Systemintegrationsfähigkeit
Das PLX31-EIP-ASCII4 (PLX31EIPASCII4) ist ein leistungsstarkes industrielles Gateway, das moderne EtherNet/IP-Netzwerke mit älteren seriellen ASCII-Geräten verbindet. In anspruchsvollen Umgebungen wie Automobilmontagelinien, automatisierten pharmazeutischen Verpackungsanlagen und Lebensmittelverarbeitungsbetrieben ermöglicht dieses Gateway die nahtlose Integration von Barcodescannern, Waagen und RFID-Lesegeräten direkt in die Logix-Steuerungsarchitektur. Durch die Bereitstellung von vier unabhängigen seriellen Schnittstellen macht das PLX31-EIP-ASCII4 mehrere Einzelport-Konverter überflüssig, reduziert den Platzbedarf im Schaltschrank und vereinfacht die Netzwerktopologie. Seine Fähigkeit, Hochgeschwindigkeits-I/O-Verbindungen mit einem RPI von 5 ms zu verarbeiten, stellt sicher, dass geschäftskritische Daten ohne Verzögerung die SPS erreichen, wodurch Produktionsengpässe wirksam verhindert und ungeplante Stillstandszeiten minimiert werden.
Protokollarchitektur und Kommunikation
Das Gateway verwendet eine Dual-Stack-Architektur, um maximale Kompatibilität innerhalb des Rockwell-Automation-Ökosystems sicherzustellen. Es unterstützt sowohl explizite Nachrichtenübertragung (Klasse 3) für den asynchronen Datenaustausch als auch implizite Nachrichtenübertragung (Klasse 1) für die Echtzeitsteuerung.
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Unterstützung mehrerer Prozessoren: Native Integration für ControlLogix, CompactLogix und ältere Plattformen wie SLC 500 und PLC-5 unter Verwendung von PCCC- oder CIP-Nachrichten.
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EtherNet/IP-Leistung: Unterstützt bis zu 4 I/O-Verbindungen der Klasse 1 mit umfangreichen Datenkapazitäten (248 Byte Eingangs-/Ausgangsdaten), sodass komplexe ASCII-Zeichenfolgen in einem einzigen Scan übertragen werden können.
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Logik mit vier seriellen Ports: Jeder der vier Ports arbeitet unabhängig, sodass unterschiedliche Baudraten und Rahmenparameter für verschiedene serielle Geräte verwendet werden können.
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Diagnoseflexibilität: Verfügt über einen integrierten Webserver für die Ferndiagnose und einen dedizierten SD-Kartensteckplatz zur Konfigurationssicherung, wodurch ein schneller Modulaustausch zur „Notfallwiederherstellung“ ermöglicht wird.
Technische Parameter
| Merkmal |
Spezifikation |
| Modell |
PLX31-EIP-ASCII4 |
| Marke |
ProSoft Technology |
| Herkunft |
USA |
| Serielle Ports |
4 RS-232 / RS-422 / RS-485 |
| Stromversorgung |
24 VDC (Bereich von 10 bis 36 VDC) |
| Stromaufnahme |
300 mA bei 24 VDC (max. 610 mA) |
| Betriebstemperatur |
-25 bis 70 °C |
| Lagertemperatur |
-40 bis 80 °C |
| Vibration / Stoß |
5 G bei 150 Hz / 15 G im Betrieb |
| Abmessungen (cm) |
13.67 x 5.05 x 11.13 cm |
| Versandgewicht |
1.5 kg |
FAQ zu Betrieb und Wartung
Kann das PLX31-EIP-ASCII4 gleichzeitig mit mehreren SPS kommunizieren?
Ja. Das Gateway unterstützt bis zu 5 Serververbindungen der Klasse 3, sodass mehrere Steuerungen das Gateway abfragen oder eine einzelne Steuerung verschiedene serielle Ports über separate Nachrichtenpfade verwalten kann.
Was passiert, wenn ein serielles Gerät durch ein Gerät mit einer anderen Baudrate ersetzt wird?
Jeder der 4 Ports kann über die Software ProSoft Configuration Builder (PCB) individuell konfiguriert werden. Sie können die Baudrate (bis zu 115,2 K) für einen bestimmten Port ändern, ohne die Kommunikationsstabilität der anderen drei Ports zu beeinträchtigen.
Ist dieses Modul für Außenbereiche oder nicht klimatisierte Schaltschränke geeignet?
Mit einem erweiterten Betriebstemperaturbereich von -25 bis 70 °C ist das Modul speziell für raue industrielle Umgebungen mit erheblichen thermischen Zyklen ausgelegt, sofern die relative Luftfeuchtigkeit nicht kondensierend ist.
Richtlinien für die technische Installation
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Umweltbeständigkeit: Das PLX31-EIP-ASCII4 ist auf extreme Zuverlässigkeit ausgelegt. Es erfüllt die Stoßanforderungen nach IEC 60068-2-27 (15 G im Betrieb) und die Vibrationsanforderungen nach IEC 60068-2-6 (5 G) und eignet sich daher ideal für die Montage an Maschinen, die hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, oder in der Nähe schwerer rotierender Anlagen.
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Stromversorgung und Erdung: Verwenden Sie stets die am Stromversorgungsanschluss vorgesehene GND-Klemme. In Umgebungen mit hoher elektromagnetischer Störung (EMI) müssen die Schirmungen der seriellen Kabel an einem einzigen Punkt geerdet werden, um Erdschleifen zu vermeiden und gleichzeitig die empfindlichen RS-232/485-Signale vor Störungen zu schützen.
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RPI-Konfiguration: Obwohl das Gateway ein angefordertes Paketintervall (RPI) von 5 ms unterstützt, sollten Ingenieure die RPI-Einstellung an die tatsächliche Baudrate der seriellen Geräte anpassen. Ein RPI, das deutlich schneller als die serielle Übertragungsgeschwindigkeit eingestellt ist, bietet keinen Datenvorteil und erhöht lediglich die unnötige Netzwerklast.