Beschreibung
Die Verwaltung dezentraler digitaler Signale in rauen Umgebungen wird mit dem BECKHOFF IP2311-B528 vereinfacht – einem robusten Feldbus-Interfaceblock für die direkte Maschinenmontage. Das Gerät verfügt über 4 digitale Eingänge und 4 digitale Ausgänge in einem kompakten IP67-Gehäuse, sodass keine geschützten Schaltschränke erforderlich sind. Das Modul arbeitet mit dem DeviceNet-Protokoll und verwendet standardmäßige M8-Steckverbinder für robuste, vibrationsfeste Sensor- und Aktuatoranschlüsse. Der integrierte T-Stecker vereinfacht die Busverkabelung und ermöglicht eine direkte Durchschleifkonfiguration der Netzwerkleitungen.
Funktionen
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Leistungsstarkes Protokoll: Direkte Integration in DeviceNet-Netzwerke mit Unterstützung standardmäßiger Baudraten.
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Optimierte Eingangssignalverarbeitung: 4 digitale Eingänge mit schnellem 0,2-ms-Hardwarefilter für die Erfassung von Signalen in Echtzeit.
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Geschützte Ausgänge: 4 kurzschlussfeste digitale Ausgänge, die bis zu 0,5 A pro Kanal schalten können.
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Für raue Umgebungen geeignet: Das vollständig vergossene Gehäuse mit Schutzart IP67 schützt vor Staub, Feuchtigkeit und mechanischer Beanspruchung.
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Effiziente Verdrahtung: Der integrierte DeviceNet-T-Stecker reduziert die Installationszeit und die Anzahl externer Verkabelungskomponenten.
Anwendungen
- Dezentrale Materialtransport- und Sortiersysteme.
- Automobilmontagelinien und Roboterzellen, die direkt montierbare I/O-Blöcke erfordern.
- Verpackungsmaschinen und Produktionsanlagen mit hoher Belastung durch Waschprozesse.
Technische Daten
| Hersteller |
BECKHOFF |
| Modell / SKU |
IP2311-B528 |
| Feldbussystem |
DeviceNet |
| Anzahl der Eingänge |
4 digitale Eingänge (24 V DC) |
| Eingangsfilterzeit |
0,2 ms |
| Anzahl der Ausgänge |
4 digitale Ausgänge (24 V DC) |
| Max. Ausgangsstrom |
0,5 A pro Kanal (kurzschlussfest) |
| I/O-Anschlussart |
M8-Schraubstecker |
| Busanschluss |
Integrierter DeviceNet-T-Stecker |
| Versorgungsspannung |
24 V DC (-15 % / +20 %) |
| Schutzart |
IP67 |
| Betriebstemperatur |
0 bis +55 °C |
| Lagertemperatur |
-25 bis +85 °C |
| Ursprungsland |
Deutschland |
| Versandgewicht (berechnet) |
2,0 kg |
Anschlüsse und Schnittstellen
| Steckertyp |
Funktionszuordnung |
| M8-Eingänge (Kanäle 1–4) |
Pin 1: +24 V DC Sensorversorgung; Pin 3: 0 V DC; Pin 4: Eingangssignal |
| M8-Ausgänge (Kanäle 5–8) |
Pin 1: Nicht angeschlossen; Pin 3: 0 V DC; Pin 4: Ausgangssignal |
| DeviceNet-Schnittstelle |
Integrierter T-Verbinder zur durchgängigen Signalweiterleitung |
Alternative Modelle und Kompatibilität
Der IP2311-B528 ist mit standardmäßigen DeviceNet-Systemen kompatibel, die generische EDS-Konfigurationsdateien verwenden. Beim Austausch älterer IP2301- oder IP2310-Module die Mapping-Konfiguration des Masters überprüfen, da geringfügige Abweichungen bei der Zuordnung der I/O-Bytes bestehen. Immer sicherstellen, dass der Netzwerkscanner so konfiguriert ist, dass er genau 1 Byte Eingangsdaten und 1 Byte Ausgangsdaten liest.
Anwendungsfehler und technische Hinweise
Um die Schutzart IP67 zu gewährleisten, müssen alle nicht verwendeten M8-Buchsen mit verschraubbaren Schutzkappen aus Metall verschlossen werden. Der Betrieb des Geräts mit offenen Anschlüssen in Bereichen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Nässe kann zu Feuchtigkeitsansammlungen im Inneren führen und dauerhafte Modulausfälle oder sporadische DeviceNet-Busfehler durch lokale Erdschlüsse verursachen.
Tipps zur Inbetriebnahme und Verdrahtung
Die DeviceNet-Knoten-ID (MAC-ID) und die Netzwerkübertragungsgeschwindigkeit werden über Drehschalter eingestellt, die sich unter der transparenten Schutzschraubkappe an der Vorderseite befinden. Sicherstellen, dass die 24-V-DC-Logikversorgung des Moduls von der Hochstromversorgung der Ausgänge getrennt ist, um den Kommunikations-Transceiver vor induktiven Schaltstörungen zu schützen.
Installationsrichtlinien
WICHTIGER WARNHINWEIS
Vor dem Herstellen oder Ändern physischer Netzwerkverbindungen alle Steuer- und Laststromversorgungen trennen. Arbeiten an spannungsführenden DeviceNet-Stammleitungen oder aktiven M8-I/O-Kabeln können Kurzschlüsse verursachen, plötzliche Maschinenbewegungen auslösen oder die Kommunikations-Transceiver beschädigen.
1
Die Fieldbus Box mit M4-Schrauben durch die integrierten Montageohren auf einer ebenen, vibrationsgedämpften Fläche befestigen.
2
Die DeviceNet-Knotenadresse und die Baudrate über die Drehschalter unter der transparenten Abdeckung einstellen und anschließend die Abdeckung mit dem vorgeschriebenen Drehmoment sicher festziehen, damit die Dichtung erhalten bleibt.
3
DeviceNet-Stammleitungen anschließen und alle M8-Sensor- und Aktorkabel verlegen. Alle Steckverbinder handfest anziehen und anschließend mit dem vom Hersteller angegebenen Drehmoment festziehen.