Produktübersicht
Der 132L6108 (132L6108) ist ein leistungsstarker Frequenzumrichter der Danfoss-iC2-30-Serie, der für eine präzise Motorsteuerung in kompakten industriellen Umgebungen entwickelt wurde. Als zuverlässiger Nachfolger in der Kategorie der Micro-Drives optimiert dieses luftgekühlte Gerät die Energieeffizienz für einphasige Anwendungen im Bereich von 200 bis 240 VAC. In kritischen Bereichen wie der Abwasserbehandlung, HLK-Systemen und der Lebensmittelverarbeitung dient der 132L6108 als primäre Steuerung für Pumpen und Lüfter. Durch seine robuste Leistungselektronikarchitektur reduziert er mechanische Belastungen deutlich und verhindert ungeplante Ausfallzeiten. Seine übersichtliche Benutzeroberfläche und seine hohen Drehmomentfähigkeiten gewährleisten eine nahtlose Integration in automatisierte Produktionslinien, bei denen Platz und Wärmemanagement von entscheidender Bedeutung sind.
Aufschlüsselung des Suffixes
Der Modellcode IC2-30FA1N02-06A8E20F4+ACXX folgt einer spezifischen logischen Struktur, die seine Hardwarefunktionen definiert:
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IC2-30: Kennzeichnet die Produktgruppe der iC2-30-Serie.
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FA: Gibt einen Frequenzumrichter mit luftgekühltem Wärmemanagement an.
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1N: Gibt eine einphasige Eingangskonfiguration an.
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02: Kennzeichnet den Netzspannungsbereich von 200–240 VAC.
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06A8: Steht für den Nennausgangsstrom von 6,8 A.
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E20: Schutzart IP20 / offene Bauform, geeignet für die Montage im Schaltschrank.
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F4: Integrierter EMV-Filter gemäß den Standards der Kategorie C4.
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+ACXX: Gibt das Fehlen eines integrierten Bremschoppers an.
Technische Daten
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
132L6108 |
| Marke |
Danfoss |
| Serie |
iC2-30 |
| Herkunft |
Dänemark / China (chargenabhängig) |
| Eingangsspannung |
200–240 VAC (einphasig) |
| Ausgangsstrom |
6,8 A |
| Gehäuseschutzart |
IP20 / offene Bauform |
| Kühlmethode |
Gebläsekühlung |
| Betriebstemperatur |
−10 bis 50 °C (mit Leistungsreduzierung) |
| Nettogewicht |
1,275 kg |
| Versandgewicht |
2,0 kg |
Technische FAQs
Wie bewältigt der iC2-30 elektromagnetische Störungen in industriellen Stromnetzen?
Der 132L6108 verfügt über einen integrierten EMV-Filter der Kategorie F4. Dieser bietet zwar einen Standardschutz, für Umgebungen, in denen die Anforderungen der Kategorien C1 oder C2 erfüllt werden müssen (Wohnbereiche oder leichte Industrieanwendungen), kann jedoch eine zusätzliche externe Filterung erforderlich sein, um Signalrauschen bei empfindlichen Messgeräten zu verhindern.
Kann dieses Modell ohne Bremschopper für Anwendungen mit vertikalem Heben eingesetzt werden?
Nein. Diese spezielle Variante (+ACXX) verfügt über keinen integrierten Bremschopper. Für Anwendungen mit generatorischem Bremsen oder hohen Trägheitslasten, etwa bei Kränen oder Vertikalförderern, ist ein Modell mit integriertem Chopper oder eine externe Rückspeiseeinheit erforderlich, um Überspannungsauslösungen zu verhindern.
Welche wesentlichen Montageanforderungen gelten für das IP20-Gehäuse?
Die Schutzart IP20 erfordert die Installation des Geräts in einem geschützten Schaltschrank. Eine platzsparende Montage nebeneinander ist möglich, sofern der vertikale Abstand für den Lufteinlass und -auslass der Kühlung eingehalten wird.
Leitfaden für Engineering und Installation
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Wärmemanagement und Abstände: Um die Lebensdauer der 6,8-A-Leistungsstufe zu gewährleisten, muss oberhalb und unterhalb des Geräts ein vertikaler Mindestabstand von 100 mm eingehalten werden. Obwohl der iC2-30 eine Montage nebeneinander unterstützt, wird in Umgebungen mit hohen Umgebungstemperaturen (über 40 °C) ein Abstand von 5 mm zwischen den Antrieben empfohlen, um lokale Wärmestaus zu vermeiden.
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Vorgaben für Verdrahtung und Erdung: Verwenden Sie stets abgeschirmte Motorkabel, um RFI zu minimieren. Stellen Sie sicher, dass die Abschirmung sowohl am Frequenzumrichter als auch am Motorende über metallische Kabelschellen (360-Grad-Erdung) geerdet ist und nicht über „Pigtails“, die als Antennen für hochfrequentes Rauschen wirken.
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Überlastschutz: Das Gerät bietet einen elektronischen Motorüberlastschutz. Stellen Sie sicher, dass die Motortypenschilddaten (Strom, Drehzahl, Spannung) korrekt in den Antriebsparametern hinterlegt werden, um eine Überhitzung der Statorwicklung bei niedrigen Drehzahlen und hohem Drehmoment zu verhindern.