Beschreibung
Das Siemens-Analogausgangsmodul 6ES7135-4FB00-0AB0 ist ein leistungsstarkes Modul, das für die Integration in das dezentrale I/O-System SIMATIC ET 200S entwickelt wurde. Dieses Modul verfügt über zwei Spannungsausgangskanäle in einer ultrakompakten Bauform mit 15 mm Breite. Es bietet eine außergewöhnlich hohe Signalpräzision mit einem Ausgangsbereich von ±10 V bei 13 Bit plus Vorzeichenauflösung sowie einem Ausgangsbereich von 1–5 V bei 12-Bit-Auflösung und eignet sich damit für anspruchsvolle Prozessleitanwendungen. Das 6ES7135-4FB00-0AB0 erreicht eine schnelle Reaktionszeit mit einer Zykluszeit von unter 1 ms und gewährleistet so eine zeitnahe Steuerung in kritischen Automatisierungsszenarien.
Dieses analoge Ausgangsmodul von Siemens wurde für industrielle Zuverlässigkeit entwickelt und verfügt über umfassende Diagnosefunktionen, einschließlich einer Sammelfehler-LED (SF) zur schnellen Statusüberwachung. Die robuste Konstruktion gewährleistet einen stabilen Betrieb unter rauen Umgebungsbedingungen und bietet eine galvanische Trennung zwischen den Kanälen und dem Rückwandbus. Die hochauflösenden Ausgänge eignen sich besonders zur Steuerung von Servoantrieben, Positioniersystemen und anderen präzisen Analoggeräten, die genaue Spannungssignale erfordern. Als Bestandteil des SIMATIC DP-Systems lässt sich das 6ES7135-4FB00-0AB0 nahtlos in PROFIBUS-Netzwerke für dezentrale Steuerungsarchitekturen integrieren.
Funktionen
- Zweikanaliger Spannungsausgang
- Ultrakompakte Bauform mit 15 mm Breite
- Ausgangsbereich von ±10 V mit 13 Bit plus Vorzeichenauflösung
- Ausgangsbereich von 1–5 V mit 12-Bit-Auflösung
- Zykluszeit unter 1 ms
- Sammelfehler-LED (SF) zur Diagnose
- Galvanische Trennung zwischen Kanälen und Rückwandbus
- Nahtlose Integration in PROFIBUS-Netzwerke (SIMATIC-DP-System)
Anwendungen
- Anspruchsvolle Prozessleitsysteme
- Steuerung von Servoantrieben und Positioniersystemen
- Steuerung präziser Analoggeräte
- Prüfstände und Qualitätsprüfungssysteme
- Anwendungen für die dynamische Bewegungssteuerung
- Prozessindustrie und Fertigungsautomatisierung
- Anwendungen in Prüfsystemen, die eine präzise Spannungsausgabe und schnelle Reaktion erfordern
Technische Daten
| Attribut |
Wert |
| Modellnummer |
6ES7135-4FB00-0AB0 |
| Modultyp |
Analogausgabemodul |
| Hersteller |
Siemens |
| Produktserie |
SIMATIC ET 200S |
| Kanäle |
2 (Spannungsausgang) |
| Ausgangsspannungsbereich |
±10 V, 1–5 V |
| Auflösung (±10 V) |
13 Bit plus Vorzeichen |
| Auflösung (1–5 V) |
12 Bit |
| Zykluszeit |
Weniger als 1 ms |
| Diagnose |
LED für Sammelfehler (SF) |
| Trennung |
Galvanische Trennung zwischen Kanälen und Rückwandbus |
| Systemkompatibilität |
Dezentrales ET 200S-I/O-System, SIMATIC-DP-System |
| Feldbusintegration |
PROFIBUS |
| Systemkommunikationsprotokoll |
Ethernet-Router |
| Montagebreite |
15 mm |
| Produktstatus |
Aktiv |
| Ursprungsland |
Deutschland |
| HS-Code |
8537101190 |
| Versandgewicht |
0.24 kg |
| Paketabmessungen (berechnet) |
10.5 x 12.5 x 4 cm |
Installationsrichtlinien
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Spannungsfreischaltung: Vor Beginn der Installation sicherstellen, dass die gesamte Stromversorgung des ET 200S-Systems und der zugehörigen Geräte getrennt und gegen Wiedereinschalten gesichert ist.
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Montage: Das Modul 6ES7135-4FB00-0AB0 in einen freien Steckplatz am geeigneten Anschlussmodul innerhalb des dezentralen ET 200S-I/O-Systems einsetzen. Sicherstellen, dass es hörbar einrastet.
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Verdrahtung: Die Analogausgangssignale unter Beachtung der korrekten Polarität und der Schirmungsrichtlinien für Analogsignale an die dafür vorgesehenen Klemmen am Anschlussmodul anschließen, um Störbeeinflussungen zu minimieren.
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Erdung: Alle Schirmungen der Analogkabel an einem Ende ordnungsgemäß erden, typischerweise im Schaltschrank, um Erdschleifen zu verhindern und die Signalintegrität sicherzustellen.
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Konfiguration: Nach der physischen Installation das Modul entsprechend den Anforderungen der Anwendung für Ausgangsbereiche und Diagnoseeinstellungen in der SIMATIC-Projektierungssoftware (z. B. STEP 7) konfigurieren.
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Inbetriebnahme und Test: Das System wieder mit Energie versorgen und die Modulfunktion anhand der Diagnoseanzeigen sowie durch Prüfung der Analogausgangssignale verifizieren.