Produktübersicht
Der 080G5350 (080G5350) ist ein präzisionsentwickelter Danfoss Überhitzungsregler der Serie EKE 1B, der speziell für die Steuerung elektronischer Expansionsventile in Kälte- und HLK-Systemen entwickelt wurde. In kritischen Anwendungen wie industriellen Kaltwassersätzen, der Kälteversorgung in der Lebensmittelverarbeitung und fortschrittlichen Wärmepumpen fungiert der EKE 1B als lokale Intelligenz zur Optimierung des Verdampfers. Durch die Verarbeitung von Hochgeschwindigkeitssignalen eines Drucksensors und zweier Temperatursensoren hält das Gerät den idealen Überhitzungssollwert aufrecht, verhindert den Rücklauf von Flüssigkeit zum Verdichter und maximiert gleichzeitig die Wärmeübertragungseffizienz. Seine Integration in ein System reduziert den Energieaufwand erheblich und verlängert die Lebensdauer der zentralen Kühlkomponenten.
Technische Konfiguration
Das Hardwareprofil des 080G5350 ist für die Montage auf einer DIN-Schiene ausgelegt und bietet kompakte Abmessungen bei hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit.
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Sensorschnittstelle: Unterstützt einen ratiometrischen Drucksensor (0,5–4 VDC) und zwei Temperatursensoren zur präzisen Berechnung der Überhitzung.
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Kommunikationsprotokolle: Verfügt über eine robuste Modbus-RS485-RTU-Schnittstelle zur Integration in Gebäudeleitsysteme sowie einen RJ11-(CAN-)Anschluss zur Verbindung mit einer lokalen Benutzerschnittstelle (z. B. MMIGRS2).
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Steuerungslogik: Ausgestattet mit 2 Analogeingängen (Spannung), 2 Digitaleingängen und 1 Digitalausgang für umfassende Systemverriegelungen und Alarmsignalisierung.
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Stromversorgungssicherheit: Arbeitet mit 24 VAC/VDC und verfügt über einen Bereich für die Batterie-Notstromversorgung (18–24 VDC), damit das Expansionsventil bei einem vollständigen Stromausfall in eine sichere Position gefahren werden kann.
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Architektur: Nutzt eine gemeinsame Stromversorgung und fest verdrahtete Signalverteilung, um die Schaltschrankverdrahtung bei mehrstufigen Verdampferkonfigurationen zu vereinfachen.
Technische Daten
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
080G5350 |
| Marke |
Danfoss |
| Typ |
Überhitzungsregler (EKE 1B) |
| Versorgungsspannung |
24 VAC / 24 VDC |
| Kommunikation |
Modbus RS485 RTU / CAN |
| Analogeingänge (AI) |
2 Stück (Spannung) |
| Digitaleingänge (DI) |
2 Stück |
| Digitalausgänge (DO) |
1 Stück |
| Montage |
DIN-Schiene |
| Drucksensorunterstützung |
Ratiometrisch, 0,5 bis 4 VDC |
| Produktgewicht |
0,134 kg |
| Versandgewicht |
1,5 kg |
Technische FAQs
Wie funktioniert die Batterie-Notstromversorgung des EKE 1B?
Der 080G5350 überwacht den 24-V-Eingang. Bei einem Stromausfall nutzt der Regler die Energie der externen Batterie-Notstromversorgung (18–24 VDC), um den erforderlichen Strom für den Schrittmotor bereitzustellen und das Expansionsventil vollständig zu schließen, damit ein Flüssigkeitsrücklauf verhindert wird.
Kann ich das MMIGRS2-Display mit diesem Regler verwenden?
Ja. Der EKE 1B verfügt zwar über kein integriertes Display, ist jedoch vollständig mit der MMIGRS2-Schnittstelle über den RJ11-CAN-Anschluss kompatibel. Dadurch sind eine einfache Parametereinstellung und die Überwachung in Echtzeit vor Ort möglich.
Ist der Drucksensoreingang mit 4–20-mA-Signalen kompatibel?
Der Standardeingang des EKE 1B ist ratiometrisch für 0,5 bis 4 VDC ausgelegt. Wenn ein 4–20-mA-Sensor erforderlich ist, muss ein Signalwandler oder eine andere EKE-Variante verwendet werden, da dieses Modell hardwareseitig für spannungsbasierte ratiometrische Sensoren optimiert ist.
Leitfaden für Engineering und Installation
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Signalintegrität: Stellen Sie sicher, dass die Sensorleitungen (Druck und Temperatur) von Hochspannungsleitungen getrennt geführt werden. Verwenden Sie für die Modbus-RS485-Kommunikation abgeschirmte Kabel, um zu verhindern, dass elektromagnetische Störungen (EMI) durch Frequenzumrichter oder große Schütze die Daten zur Überhitzungsberechnung verfälschen.
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Erdungskonzept: Bei Verwendung der Funktion für eine gemeinsame Stromversorgung muss sichergestellt werden, dass der gemeinsame Anschluss (GND) über alle vernetzten EKE-Geräte hinweg korrekt referenziert ist, um Erdschleifen zu vermeiden. Eine unsachgemäße Erdung kann zu einer Drift des ratiometrischen Sensors führen und dadurch eine ungenaue Ventilpositionierung verursachen.
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Batteriewartung: Prüfen Sie regelmäßig den Batterie-Notstromkreis. In Systemen, die extremer Kälte oder großer Hitze ausgesetzt sind, kann die Batteriekapazität abnehmen. Es ist entscheidend, dass unter Last mindestens 18 VDC verfügbar sind, damit die Funktion „Sicheres Schließen“ des elektronischen Expansionsventils gewährleistet ist.