Produktübersicht
Der VFD037M21A (VFD037M21A) ist ein äußerst kompakter, sensorloser Vektormikroantrieb aus Deltas VFD-M-Serie, der für Anwendungen entwickelt wurde, bei denen Platz knapp ist. Mit einer Nennleistung von 2,2 kW (3,0 HP) für den kontinuierlichen Industriebetrieb bietet dieser Antrieb eine hohe Frequenzstabilität und eine außergewöhnliche Drehmomentleistung. Er ist eine ideale Lösung für automatisierte Förderanlagen, Lebensmittelverarbeitungsanlagen, Holzbearbeitungsmaschinen und Lüfter. Durch die Integration einer dynamischen Drehmomentkompensation und integrierter PID-Regelkreise gewährleistet der VFD037M21A die Betriebskontinuität des Systems und minimiert ungeplante Ausfallzeiten. Seine flexible Leistungsstufe ermöglicht eine effiziente Integration in Anlagen mit einphasiger oder dreiphasiger 200–240-V-Versorgung.
Technische Konfiguration
Dieser Mikroumrichter ist auf maximale Anpassungsfähigkeit ausgelegt und verfügt über einen Brückengleichrichter, der eingangsseitig sowohl einphasige als auch dreiphasige Stromversorgungen unterstützt. Er verwendet eine sensorlose Vektorregelung (SVC) neben standardmäßigen V/f-Kennlinien und liefert bei niedrigen Drehzahlen eine automatische Drehmomentanhebung, um Anlauflasten mit hoher Reibung zu bewältigen. Der Antrieb unterstützt eine einstellbare Trägerfrequenz (1–15 kHz), sodass Ingenieure das Verhältnis zwischen Motorgeräuschunterdrückung und interner Wärmeabfuhr abstimmen können. Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen Algorithmus zur Vermeidung des Überspannungsstillstands, der das Verzögerungstiming automatisch anpasst, um den Gleichspannungszwischenkreis bei schneller Lastabwurf oder beim Bremsen zu schützen.
Technische Daten
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
VFD037M21A |
| Marke |
DELTA |
| Nennleistung |
2,2 kW (3,0 HP) |
| Ausgangsstrom |
10 A (Dauerbetrieb) |
| Eingangsspannung |
1-phasig oder 3-phasig 200–240 VAC |
| Ausgangsfrequenz |
0,1–400 Hz |
| Kühlmethode |
Zwangsluftkühlung |
| Steuerungsmodus |
Sensorlose Vektorregelung (SVC), V/f |
| Trägerfrequenz |
1–15 kHz (einstellbar) |
| Gewicht |
3,20 kg |
Häufig gestellte Fragen
Welche Leistungsunterschiede gibt es zwischen einphasiger und dreiphasiger Einspeisung?
Der Antrieb liefert in beiden Konfigurationen seinen vollen Ausgangsstrom von 10 A. Bei einphasiger Versorgung ziehen die Eingangsklemmen 11,5 A. Bei dreiphasiger Versorgung sinkt der Eingangsstrom aufgrund der ausgewogenen Phasenbelastung auf 7,6 A, wodurch die thermische Belastung der internen Gleichrichter reduziert wird.
Benötigt dieser Antrieb externe Bremskomponenten?
Der Antrieb verfügt über eine Überspannungs-Stillstandsvermeidung, um die während des Verzögerns zurückgespeiste Energie zu steuern. Bei schnellen Bremszyklen mit hohen Trägheitslasten sollte jedoch ein externer dynamischer Bremswiderstand an die Klemmen angeschlossen werden.
Kann dieser Antrieb in staubigen oder feuchten Umgebungen eingesetzt werden?
Das Standardgehäuse ist nicht gegen Feuchtigkeit oder Staub abgedichtet. Es ist für trockene, saubere Umgebungen zertifiziert. Für den Einsatz in Anlagen mit hoher Luftfeuchtigkeit, Chemikalien oder Feinstaub (z. B. in Holzbearbeitungsbetrieben) muss es in einem abgedichteten Industriegehäuse der Schutzart IP54 oder NEMA 12 montiert werden.
Wie ist der Antrieb gegen elektrische Störungen geschützt?
Der Antrieb sollte so installiert werden, dass alle Leistungs- und Steuerleitungen physisch um mindestens 100 mm voneinander getrennt sind, um die Einkopplung elektromagnetischer Störungen zu verhindern. Zusätzlich ist eine direkte Sternerdung erforderlich, um Gleichtaktströme sicher abzuleiten.
Richtlinien für Inbetriebnahme vor Ort und Sicherheit
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Thermische Abstände: Montieren Sie den Antrieb senkrecht auf einer ebenen, nicht brennbaren Metallmontageplatte. Halten Sie an beiden Seiten mindestens 50 mm sowie oberhalb und unterhalb des Gehäuses 120 mm Abstand ein, um eine ungehinderte Luftzirkulation durch den Zwangslüfter sicherzustellen.
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Trennung der Verkabelung: Führen Sie die eingehenden Stromleitungen (L1, L2/N) und Motorleitungen (U, V, W) in separaten Kabelkanälen und mit einem Abstand von mindestens 100 mm zu digitalen Niederspannungseingängen, 4-20-mA-Drehzahlsollwerten und Kommunikationsleitungen.
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Erdungsprotokoll: Verbinden Sie die Haupterdungsklemme direkt über einen groß dimensionierten Leiter mit niedriger Impedanz mit der zentralen Erdungsschiene des Schaltschranks. Vermeiden Sie eine Reihenschaltung der Erdungsverbindungen; zur Verringerung der durch das Schalten der IGBTs erzeugten Gleichtaktströme ist eine direkte Sternerdung erforderlich.