Beschreibung
Die für die fortschrittliche Überwachung von Wellenvibrationen und axialer Position in kritischen rotierenden Maschinen entwickelte Bently Nevada 330881-16-00-307-06-02 integriert eine Näherungssonde und einen Proximitor-Sensor in einer einzigen robusten, vor Ort montierbaren Baugruppe. Diese PROXPAC-XL-Konfiguration vereinfacht die Installation, da separate Verlängerungskabel und externe Sensorgehäuse entfallen, und ermöglicht eine direkte Signalübertragung an die Steuerung. Die für raue Industrieumgebungen entwickelte Baugruppe bietet eine hervorragende Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Chemikalien und mechanische Belastungen und gewährleistet kontinuierliche und hochpräzise Auslenkungsmessungen für Dampfturbinen, Gasturbinen, Verdichter und große Pumpen.
Merkmale
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Integrierte Baugruppe: Kombiniert die Näherungssonde und den Proximitor-Sensor in einem einzigen Schutzgehäuse, um die Komplexität der Feldverkabelung zu reduzieren.
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Hochpräzise Messung: Liefert berührungslose, kontinuierliche statische und dynamische Auslenkungsmessungen rotierender Wellen.
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Verbesserter Umweltschutz: Das robuste Gehäuse schützt die interne Elektronik vor eindringender Feuchtigkeit, korrosiven Atmosphären und mechanischen Einwirkungen.
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Breite Kompatibilität: Vollständig kompatibel mit den Überwachungssystemen Bently Nevada 3500 und 3300 für eine nahtlose Diagnoseintegration.
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Mechanische Integrität: Die robuste Gewindekonstruktion gewährleistet eine sichere, vibrationsbeständige Montage direkt an den Maschinengehäusen.
Anwendungen
- Erfassung der Radialvibration und der axialen Schubposition in industriellen Dampfturbinen.
- Überwachung der kritischen Wellenauslenkung in Hochdruck-Kreiselverdichtern.
- Messung des Lagerölfilmspiels und des Keyphasor-Signals der Welle in Industriegeneratoren.
- Überwachung von Strukturvibrationen und Gehäuseausdehnung in schweren Industriemaschinen.
Technische Daten
| Parameter |
Spezifikation |
| Hersteller |
Bently Nevada (Baker Hughes) |
| Modellserie |
PROXPAC XL (Serie 330881) |
| Wandlertyp |
Integrierte Näherungswandler-Baugruppe |
| Zielkalibrierung |
AISI-4140-Stahl (Standard) |
| Nominaler Skalierungsfaktor |
Typischerweise -7,87 V/mm (-200 mV/mil) |
| Linearer Bereich |
2,0 mm (80 mil) Standard |
| Betriebstemperaturbereich |
Sonde: -51 degC bis +177 degC; Gehäuseeinheit: -35 degC bis +85 degC |
| Herkunftsland |
Vereinigte Staaten |
Empirische technische Erkenntnisse
Alternative Modelle und Kompatibilität
Die PROXPAC-XL-Serie dient als Komplettersatz für einzelne 3300-XL-8-mm-Sonden, bietet deren Leistung und integriert gleichzeitig die Sensorelektronik in den Anschlusskasten. Bei der Umrüstung älterer PROXPAC-Varianten ohne XL muss die Konfiguration des Feldüberwachungsgeräts aktualisiert werden, damit sie die elektrischen Spezifikationen der 3300-XL-Serie verarbeitet und Abweichungen beim Skalierungsfaktor vermieden werden.
Anwendungsfallen und technische Hinweise
Die Auswahl des Zielmaterials ist entscheidend. Dieser Messwandler ist für AISI-4140-Stahl kalibriert. Der Betrieb des Sensors an anderen Metallen, etwa Edelstahl oder verchromten Oberflächen, verursacht ohne Neukalibrierung erhebliche Messfehler und nichtlineare Ausgänge. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Umgebungstemperatur im Anschlussgehäuse während des Spitzenbetriebs der Maschine +85 degC nicht überschreitet.
Tipps zur Inbetriebnahme und Verdrahtung
Verwenden Sie für die Feldverdrahtung vom PROXPAC-Anschlussblock zum Überwachungsschrank stets hochwertige, doppelt geschirmte verdrillte Doppelleitungen. Der Schirm darf nur am Ende des Überwachungsschranks geerdet werden. Eine Erdung des Schirms an beiden Enden führt zu Erdschleifen, die die hochfrequenten Näherungssignale durch elektrische Störungen verfälschen.
Installationsrichtlinien
KRITISCHE WARNUNG: Stellen Sie sicher, dass die Maschine vollständig abgeschaltet und spannungsfrei ist, bevor Sie mit der Installation oder Einstellung des PROXPAC-Messwandlers beginnen. Hochspannungstransienten oder ein versehentlicher Maschinenstart während der Einstellung des Sondenabstands stellen eine extreme Gefahr für Personen und Ausrüstung dar.
1
Befestigen Sie das PROXPAC XL-Gehäuse sicher am Maschinengehäuse und achten Sie auf die korrekte Ausrichtung zur Ziel-Beobachtungswelle.
2
Führen Sie die Feldkabel durch die dafür vorgesehenen Leitungseinführungen am Gehäuse und verwenden Sie flüssigkeitsdichte Kabelverschraubungen zum Schutz vor Feuchtigkeit.
3
Schließen Sie die Feldverdrahtung im Gehäuse-Anschlusskasten ab. Stellen Sie sicher, dass alle Anschlussverbindungen gemäß Spezifikation festgezogen sind, um eine Signaldämpfung zu verhindern.
4
Überprüfen Sie die Sondenlückenspannung vor der Inbetriebnahme der Maschine mit einem Digitalmultimeter am Überwachungsanschluss.