Beschreibung
Dies ist die Siemens 6ES7412-1XF04-0AB0, eine zentraleinheit CPU 412-1 für das Automatisierungssystem SIMATIC S7-400. Das Modul wurde für Steuerungsaufgaben entwickelt, die ein ausgewogenes Verhältnis von Programm- und Datenspeicher erfordern, und verfügt über einen gesamten Arbeitsspeicher von 144 KB, aufgeteilt in 72 KB für Code und 72 KB für Daten. Es umfasst eine integrierte MPI/DP-Schnittstelle, die Kommunikationsgeschwindigkeiten von bis zu 12 Mbit/s unterstützt und einen zuverlässigen Datenaustausch mit anderen Systemkomponenten ermöglicht. Diese CPU ist mit der Firmwareversion V4.1.0 kompatibel.
Merkmale
- Teil der robusten Steuerungsfamilie SIMATIC S7-400.
- Gesamter Arbeitsspeicher von 144 KB für Anwenderprogramme und Daten.
- Integrierte MPI/DP-Schnittstelle für vielseitige Kommunikationsmöglichkeiten.
- Unterstützt Datenübertragungsraten von bis zu 12 Mbit/s.
- Kompatibel mit der Firmwareversion V4.1.0.
Anwendungen
- Prozesssteuerung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie.
- Automobilfertigung und Montagelinien.
- Lebensmittel- und Getränkeproduktion sowie Verpackung.
- Steuerung der Energieerzeugung und -verteilung.
- Allgemeine Maschinensteuerung und Fabrikautomatisierung.
Technische Daten
| Spezifikation |
Wert |
| Hersteller |
Siemens |
| Produktfamilie |
SIMATIC S7-400 |
| Teilenummer |
6ES7412-1XF04-0AB0 |
| Modultyp |
Zentraleinheit CPU 412-1 |
| Arbeitsspeicher (gesamt) |
144 KB |
| Arbeitsspeicher (Code) |
72 KB |
| Arbeitsspeicher (Daten) |
72 KB |
| Schnittstelle |
MPI/DP |
| Schnittstellengeschwindigkeit |
12 Mbit/s |
| Unterstützte Firmware |
V4.1.0 |
| Produktlebenszyklusphase |
Obsolet |
| Nachfolgertenummer |
6ES7412-1XJ05-0AB0 |
| Vorgängerteilenummer |
6ES7412-1XF03-0AB0 |
| Versandgewicht |
0.70 kg |
| Abmessungen der Verpackung |
30,5 x 22,9 x 2,5 cm |
| Warencode |
85371091 |
| ECCN |
EAR99 |
| Ursprungsland |
Deutschland (geschätzt) |
Installationsrichtlinien
KRITISCHER WARNHINWEIS: STROMSCHLAGGEFAHR
Die Installation, Änderung oder Entfernung dieses Moduls darf ausschließlich durch qualifiziertes Elektrofachpersonal erfolgen. Den S7-400-Baugruppenträger vor dem Zugriff auf die Hardware immer spannungsfrei schalten und alle standortspezifischen Lockout/Tagout-Verfahren (LOTO) befolgen. Wird die Stromversorgung nicht getrennt, kann dies zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.
-
1
Artikelnummer überprüfen: Vor dem Auspacken bestätigen, dass die Artikelnummer des Moduls 6ES7412-1XF04-0AB0 mit der Systemspezifikation übereinstimmt.
-
2
System spannungsfrei schalten: Den gesamten S7-400-Baugruppenträger ausschalten und den spannungsfreien Zustand mit einem kalibrierten Spannungsmessgerät überprüfen. Erforderliche LOTO-Vorrichtungen anbringen.
-
3
Modul installieren: Die CPU am vorgesehenen Steckplatz der S7-400-Rückwandplatine ausrichten. Das Modul entlang der Führungsschienen einschieben, bis es vollständig sitzt und die Rückwandplatinen-Steckverbinder eingerastet sind.
-
4
Modul befestigen: Die Befestigungsschrauben an der Frontplatte des Moduls festziehen, um es sicher im Baugruppenträger zu befestigen. Nicht überdrehen.
-
5
Kabel anschließen: Das MPI/DP-Kommunikationskabel am entsprechenden Anschluss an der Vorderseite der CPU anschließen. Sicherstellen, dass der Stecker richtig sitzt und befestigt ist.
-
6
System wieder unter Spannung setzen: Nachdem alle Module installiert und die Verbindungen überprüft wurden, LOTO-Vorrichtungen entfernen und das System gemäß den Standardbetriebsverfahren wieder unter Spannung setzen. Die Status-LEDs der CPU auf eine korrekte Initialisierung überwachen.