Beschreibung
Der Omron CP1E-N60SDR-A übernimmt zentrale Automatisierungs- und Ablaufaufgaben in industriellen Umgebungen und ist eine integrierte, platzsparende speicherprogrammierbare Steuerung für kompakte Maschinen. Dieses anwendungsbereite Gerät integriert 36 digitale Eingänge und 24 Relaisausgänge direkt auf seinem Grundgerät, sodass bei Standardkonfigurationen keine sofortigen Erweiterungsmodule erforderlich sind. Mit einer universellen 100- bis 240-V-AC-Versorgung steuert diese SPS komplexe Logik mit einer Programmspeicherkapazität von 8k Schritten und einem Datenspeicher von 8k Wörtern und ist damit eine zuverlässige Lösung für kostenbewusste Automatisierungsaufgaben.
Wichtige Merkmale
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Hohe lokale E/A-Dichte: Ausgestattet mit 36 Eingängen (24 V DC) und 24 Relaisausgängen, um den Platzbedarf im Schaltschrank zu minimieren.
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Großer Versorgungsspannungsbereich: Arbeitet zuverlässig an Wechselstromleitungen von 100 bis 240 V AC bei 50/60 Hz.
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Große Speicherkapazität: Bietet eine Programmausführungskapazität von 8k Schritten in Kombination mit einem Datenspeicher von 8k Wörtern für die umfassende Speicherung von Parametern.
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Hilfsausgangsversorgung: Erzeugt einen stabilen 24-V-DC-Hilfsausgang mit 0,30 A zur direkten Versorgung lokaler Feldsensoren.
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Geringe Leistungsverluste: Optimiert die thermische Effizienz durch eine geringe Stromaufnahme von 0,21 A bei 5 V DC und 0,13 A bei 24 V DC.
Industrielle Anwendungen
- Fördertechnik-Sequenzierung und Automatisierung von Sortierlinien.
- Verpackungsmaschinen, horizontale Schlauchbeutelmaschinen und Etikettiersysteme.
- Pumpenzyklen in der Wasseraufbereitung und lokale Steuerungen von HLK-Klappen.
- Materialtransportsysteme und kompakte Portalkransteuerungen.
Technische Daten
| Parameter |
Spezifikationswert |
| Hersteller |
Omron |
| Modellnummer |
CP1E-N60SDR-A |
| Serie |
CP1E |
| Versorgungsspannung |
100 bis 240 V AC, 50/60 Hz |
| Integrierte E/A insgesamt |
60 Punkte |
| Digitale Eingänge |
36 Eingänge (24 V DC) |
| Digitale Ausgänge |
24 Ausgänge (Relais) |
| Ausgangsschaltart |
Relais |
| Programmspeicher |
8k Schritte |
| Datenspeicher |
8k Wörter |
| Externe Hilfsstromversorgung |
24 V DC bei 0,30 A |
| Stromaufnahme (5 V DC) |
0,21 A |
| Stromaufnahme (24 V DC) |
0,13 A |
| Normen und Zertifizierungen |
CE-konform |
| Versandgewicht |
3 kg |
Anschlüsse und Schnittstellen
| Klemmenbezeichnung |
Funktionszuweisung |
| L1, L2/N |
Primärer Netzeingang 100 bis 240 V AC |
| Schutzleiter (PE) |
Chassis-Erdungsanschluss zur Störfestigkeit |
| + / - (Hilfsversorgung) |
24-VDC-Ausgangsklemme zur Erregung einer externen Sensorschleife |
| 00.00 bis 02.11 |
Direkte digitale 24-VDC-Eingänge (gemeinsame Anschlüsse gruppiert) |
| 10.00 bis 12.07 |
Klemmen für Schließer-Relaisausgänge (NO) |
| USB-Anschluss |
Integrierter Peripherieanschluss für die Standardprogrammierung über CX-Programmer |
Erfahrungsbasierte technische Erkenntnisse
Alternative Modelle und Kompatibilität
Der N-Typ (CP1E-N60SDR-A) verfügt über einen integrierten USB-Anschluss und unterstützt standardmäßige serielle Kommunikationsplatinen. Wenn Sie ein standardmäßiges CP1E-E-Gerät ersetzen, überprüfen Sie Ihre Konfiguration, da Standard-E-Typ-Logikprogramme, die bestimmte Anweisungen oder Erweiterungen für serielle Schnittstellen verwenden, vor der Ausführung in CX-Programmer überprüft werden müssen.
Anwendungsfehler und technische Hinweise
Wenn Sie die integrierte 24-VDC-Hilfsstromversorgung verwenden, darf die Belastung die Grenze von 0,30 A nicht überschreiten. Der Betrieb nahe der Belastungsgrenze bei erhöhten Umgebungstemperaturen im Schaltschrank kann eine thermische Abschaltung auslösen oder zu einem vorzeitigen Ausfall von Komponenten führen.
Tipps für Inbetriebnahme und Verdrahtung
Stellen Sie sicher, dass induktive Ausgangslasten wie Magnetventile oder Schützspulen mit parallel geschalteten Löschgliedern versehen sind (Freilaufdioden bei Gleichstromsystemen und RC-Snubber bei Wechselstromleitungen). Wird der induktive Rückschlag nicht unterdrückt, verschleißen die Kontakte des integrierten mechanischen Relais vorzeitig, und es entstehen Störungen, die den Zentralprozessor der SPS unterbrechen können.
Installationsrichtlinien
WICHTIGER WARNHINWEIS
Trennen und sichern Sie vor der Montage, Verdrahtung oder Wartung des Geräts alle Hochspannungs-Stromquellen, die das System versorgen. Überprüfen Sie, dass an den Eingangsklemmen keinerlei Spannung anliegt. Werden die Verfahren zur Freischaltung und Kennzeichnung nicht durchgeführt, kann dies zu schweren Stromschlägen, Verletzungen oder zur vollständigen Zerstörung der Hardwarekomponenten führen.
1
Montieren Sie die Steuerung horizontal auf einer standardmäßigen 35-mm-DIN-Schiene. Lassen Sie über und unter dem Gerät mindestens 50 mm Abstand für die natürliche Luftzirkulation.
2
Schließen Sie die Netzstromleitung (100 bis 240 VAC) direkt an die vorgesehenen AC-Stromklemmen an. Verwenden Sie dafür standardmäßige AWG-Leitungen mit 1,25 mm² Querschnitt, und verbinden Sie die PE-Klemme direkt mit Ihrem zentralen Schutzerdungspunkt.
3
Führen Sie die Eingangsverdrahtung (24-VDC-Logik) und die Hochspannungs-Ausgangsverdrahtung durch separate, voneinander getrennte Kabelkanäle, um elektromagnetische Induktionsstörungen auf den Signalkabeln zu vermeiden.