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ProSoft MVI69-PDPS CompactLogix-Kommunikationsmodul für PROFIBUS-DP-Slave

SKU MVI69-PDPS

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  • Hersteller: ProSoft

  • Produkt-Nr.: MVI69-PDPS

  • Herkunftsland:Vereinigte Staaten

  • Produkttyp: PLC-Kommunikationsmodule

  • Zahlung: T/T, Western Union

  • Gewicht: 1500g

  • Versandhafen: Xiamen

  • Garantie: 12 Monate

Beschreibung

Das ProSoft MVI69-PDPS ermöglicht als leistungsstarkes Profibus-DP-Slave-Kommunikationsgateway für Rockwell-Automation-CompactLogix-Plattformen eine zuverlässige Integration in dezentrale Peripherienetzwerke. Dieses Modul ermöglicht es einem CompactLogix-Prozessor, direkt mit einem Profibus-DP-Master zu kommunizieren, und unterstützt so einen schnellen zyklischen E/A-Datenaustausch. Mit Unterstützung für eine Hochgeschwindigkeitsübertragung und einer flexiblen internen Datenbank fungiert es als nahtlose Verbindung zwischen unterschiedlichen industriellen Netzwerken und bewahrt die Signalintegrität sowie betriebliche Diagnosedaten, ohne den Prozessor stark zu belasten.

Funktionen

  • Optimierte Integration: Passt direkt in standardmäßige 1769-Rückwandplatinen mit einem Steckplatz und ermöglicht eine lokale oder verteilte Installation.
  • Automatische Baudratenerkennung: Erkennt automatisch die aktive Profibus-Netzwerkbaudrate und passt sich an sie an; der Bereich reicht von 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s.
  • Umfassende Diagnosezuordnung: Stellt dem Prozessor umfassende Modul- und Netzwerkstatusdaten in den Steuer-Tags bereit, um Systemfehler schnell zu isolieren.
  • Konfigurierbare Datenbank: Umfasst 400 Register (Wörter) interner Datenbankkapazität zur Optimierung komplexer zyklischer Datenstrukturen.
  • Dedizierter RS-232-Konfigurationsanschluss: Der RJ45-Anschluss an der Vorderseite ermöglicht eine direkte serielle Verbindung für Diagnose, Konfiguration und Firmware-Updates.

Anwendungen

  • Produktionsbereiche mit Komponenten verschiedener Hersteller, in denen Rockwell-Automation-Steuerungen mit Siemens- oder anderen Profibus-zentrierten Mastersystemen integriert werden.
  • Dezentrale Fertigungslinien, die eine schnelle deterministische Steuerung erfordern.
  • Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen, die lokale Remote-Terminal-Units mit zentralen SCADA-Infrastrukturen verbinden.
  • Komplexe Verpackungsmaschinen, die auf Hochgeschwindigkeitsbussen für die modulare Kommunikation basieren.

Technische Spezifikationen

Parameter Spezifikationswert
Hersteller ProSoft Technology
Modellnummer MVI69-PDPS
Modultyp Profibus-DP-Slave-Kommunikationsmodul
Kompatible Plattform Rockwell Automation CompactLogix (1769-Bus)
Stromaufnahme über die Rückwandplatine maximal 800 mA bei 5 VDC
Betriebstemperatur 0 bis 60 °C (32 bis 140 °F)
Lagertemperatur -40 bis 85 °C (-40 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit 5 % bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Baudratenbereich 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s (automatische Baudratenerkennung unterstützt)
Größe der internen Datenbank 400 Register (16-Bit-Wörter)
Konfigurationsanschluss RJ45 RS-232 (kein Hardware-Handshake)
Profibus-Anschlusstyp DB9-Buchse (Standard mit galvanischer Trennung)
LED-Statusanzeigen Spannungsversorgung, Modulstatus, Anwendungsstatus, serielle Aktivität, Fehlerstatus
Nettogewicht 0,5 kg (1,1 lbs)
Versandgewicht (berechnet) 1,5 kg (3,3 lbs)

Anschlüsse und Schnittstellen

Schnittstellenanschluss Pin-/Klemmenbelegung Beschreibung und Funktion
Profibus DB9-Buchse Pin 3 (RxD/TxD-P), Pin 8 (RxD/TxD-N) Standard-Profibus-DP-Kommunikationssignale (Daten A und Daten B) mit galvanischer Trennung.
Profibus DB9-Buchse Pin 5 (DGND), Pin 6 (VP) Anschlussreferenz für isolierte Masse und 5-VDC-Stromversorgung zur aktiven Busabschlussbeschaltung.
CFG-RJ45-Anschluss RJ45-auf-DB-9M-Kabelschnittstelle Dedizierte RS-232-Verbindung für Konfiguration und Diagnose mit dem ProSoft-Softwarepaket.

Alternative Modelle und Kompatibilität

Der MVI69-PDPS wurde speziell für CompactLogix-Systeme entwickelt, die den 1769-Systembus nutzen. Beachten Sie beim Aufrüsten älterer Architekturen oder beim Wechsel zwischen Controller-Plattformen, dass dieses Modul einen Steckplatz belegt und in jedem lokalen oder dezentralen Rack eingesetzt werden kann. Für ControlLogix-Plattformen (1756) siehe MVI56-PDPS oder MVI56E-PDPS. Für serielle Punkt-zu-Punkt-Modbus-Lösungen innerhalb desselben Gehäuses empfiehlt sich das MVI69-MCM-Modul.

Anwendungsfallen und technische Hinweise

Ein wesentlicher Faktor für Fehler bei der Inbetriebnahme ist die Überlastung der Rückwandstromversorgung. Der MVI69-PDPS benötigt eine beträchtliche Leistung von 800 mA bei 5 VDC. Systemplaner müssen das kumulierte Leistungsbudget aller 1769-Module berechnen, die in jedem Stromversorgungssegment eingesetzt werden. Das Überschreiten der maximalen Leistungskapazität oder des zulässigen Steckplatzabstands der Stromversorgung (typischerweise maximal 4 Modulsteckplätze) kann durch Spannungseinbrüche zu unregelmäßigem Systemverhalten, Ausfällen der Rückwandkommunikation oder einer physischen Beeinträchtigung der Komponenten führen.

Tipps zu Inbetriebnahme und Verdrahtung

Bevor Sie das Gerät mit einem betriebsbereiten physikalischen Segment verbinden, müssen Sie die ProSoft-GSD-Datei (PRSF0E8F.GSD) in die Hardwarekonfigurationssoftware Ihres Master-Controllers (z. B. Siemens STEP 7 oder TIA Portal) hochladen. Legen Sie die Länge der E/A-Speicherzuweisung in der Master-Software so fest, dass sie exakt der in den Konfigurationsdateien des CompactLogix-Controllers definierten Parameterkonfiguration entspricht. Nicht übereinstimmende Datenbankkonfigurationen lösen beim Profibus-Master Netzwerkfehler aus, wodurch die Fehler-LED des Moduls blinkt.

Installationsrichtlinien

KRITISCHER WARNHINWEIS: Schalten Sie das PLC-Rack und alle angeschlossenen Geräte vollständig spannungsfrei, bevor Sie das Kommunikationsmodul einsetzen oder entfernen. Eine unzureichende Trennung der Stromversorgung von der 1769-Rückwand kann dauerhafte Hardwareschäden, einen katastrophalen Komponentenausfall oder unerwartete Prozesszustände verursachen. Stellen Sie sicher, dass bei der Handhabung die ESD-Schutzmaßnahmen strikt eingehalten werden.
1

Vergewissern Sie sich vor dem Einsetzen, dass sich die Bushebel der angrenzenden 1769-Module in der entriegelten Position (ganz links) befinden.

2

Richten Sie die ineinandergreifenden Nut-und-Feder-Führungen des Moduls am benachbarten Steckplatz aus und schieben Sie das Modul auf die DIN-Schiene, bis die Rückwandsteckverbinder fest verbunden sind.

3

Schieben Sie den verriegelnden Bushebel vollständig nach rechts, um die mechanische und elektrische Verbindung zu sichern.

4

Schließen Sie das Profibus-DB9-Netzwerkkabel an und achten Sie dabei auf eine ordnungsgemäße Schirmung am Leitungsabschluss. Schließen Sie außerdem das serielle RJ45-Konfigurationskabel für die direkte Softwarekonfiguration an.

FAQ

Wie hoch ist die maximale Stromaufnahme des MVI69-PDPS über den Rückwandbus?

Das Modul benötigt maximal 800 mA bei 5 VDC. Systemintegratoren müssen überprüfen, ob das Leistungsbudget des 1769-Netzteils ausreichende Kapazität bietet und die zulässige Steckplatzentfernung nicht überschritten wird.

Wie wird die Profibus-DP-Slave-Netzwerkadresse für dieses Modul konfiguriert?

Die Knotenadresse wird über die interne Softwarekonfiguration im Dienstprogramm ProSoft Configuration Builder (PCB) festgelegt und in die Controller-Tags des Moduls geschrieben, nicht über physische Drehschalter.

Unterstützt der MVI69-PDPS die automatische Erkennung der Baudrate?

Ja, das Modul unterstützt die automatische Baudratenerkennung über standardmäßige Übertragungsraten von 9,6 kbit/s bis 12 Mbit/s und stimmt sich dabei auf die aktive Masterkonfiguration im Segment ab.

Welches Dienstprogramm wird zur Konfiguration des seriellen CFG-Ports benötigt?

Die Datenbank, Porteinstellungen und Diagnosefunktionen des Moduls werden über die RS-232-RJ45-Diagnosebuchse mit der Software ProSoft Configuration Builder (PCB) konfiguriert.

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TECHNICAL SPECIFICATIONS

Country of origin
Vereinigte Staaten

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