Beschreibung
Die Siemens 6ES7410-5FM08-0AB0 ist eine CPU 410SIS Safety Controller, eine Zentraleinheit für die fehlersicheren Automatisierungssysteme SIMATIC S7-400F und die fehlertoleranten, hochverfügbaren Automatisierungssysteme SIMATIC S7-400FH. Dieses Modul bietet leistungsfähige Steuerungs- und Kommunikationsfunktionen für sicherheitskritische Anwendungen. Es verfügt über insgesamt 5 Schnittstellen, darunter 2x PROFINET (PN), 1x PROFIBUS DP und 2x Schnittstellen für Sync-Module für redundante Konfigurationen. Dieses Gerät wird als Ersatzteil geliefert und enthält keine System Expansion Card.
Merkmale
-
■Integrierter Sicherheitscontroller für S7-400F- und S7-400FH-Systeme.
-
■Unterstützung mehrerer Protokolle mit integrierten PROFINET- und PROFIBUS-DP-Anschlüssen.
-
■Spezielle Schnittstellen für Synchronisationsmodule ermöglichen den Betrieb mit hoher Verfügbarkeit.
-
■Für den Einsatz als direkter Ersatz vorgesehen.
Anwendungen
-
■Prozessleitsysteme, die funktionale Sicherheit (SIL) erfordern.
-
■Fehlertolerante und redundante Automatisierungsarchitekturen.
-
■Notabschaltungssysteme (ESD) und Brennermanagementsysteme (BMS).
-
■Steuerung kritischer Infrastrukturen und Fertigungsanlagen.
Technische Daten
| Spezifikation |
Wert |
| Hersteller |
Siemens |
| Produktserie |
SIMATIC S7-400 |
| Modellnummer |
6ES7410-5FM08-0AB0 |
| Produkttyp |
CPU 410SIS-Sicherheitssteuerung |
| Systemkompatibilität |
S7-400F, S7-400FH |
| Schnittstellen |
2x PROFINET, 1x PROFIBUS DP, 2x Synchronisationsmodul |
| Systemerweiterungskarte |
Nicht enthalten |
| Produktlebenszyklusstatus |
Auslauf |
| Versandgewicht |
1,49 kg |
| Verpackungsabmessungen (berechnet) |
29,0 cm x 21,9 cm x 5,0 cm |
| Warennummer |
85389091 |
| ECCN |
EAR99 |
| Herkunftsland |
Deutschland (Schätzung) |
Installationsrichtlinien
WICHTIGER WARNHINWEIS: Die Installation oder der Austausch von Hardware mit Sicherheitszulassung darf ausschließlich von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Die Nichtbefolgung ordnungsgemäßer Verfahren, einschließlich der Systemvalidierung und -prüfung, kann zu Geräteschäden, schweren Verletzungen oder zum Tod führen. Stets die örtlichen Sicherheitsvorschriften und standortspezifischen Verfahren einhalten.
-
1
Das gesamte S7-400-Rack spannungsfrei schalten und an allen Energiequellen Lockout/Tagout-Verfahren (LOTO) anwenden.
-
2
Mit einem kalibrierten Multimeter prüfen, dass an den Klemmen der Stromversorgung keine Spannung anliegt.
-
3
Ein ordnungsgemäß geerdetes ESD-Armband verwenden, um Schäden an der CPU durch elektrostatische Entladung zu verhindern.
-
4
Das CPU-Modul vorsichtig an den Führungsschienen des vorgesehenen Steckplatzes im S7-400-Rack ausrichten.
-
5
Das Modul in das Rack schieben und gleichmäßigen, festen Druck ausüben, damit es vollständig auf den Steckverbindern der Rückwandplatine sitzt.
-
6
Das Modul durch Anziehen der Befestigungsschrauben an der Frontplatte sichern. Nicht zu fest anziehen.
-
7
Alle erforderlichen Kommunikationskabel (PROFINET, PROFIBUS DP) sowie die Lichtwellenleiter des Synchronisationsmoduls an die jeweils vorgesehenen Anschlüsse anschließen.
-
8
Sobald alle Verbindungen überprüft wurden, LOTO-Vorrichtungen entfernen und das System für die Inbetriebnahme und einen vollständigen Funktionstest der Sicherheitstechnik wieder unter Spannung setzen.