung: Um langfristige Stabilität zu gewährleisten, sollte der Transmitter nicht direkt an stark vibrierenden Flächen wie Verdichterköpfen montiert werden. Verwenden Sie ein kurzes Stück Kapillarrohr, um den Sensor an einem stabilen Halter entfernt zu montieren. Dies dient zugleich als thermischer Puffer für extrem heiße oder kalte Medien.
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Feuchtigkeitsmanagement: Damit kein Kondensat in das elektrische Gehäuse eindringt, sollte das Kabel stets von unten in den abgewinkelten Anschluss eingeführt werden. Formen Sie im Kabel eine „Tropfschleife“, damit Feuchtigkeit durch die Schwerkraft vom Transmitter und seiner Dichtung weg ablaufen kann.
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Anzugsdrehmoment und Abdichtung: Beim Einbau des Transmitters in einen Druckanschluss darf Dichtmittel nur auf das Gewinde und nicht auf die Stirnfläche des Sensors aufgetragen werden. Ziehen Sie das Gerät mit der integrierten Sechskantmutter fest. Wenden Sie niemals Drehmoment am oberen Gehäuse oder am elektrischen Anschluss an, um eine Beschädigung der internen Elektronik zu vermeiden.