Der KPS77 060L313666 ist ein robuster industrieller Thermostat zur Temperaturüberwachung und Betätigung eines internen elektromechanischen Wechselschalters (SPDT), sobald die Temperatur einen vordefinierten Schwellenwert erreicht. Das Gerät verarbeitet thermische Eingangssignale über einen starren Fernfühler und ändert den Kontaktzustand, um diskrete Stromkreise innerhalb automatisierter Steuerungs- oder Sicherheitsverriegelungsschleifen zu steuern.
Technische Zusammenfassung
Das Instrument arbeitet nach dem Prinzip einer Dampfcharge, bei dem Temperaturänderungen am Sensor in strukturelle Druckänderungen umgewandelt werden und den internen Kontaktmechanismus betätigen. Es verfügt über einen einstellbaren Temperatureinstellbereich sowie ein einstellbares mechanisches Differenzial, wodurch der Rücksetzschwellwert präzise angepasst werden kann, um ein schnelles Kontaktprellen zu verhindern. Die robuste Konstruktion ist darauf ausgelegt, hohen mechanischen Vibrationen und thermischen Überlastungen in anspruchsvollen Umgebungen standzuhalten.
Hardwarespezifikationen
| Parameter |
Spezifikation |
| Hersteller |
Danfoss |
| Teilenummer |
060L313666 |
| Modellbezeichnung |
KPS77 |
| Produktserie |
KPS |
| Funktionskomponente |
Thermostat (Temperaturschalter) |
| Temperatureinstellbereich |
20 bis 60 °C |
| Bereich des mechanischen Differenzials |
3 bis 14 °C (einstellbar) |
| Maximale Sensortemperatur |
130 °C |
| Kompatible Fühlertaschenlänge |
160 mm |
| Länge des Kapillarrohrs |
0 m (starrer direkt montierter Sensor) |
| Versandgewicht |
3 kg |
Technische Hinweise
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Logik des Kontaktzustands: Das SPDT-Kontaktsystem dient als potenzialfreier Binäreingang für SPS-, DCS- oder Sicherheitsverriegelungssysteme. Stellen Sie sicher, dass die elektrischen Kontaktbemessungswerte mit den Eigenschaften des angeschlossenen Digitaleingangs oder der zwischengeschalteten Relaisspule übereinstimmen.
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Konfiguration der Hysterese: Mit der Einstellung des mechanischen Differenzials kann der Bediener den Bereich zwischen Einschalt- und Ausschaltpunkt festlegen. Eine korrekte Konfiguration ist entscheidend, um Rauschen und Signalflattern auf der Ebene der Logiksteuerung zu unterdrücken.
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Schwellenwert der thermischen Überlastung: Die kontinuierliche oder vorübergehende Belastung des Sensors darf niemals den absoluten Höchstwert von 130 °C überschreiten, um die Dampfchargenbaugruppe vor dauerhafter Kalibrierabweichung oder Bersten zu schützen.
Richtlinien für den Einsatz vor Ort
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Gehäuseisolierung und Abdichtung: Dichten Sie alle verwendeten Kabeleinführungen mit geeigneten Kabelverschraubungen ab, um die IP-Schutzart des Gehäuses zu erhalten und zu verhindern, dass das Eindringen von Feuchtigkeit und die Ansammlung von Staub die Isolierung der internen Schaltkontakte beeinträchtigen.
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Kabelführung und EMV-Trennung: Verlegen Sie die vom Thermostat kommenden diskreten Niederspannungssignalleitungen getrennt von leistungsführenden Wechselstrom-Motor- oder Versorgungsleitungen. Halten Sie einen Mindestabstand von 200 mm ein, um die Steuerkreise von elektromagnetischen Störungen zu isolieren.
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Installation der Fühlerhülse: Stellen Sie sicher, dass die 160 mm lange Fühlerhülse für eine genaue thermische Kopplung vollständig in den Flüssigkeitsstrom eingetaucht ist. Tragen Sie vor dem Einsetzen des Thermostatfühlers eine dünne Schicht wärmeleitender Paste in der Hülse auf, um die Ansprechzeit zu optimieren.
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Vibration und Montage: Befestigen Sie die starre Gehäuserückplatte sicher an einer stabilen Konstruktion, um die Auswirkungen lokaler Prozessvibrationen auf die Genauigkeit der Kontaktbetätigung zu minimieren.