Beschreibung
Der Bently Nevada 330905-00-05-10-11-00 wurde für anspruchsvolle berührungslose Messungen von Schwingungen und Verschiebungen auf engem Raum entwickelt und ist ein industrietauglicher Wirbelstromsensor, der für Hochgeschwindigkeits-Turbomaschinen mit kleinen Zielbereichen optimiert ist. Dieser Messwandler verfügt über ein M10 x 1-Gewindegehäuse ohne interne Armierung und ist mit einem robusten FluidLoc-Kabel ausgestattet, das die Migration von Flüssigkeiten entlang des Kabelverlaufs verhindert. Mit einer Gesamtlänge von 1,0 Metern und geschützten Steckergehäusen gewährleistet er äußerst zuverlässige Rückmeldungen zum Maschinenzustand in gefährlichen, stark vibrierenden oder in Flüssigkeiten eingetauchten Umgebungen.
Merkmale
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Leistung bei kleinen Zielobjekten: Speziell für Zieldurchmesser unter 9,5 mm kalibriert, wodurch Übersprechen und Fehler durch Randeffekte minimiert werden.
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FluidLoc-Konstruktion: Verhindert, dass Prozessöle, Kühlflüssigkeiten oder Feuchtigkeit durch die interne Kabelstruktur bis zum Anschlusskasten wandern.
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Robuste Edelstahlarmierung: Durch eine flexible, hochbelastbare Edelstahlarmierung über dem Koaxialkabel vor mechanischem Verschleiß geschützt.
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Geschützte Anschlüsse: Mit vormontierten Steckerschutzvorrichtungen zum Schutz empfindlicher koaxialer Anschlüsse vor Schmutz und Feuchtigkeit vor Ort.
Anwendungen
- Überwachung von Radialschwingungen und Axialpositionen an Hochgeschwindigkeits-Dampf- und Gasturbinen.
- Dynamische Ausrichtung und Rundlaufprofilierung von Wellen in Kreiselpumpen.
- Messung der Axialposition in beengten Lagergehäusen.
- Einsätze in Bereichen mit Ölnebel, hoher Luftfeuchtigkeit oder Spritzern von Prozesschemikalien.
Technische Daten
| Parameter |
Wert / Spezifikation |
| Hersteller |
Bently Nevada |
| Modellreihe |
3300 NSv-Näherungssonden |
| Gewindekonfiguration |
M10 x 1 (ohne Gehäusearmierung) |
| Gewindefreie Länge |
0 mm |
| Gesamtlänge des Gehäuses |
50 mm |
| Option für Gesamtlänge |
1,0 Meter (40 Zoll) |
| Kabeltyp |
FluidLoc-Kabel mit Edelstahlarmierung (ohne FEP-Mantel) |
| Steckerbaugruppe |
Koaxial mit vormontierten Steckerschutzvorrichtungen |
| Zulassungen durch Behörden |
Keine (Option 00) |
| Ursprungsland |
USA |
| Versandgewicht (berechnet) |
1,50 kg |
Empirische Engineering-Erkenntnisse
Alternative Modelle und Kompatibilität
Der 3300 NSv (Variante mit schmalem System) wurde speziell für Zielgeometrien entwickelt, die kleiner sind als jene, die mit standardmäßigen 3300 XL 8mm-Sensoren kompatibel sind. Diese Sonde darf ausschließlich mit einem passenden 3300 NSv Proximitor-Sensor kombiniert werden. Die Verwendung dieser Sonde mit einem standardmäßigen 3300 XL 5mm- oder 8mm-Proximitor führt zu einer starken Abweichung der Kalibrierkurve und ungültigen dynamischen Messwerten.
Anwendungsfallen und technische Hinweise
Stellen Sie sicher, dass sich keine Metallstrukturen oder benachbarten Maschinenkomponenten innerhalb der seitlichen Ausschlusszone der Sonde befinden (typischerweise ein Radius von 15 mm um die Sondenspitze). Die Nähe zu fremden Metalloberflächen verfälscht das Wirbelstromfeld und führt zu einer künstlich verringerten Spannungs-Weg-Kennlinie. Halten Sie die thermische Stabilität an der Montagehalterung aufrecht, da eine übermäßige physische Ausdehnung den Kalibrierpunkt des Abstands verschieben kann.
Tipps für Inbetriebnahme und Verdrahtung
Achten Sie beim Verlegen des armierten Kabels auf einen Mindestbiegeradius von 25 mm. Ziehen Sie die M10-Gewinde nicht übermäßig fest; verwenden Sie einen kalibrierten Drehmomentschlüssel, um den Sondenkörper zu sichern, ohne die interne Spulenbaugruppe zu beschädigen oder zu quetschen. Die Steckerschutzvorrichtungen müssen an ihrem Platz bleiben, um die Koaxialschnittstelle von möglichen Erdungen in flüssigkeitsreichen Turbinensümpfen zu isolieren.
Installationsrichtlinien
KRITISCHER WARNHINWEIS FÜR DEN EINSATZ VOR ORT
Schalten Sie alle Maschinen frei und sichern Sie sie gegen Wiedereinschalten, bevor Sie die Sonde einsetzen oder einstellen. Dynamische Näherungssondensysteme arbeiten in Umgebungen mit Hochspannungs- und magnetischer Induktion. Wird die Maschine vor der Installation nicht spannungsfrei geschaltet und die Wellendrehung nicht gesichert, besteht das Risiko tödlicher Kollisionen mit Maschinenteilen oder Schäden am Steuerungssystem durch elektrische Entladungen.
1
Montieren Sie die Sonde mithilfe des Gewindekörpers M10 x 1. Stellen Sie den Abstand mithilfe eines elektrischen Spaltspannungsmessers ein, um während der Positionierung den Ausgang des Proximitor zu überwachen.
2
Führen Sie das armierte FluidLoc-Kabel vorsichtig zum Anschlusskasten und achten Sie darauf, scharfe Biegungen oder Quetschungen des Kabels in der Nähe von Zugangsklappen zu vermeiden.
3
Stellen Sie sicher, dass die Schutzummantelung vollständig über der Verbindungsstelle des Koaxialsteckers sitzt, um einen Pfad auszuschließen, über den Öl, Wasser oder Erdschleifen den Signalweg beeinträchtigen können.