Beschreibung
Entwickelt für anspruchsvolle industrielle Prozesse, ist der Mitsubishi Electric Q13UDHCPU ein leistungsstarker Universal-Q-Serie-PLC-Prozessor für komplexe Automatisierungsarchitekturen. Mit modernster Sequenz- und strukturierter Programmausführung bietet dieses Modul die Rechengeschwindigkeit und Speicherbandbreite, die für Hochgeschwindigkeits-Synchronisation in diskreter Fertigung, Verpackung und schwerer Prozesssteuerung erforderlich sind. Es integriert sich nativ in das MELSEC Q Series-Backplanesystem und ermöglicht eine latenzarme Kommunikation mit digitalen, analogen und intelligenten Funktionsmodulen.
Hauptmerkmale
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Schnelle Befehlsausführung: Erreicht eine Verarbeitungsgeschwindigkeit von 9,5 ns für grundlegende LD-Sequenzbefehle und 19 ns für MOV-Datenübertragungsbefehle.
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Große Speicherzuweisungen: Bietet eine Programmkapazität von 130K Schritten mit 520 KB eingebautem Programmspeicher und 1024 KB Standard-RAM.
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Umfangreiche physikalische und logische I/O: Steuert bis zu 4096 physikalische I/O-Punkte direkt, mit Zugriff auf 8192 Gerätepunkte über direkte Speicherabbildung.
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Multi-CPU-Systemunterstützung: Verfügt über einen Hochgeschwindigkeits-Multi-CPU-Shared-Memory-Bereich von 32 KB für Koordinationssteuerungsarchitekturen.
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Flexible Programmierumgebungen: Voll kompatibel mit Relay Symbol, MELSAP 3 (SFC), MELSAP-L, Funktionsblöcken (FB) und Structured Text (ST).
Anwendungen
- Hochgeschwindigkeits-Multi-Achsen-Montage- und Automobilproduktionslinien.
- Präzisionsmaschinen für Elektronik- und Halbleiterfertigung.
- Mehrstufige Materialhandhabung, Sortierung und Lagerlogistiknetzwerke.
- Umfassende Prozessinstrumentierungssysteme, die verteilte I/O-Ausführung erfordern.
Technische Spezifikationen
| Parameter |
Spezifikationswerte |
| Hersteller |
Mitsubishi Electric |
| Modellcode |
Q13UDHCPU |
| Serientyp |
MELSEC Q Serie (Universal QCPU) |
| Steuerungsausführungsart |
Gespeichertes Programm zyklisch/iterativ |
| Programmkapazität |
130K Schritte (520 KB) |
| Standard-RAM (Laufwerk 3) |
1024 KB |
| Standard-ROM (Laufwerk 4) |
2048 KB |
| Physikalische Ein-/Ausgangspunkte |
4096 Punkte (X/Y 0 bis FFF) |
| Interner Stromverbrauch (5 V DC) |
0,39 A |
| Betriebstemperaturbereich |
0 bis 55 °C (Umgebung) |
| Lagertemperaturbereich |
-25 bis 75 °C |
| Modulabmessungen (B x H x T) |
27,4 mm x 98 mm x 89,3 mm |
| Einheitsmasse |
0,20 kg |
| Versandgewicht (berechnet) |
1,2 kg |
Anschlüsse und Schnittstellen
| Schnittstellentyp |
Funktionale Zuordnung & Beschreibung |
| USB-Anschluss |
Mini-B physische Schnittstelle; unterstützt Hochgeschwindigkeits-Programm-Upload/-Download und Online-Diagnose über GX Works2. |
| RS-232-Anschluss |
D-Sub 9-polige Schnittstelle für serielle Legacy-Kommunikation, direkte HMIs und Peripherietelemetrie. |
| Speicherkarten-Schnittstelle |
Dedizierter Steckplatz für SRAM (bis zu 8 MB), Flash (bis zu 4 MB) oder ATA-Karten (bis zu 32 MB) zur Datenbank- und Firmware-Speicherung. |
Empirische technische Erkenntnisse
Alternative Modelle & Kompatibilität
Der Q13UDHCPU dient als direkter Upgrade-Pfad für ältere Q02HCPU- und Q06HCPU-Prozessoren. Beachten Sie jedoch, dass bei identischem Formfaktor und Backplane-Einbau der Übergang von älteren High-Performance-Modellen zu Universal-Modellen die Neukompilierung der Projektkonfigurationsdatenbank in GX Works2 und die Anpassung der Task-Zeitpläne erfordert, um Zykluszeitabweichungen durch die schnelleren internen Ausführungszeiten zu vermeiden.
Anwendungsfallen & technische Hinweise
Beim Betrieb mehrerer CPUs auf einer gemeinsamen Backplane verbraucht die Hochgeschwindigkeits-CPU-Busschnittstelle die gemeinsame Speicherbandbreite. Entwickler müssen geeignete Verriegelungsstrukturen im 32 KB gemeinsamen Speicherbereich konfigurieren, um Überschneidungen beim Schreibzugriff zu verhindern, die System-Watchdog-Fehler (WDT) auslösen und Prozesssteuerungsschleifen anhalten können.
Inbetriebnahme- & Backup-Strategien
Um Batterieabbau und plötzliche Logikfehler durch Abschaltungen zu vermeiden, führen Sie Standard-ROM-Backups durch. Wir empfehlen, automatische Firmware-Startprogramme so zu konfigurieren, dass sie beim Start direkt von Laufwerk 4 (Standard-ROM) geladen werden. Zusätzlich richten Sie Speicherkartepartitionen während der Erstkonfiguration mit dem Diagnose-Speicherzuweisungsprogramm im IDE ein.
Installationsrichtlinien
KRITISCHE WARNUNG: Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung der Hauptbasiseinheit (Backplane) und der externen I/O-Anschlüsse vollständig getrennt ist, bevor Sie das CPU-Modul ein- oder ausbauen. Das Nicht-Isolieren externer Steuerspannungen kann zu Datenbuskorruption auf der Backplane, dauerhaften Hardwareschäden oder Systemausfällen führen.
1
Richten Sie den unteren Führungszapfen des CPU-Moduls an der Basiseinheitsschlitzschnittstelle aus.
2
Drücken Sie die Oberseite des Moduls vorsichtig nach vorne, bis der sichere Verschluss am Rückwandträger einrastet.
3
Ziehen Sie die integrierte Sicherheitsschraube (sofern vorhanden) fest, um vibrationsbedingte Unterbrechungen zu verhindern.
4
Schließen Sie die Lithium-Backup-Batterie vor dem Ausführen der Systemkonfigurationsdiagnose an die vorgesehene Batterieanschlussbuchse an.