Produktübersicht
Der 084G2106 (084G2106) ist ein leistungsstarker industrieller Drucksensor aus der Danfoss EMP 2 Serie, entwickelt für zuverlässige Überwachung in anspruchsvollen maritimen und schweren Industrieanwendungen. Mit einem Druckbereich von 0 bis 4 bar (0 bis 58,02 psi) ist dieser druckbezogene Sensor darauf ausgelegt, stabile Stromsignale für Motorsteuerungen, Kesselspeisewasser- und Hydraulikölsysteme zu liefern. Der 084G2106 verfügt über einen robusten G 1/2 Prozessanschluss und ein Gehäuse mit Schutzart IP65, das eine konstante Leistung in hochvibrationsintensiven Umgebungen wie Schiffsmotorenräumen oder Kraftwerken gewährleistet. Mit einer typischen Genauigkeit von 0,5 Prozent FS spielt dieser Sender eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Überdruckereignissen und der Aufrechterhaltung optimaler Fluiddynamik, was direkt zur Verlängerung der Lebensdauer der Ausrüstung und zur Reduzierung von Wartungsintervallen beiträgt.
Technische Konfiguration
Die EMP 2 Serie ist bekannt für ihre robuste Bauweise und langfristige Stabilität in anspruchsvollen Medienumgebungen.
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Signalausgang: Verwendet eine standardisierte 4 bis 20 mA Stromschleife, optimiert für Langstreckenübertragung mit geringer Anfälligkeit für elektromagnetische Störungen.
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Clipping-Schutz: Verfügt über hohe und niedrige Clipping-Pegel (22,4 mA und 3,6 mA), die klare Diagnosesignale bei Sensoraußerbereichsbedingungen oder Fehlern liefern.
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Elektrische Schnittstelle: Ausgestattet mit einem Pg 13.5 Klemmenblockanschluss, der eine sichere und einfache Feldverdrahtung innerhalb des IP65-Schutzgehäuses ermöglicht.
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Medienverträglichkeit: Für Mediumtemperaturen von -10 bis 70 °C ausgelegt, mit nicht bündiger Membran, geeignet für saubere Gase und Flüssigkeiten.
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Sicherheitsreserve: Verfügt über einen maximalen Überdruck von 8 bar, das Doppelte des Betriebsbereichs, um das Messelement vor hydraulischen Spitzen und Druckstößen zu schützen.
Technische Spezifikationen
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
084G2106 (EMP 2-1611-F6CD24-2) |
| Marke |
Danfoss |
| Druckbereich |
0 bis 4 bar (Relativdruck) |
| Ausgangssignal |
4 - 20 mA |
| Versorgungsspannung |
12 - 32 VDC |
| Genauigkeit (typisch) |
0,5 Prozent FS |
| Prozessanschluss |
G 1/2 (EN 228-1) |
| Gehäuseschutzart |
IP65 |
| Ansprechzeit |
Max. 4 ms |
| Temperaturkompensation |
0 bis 70 °C |
| Versandgewicht |
2,5 kg |
Technische FAQs
Wie helfen die Clipping-Pegel bei der Systemfehlerdiagnose?
Der 084G2106 verwendet einen niedrigen Clipping-Pegel von 3,6 mA und einen hohen Clipping-Pegel von 22,4 mA. Wenn Ihre SPS ein Signal unter 3,8 mA oder über 20,5 mA erkennt, zeigt dies an, dass der Sender einen Überbereichszustand oder eine Hardwarefehlfunktion hat, was sofort automatisierte Sicherheitsprotokolle ermöglicht.
Ist dieser Sender für die Installation auf Schiffen geeignet?
Ja, die EMP 2 Serie ist speziell für den maritimen und industriellen Einsatz konzipiert. Ihre robuste Bauweise und der Klemmenblockanschluss sind ideal für die hochvibrations- und feuchtigkeitsintensiven Umgebungen, die typisch für Maschinenräume auf Schiffen sind.
Benötigt dieses Gerät eine bestimmte Einbaulage?
Obwohl der Sender in jeder Lage montiert werden kann, ist es empfehlenswert, ihn mit dem Druckanschluss nach unten zu montieren. Dies verhindert, dass sich Sedimente oder Luftblasen im Sensorgehäuse ansammeln, was die Nichtlinearität von 0,3 Prozent BFSL beeinträchtigen könnte.
Technische Anleitung & Installation
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Verdrahtung und Polarität: Der 084G2106 ist ein Zweidraht-Sender. Stellen Sie sicher, dass die + Versorgung an den P-Anschluss und die - Masse an den N-Anschluss angeschlossen wird. Eine vertauschte Polarität beschädigt das Gerät aufgrund integrierten Schutzes nicht, führt jedoch zu keinem Ausgangssignal. Verwenden Sie die Pg 13.5 Kabelverschraubung, um die IP65-Dichtung zu gewährleisten.
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Druckanschlussabdichtung: Beim Einbau der G 1/2 Innen-/Außengewindeverbindung (EN 228-1) verwenden Sie eine flache Kupfer- oder Metall-Kunststoff-Dichtscheibe. Vermeiden Sie nach Möglichkeit PTFE-Band auf den Gewinden, da Fragmente in den Druckanschluss gelangen und die interne Membran blockieren können, was zu verzögerten Reaktionszeiten oder ungenauen Messwerten führt.
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Thermische Isolierung: Obwohl der Sender bis 70 °C kompensiert ist, verwenden Sie bei Mediumtemperaturen über 70 °C einen Siphon oder eine Kühlstrecke, um den Sensor vom Wärmeeinfluss zu isolieren. Dies stellt sicher, dass die Elektronik im spezifizierten Temperaturkompensationsbereich (0 bis 70 °C) bleibt und die typische Genauigkeit von 0,5 Prozent erhalten bleibt.