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ProSoft MV156E-MNET ControlLogix Modbus-TCP/IP-Schnittstellenmodul

SKU MV156E-MNET

Auf Lager
  • 12 Monate Garantie
  • Kostenlose Rückgabe innerhalb von 30 Tagen
  • Hersteller: ProSoft

  • Produkt-Nr.: MV156E-MNET

  • Herkunftsland:Vereinigte Staaten

  • Produkttyp: PLC-Kommunikationsmodule

  • Zahlung: T/T, Western Union

  • Gewicht: 3000g

  • Abmessungen: 220 mm x 150 mm x 50 mm

  • Versandhafen: Xiamen

  • Garantie: 12 Monate

Beschreibung

Die direkte Anbindung von Modbus-TCP/IP-Netzwerken an Allen-Bradley-ControlLogix-Prozessoren wird mit dem Modbus-TCP/IP-Schnittstellenmodul ProSoft MV156E-MNET vereinfacht. Diese hochspezialisierte Kommunikationsschnittstelle ermöglicht es programmierbaren ControlLogix-Automatisierungscontrollern (PACs), in industriellen Modbus-TCP/IP-Netzwerken sowohl als Client- als auch als Serverknoten zu fungieren. Das Modul wird direkt in ein standardmäßiges ControlLogix-Chassis eingesetzt und greift direkt auf die Backplane zu, um bis zu 10.000 Wörter Datenbankspeicher zu übertragen, ohne separate Netzwerk-Gateways zu benötigen. Über eine standardmäßige Ethernet-Verbindung ermöglicht der ProSoft MV156E-MNET zuverlässige Hochgeschwindigkeits-Datenaustausche für Prozesssteuerungs-, Telemetrie- und Energieüberwachungsinfrastrukturen.

Hauptmerkmale

  • Dual-Port-Funktionalität: Unterstützt gleichzeitig Modbus-TCP/IP-Client- und Serververbindungen in einer aktiven Ethernet-Architektur.
  • Nahtlose Systemintegration: Vollständig in Rockwell Automation Studio 5000 / RSLogix 5000 integriert und mit nativen Add-On Instructions (AOI) ausgestattet, sodass keine komplexe Programmierung in Kontaktplanlogik erforderlich ist.
  • Integrierte Statusanzeige: Eine 4-stellige, scrollende alphanumerische LED-Anzeige liefert Echtzeit-Diagnoseinformationen, darunter die aktuelle IP-Adresse, Fehlercodes und den Konfigurationsstatus.
  • Konfigurierbare Portzuordnung: Die flexible Speicherzuordnung unterstützt bis zu 20 Client- und 20 Serververbindungen zur Kommunikation mit mehreren physischen Einheiten.

Industrielle Anwendungen

  • Stationsautomatisierung: Anbindung intelligenter elektrischer Schutzrelais, Leistungsmesser und Auslöseeinheiten an ControlLogix-Prozessoren.
  • SCADA für Wasser und Abwasser: Verbindung von Fernwirkeinheiten (RTUs), Durchflussrechnern und Chemikaliendosiersystemen über weitläufige Ethernet-Netzwerke mit Glasfaser.
  • HLK und Kältemaschinen: Erfassung von Leistungskennzahlen, Temperaturen und Kompressordaten von Kältemaschinen verschiedener Hersteller in einem zentralen Steuerungssystem.

Technische Spezifikationen

Spezifikationsparameter Technischer Wert
Hersteller ProSoft Technology
Modell / SKU des Moduls MV156E-MNET
Kompatible Plattform Rockwell Automation ControlLogix-Systeme
Stromaufnahme am Backplane (5 VDC) 800 mA
Stromaufnahme am Backplane (24 VDC) 3 mA
Betriebstemperatur 0 bis 60 °C (32 bis 140 °F)
Lagertemperatur -40 bis 85 °C (-40 bis 185 °F)
Relative Luftfeuchtigkeit 5 % bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht kondensierend)
Betriebsschock / Vibration 30 g im Betrieb, 50 g außer Betrieb / 5 g (10 Hz bis 150 Hz)
Diagnose-LED-Anzeige 4-stellige scrollende alphanumerische Anzeige (IP, Konfiguration, Status)
Statusanzeigen Batteriestatus (ERR), Anwendungsstatus (APP), Modulstatus (OK)
Ursprungsland USA
Versandgewicht (berechnet) 1,13 kg (2,5 lbs)
Verpackungsabmessungen (berechnet) 220 mm x 150 mm x 50 mm

Verbindungen und Schnittstellen

Port-Schnittstelle Steckertyp Funktionale Zuordnung
Ethernet-Port (E1) RJ45 (Auto-MDIX) Industrielle Feldbuskommunikation als Modbus-TCP/IP-Client/Server
Konfigurationsport (E2) RJ45 (Auto-MDIX) Dedizierte Verbindung für Konfiguration, Überwachung und Firmware-Upload über den ProSoft Configuration Builder (PCB)

Empirische technische Erkenntnisse

Alternative Modelle und Kompatibilität

Das MV156E-MNET ist das direkte funktionale Upgrade des älteren MVI56-MNET-Moduls. Beide Module verwenden zwar identische Backplane-Abmessungen, die neuere „E“-Serie verfügt jedoch über schnellere Prozessorkerne, duale Ethernet-Ports für Konfiguration und Anwendung sowie native Add-On Instructions (AOI), wodurch ältere Konfigurationsblöcke im SPS-Speicher überflüssig werden. Vergewissern Sie sich bei der Migration älterer Konfigurationen stets, dass der Speicher des Zielcontrollers die aktualisierten AOI-Datenstrukturen unterstützt.

Typische Anwendungsprobleme und technische Hinweise

Wenn Sie mehrere Modbus-Client-Verbindungen auf dem Modul einsetzen, stellen Sie sicher, dass das Requested Packet Interval (RPI) der SPS an den tatsächlichen Bedarf des Kommunikationsdurchsatzes angepasst ist. Ein zu niedrig eingestelltes RPI (unter 10 Millisekunden) bei Registern hoher Dichte kann die ControlLogix-Backplane-Schnittstelle überlasten und zu Überläufen des Backplane-Transferpuffers führen. Für die meisten Telemetrie-Konfigurationen gewährleistet ein RPI von 20 bis 50 Millisekunden eine optimale Datenkonsistenz.

Tipps zu Inbetriebnahme und Verdrahtung

Wenn die IP-Adresse des Moduls an einem Inbetriebnahmestandort unbekannt ist, beobachten Sie die scrollende alphanumerische 4-Zeichen-LED. Während des Bootvorgangs zeigt das Modul nacheinander die aktive IP-Adresse sowohl des Anwendungs- als auch des Diagnose-Ethernet-Ports an. Diese integrierte Statusanzeige macht das Scannen von Netzwerken oder das Erzwingen von IP-Adressrücksetzungen über serielle Schnittstellen überflüssig und ermöglicht eine schnellere Prüfung des Regelkreises vor Ort.

Installationsrichtlinien

KRITISCHER SICHERHEITSHINWEIS

Trennen Sie immer vollständig sämtliche Eingangs- und Backplane-Stromversorgung vom ControlLogix-Chassis, bevor Sie das Kommunikationsmodul einsetzen oder entfernen. Wird das Rack vor dem Einsetzen der Karte nicht spannungsfrei geschaltet, kann dies zu elektrischen Lichtbögen, physischen Schäden am Modul oder systemweiten Prozessorfehlern führen.

1

Schalten Sie das lokale ControlLogix-Chassis aus und vergewissern Sie sich, dass alle System-LEDs vollständig erloschen sind.

2

Richten Sie das Modul an den oberen und unteren Führungen eines leeren Steckplatzes im ControlLogix-Chassis aus und schieben Sie es anschließend fest hinein, bis die Karte vollständig in den Backplane-Steckverbindern sitzt.

3

Befestigen Sie das Modul an den oberen und unteren Verriegelungshalterungen des Chassis. Schalten Sie das Chassis wieder ein und beobachten Sie die Initialisierungssequenz auf der LED-Anzeige.

FAQ

Wie kann ich eine verlorene IP-Adresse auf diesem Modul wiederherstellen?

Die aktive IP-Adresse sowohl des Ethernet-Ports für die Anwendung als auch des Setup-Ethernet-Ports wird beim Einschalten auf dem alphanumerischen Laufband-Display an der Vorderseite angezeigt. Dadurch ist kein Zurücksetzen der Netzwerkkonfigurationen auf die Werkseinstellungen erforderlich.

Welche maximale Datenbankgröße wird vom MV156E-MNET unterstützt?

Dieses Modul verfügt über eine interne Datenbankkapazität von bis zu 10.000 Registern, um Daten nahtlos zwischen Modbus-Geräten und dem ControlLogix-Prozessor zu übertragen.

Kann dieses Modul in einem Remote-I/O-Chassis betrieben werden?

Ja, es kann über einen EtherNet/IP-Adapter (z. B. 1756-EN2T) in einem entfernten ControlLogix-Chassis montiert werden, sofern die Netzwerkverbindung die erforderlichen RPI-Geschwindigkeiten unterstützt.

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TECHNICAL SPECIFICATIONS

Country of origin
Vereinigte Staaten

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