Beschreibung
Der Siemens 6ES7400-0HR54-4AB0 ist ein SIMATIC S7-400H-Systempaket, das für hochverfügbare industrielle Automatisierungsanwendungen ausgelegt ist. Dieses umfassende H-Systempaket umfasst ein UR2-H-Rack, zwei PS 405 10A-Netzteile (ausgelegt für 24/48/60 V DC), vier Synchronisationsmodule mit einer maximalen Kabellänge von 10 Metern, zwei 1-Meter-Synchronisationskabel und zwei CPU 417-5H-Prozessoren. Es bildet den Kern eines redundanten Steuerungssystems und gewährleistet den kontinuierlichen Betrieb in kritischen Umgebungen. Bitte beachten Sie, dass für die vollständige Systemfunktionalität zusätzlich zwei Speicherkarten und vier Pufferbatterien erforderlich sind.
Funktionen
- SIMATIC S7-400H-Hochverfügbarkeits-Systempaket
- Enthält 1 x UR2-H-Rack
- Ausgestattet mit 2 x PS 405 10A-Netzteilen (24/48/60 V DC)
- Ausgestattet mit 4 x Synchronisationsmodulen (bis zu 10 m) und 2 x 1-m-Synchronisationskabeln
- Enthält 2 x CPU 417-5H-Prozessoren
- Für redundanten Betrieb in kritischen Anwendungen ausgelegt
Anwendungen
Das Siemens SIMATIC S7-400H-Systempaket eignet sich für eine Vielzahl industrieller Anwendungen, die maximale Betriebszeit und Fehlertoleranz erfordern. Typische Einsatzbereiche sind:
- Kritische Prozesssteuerung in der Chemie-, Öl- und Gas- sowie Pharmaindustrie
- Systeme zur Stromerzeugung und -verteilung
- Wasser- und Abwasseraufbereitungsanlagen
- Verkehrsinfrastruktur
- Produktionslinien mit hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit
Technische Daten
| Parameter |
Wert |
| Hersteller |
Siemens |
| Marke |
Siemens |
| Produktreihe |
SIMATIC S7 |
| Unterbereich |
S7-400 |
| Produkttyp |
Hochverfügbare CPUs (Systempaket) |
| PLM-Produktphase |
Aktiv |
| Eingangsspannung des Netzteils |
24/48/60 V DC |
| Nennstrom des Netzteils |
10 A |
| Länge des Synchronisationsmodulkabels (max.) |
10 m |
| Länge des Synchronisationskabels (enthalten) |
1 m |
| Paketabmessungen (berechnet) |
100.50 x 36.50 x 27.50 cm |
| Versandgewicht |
11.00 kg |
| Warencode |
85371091 |
| Exportkontrollbestimmungen (ECCN) |
EAR99 |
Installationsrichtlinien
Eine ordnungsgemäße Installation ist entscheidend für den zuverlässigen Betrieb des SIMATIC S7-400H-Systempakets. Befolgen Sie die üblichen industriellen Praktiken und Sicherheitsprotokolle:
-
Spannungsfreischaltung: Stellen Sie sicher, dass die gesamte Stromversorgung des Installationsbereichs vor Beginn der Arbeiten abgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert ist.
-
Montage: Befestigen Sie das UR2-H-Rack sicher in einem geeigneten Schaltschrank und stellen Sie eine ausreichende Belüftung sowie genügend Freiraum für die Kabelführung und Wartung sicher.
-
Stromversorgungsanschluss: Verbinden Sie die beiden Stromversorgungen PS 405 mit den geeigneten 24/48/60-V-DC-Quellen und achten Sie dabei auf die richtige Polarität und eine ordnungsgemäße Erdung. Überprüfen Sie, dass die Stromkabel korrekt angeschlossen und sicher befestigt sind.
-
Installation von CPUs und Modulen: Setzen Sie die CPUs 417-5H und die Synchronisationsmodule in die dafür vorgesehenen Steckplätze im UR2-H-Rack ein. Stellen Sie sicher, dass alle Module fest sitzen.
-
Verlegung der Synchronisationskabel: Verbinden Sie die mitgelieferten 1-Meter-Synchronisationskabel zwischen den Synchronisationsmodulen der redundanten CPUs. Verlegen Sie die Kabel so, dass elektromagnetische Störungen und mechanische Belastungen minimiert werden.
-
Speicherkarten und Batterien: Installieren Sie die beiden erforderlichen Speicherkarten in den CPUs 417-5H sowie die vier Pufferbatterien in den jeweils vorgesehenen Fächern.
-
Erdung und Schirmung: Stellen Sie eine zuverlässige Erdungsverbindung für das gesamte System zur Erdungsschiene des Schaltschranks her. Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Schirmung der Signalkabel, um Störgeräusche zu vermeiden.
-
Kabelmanagement: Verlegen Sie alle Strom-, Kommunikations- und I/O-Kabel ordentlich und trennen Sie Hochspannungs- von Niederspannungsleitungen, um Interferenzen zu vermeiden. Verwenden Sie bei Bedarf Kabelbinder und Kabelkanäle.
-
Einschalten und Testen: Nachdem alle Verbindungen überprüft wurden, schalten Sie das System wieder ein und führen Sie gemäß den Inbetriebnahmeverfahren von Siemens erste Diagnoseprüfungen und Funktionstests durch.