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ABB IMDSI14 Bailey INFI 90 Digitaleingangsmodul

SKU IMDSI14

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  • 12 Monate Garantie
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  • Hersteller: ABB

  • Produkt-Nr.: IMDSI14

  • Herkunftsland:Schweiz

  • Produkttyp: Digitales Eingangsmodul

  • Strichcode: 8537101190

  • Zahlung: T/T, Western Union

  • Gewicht: 500g

  • Abmessungen: 28 mm x 178 mm x 298 mm (W x H x T)

  • Versandhafen: Xiamen

  • Garantie: 12 Monate

Das ABB IMDSI14 Bailey INFI 90 Digital Input Module ist eine 16-Kanal-Prozessschnittstelle, die diskrete 48-VDC-Feldsignale für Prozessüberwachungs- und Steuerungsfunktionen in das Symphony Enterprise Management and Control System einbindet. Das IMDSI14 ist vollständig mit den INFI 90 OPEN Strategic Enterprise Management Systems kompatibel und verbindet digitale Kontakte auf Feldebene über einen schnellen parallelen I/O-Expanderbus direkt mit einem Harmony-Rack-Controller. Das Gerät bereitet eingehende Prozesseingangssignale auf, filtert und isoliert sie mithilfe von Strombegrenzern und Optokopplern und bietet eine elektrische Isolation von bis zu 1500 VDC zwischen der Systemlogikversorgung und der Hochspannungsfeldverdrahtung. Diagnose-LEDs an der Frontseite ermöglichen eine punktweise visuelle Statusüberprüfung zur Echtzeitüberwachung und Fehlerisolierung in industriellen Automatisierungsarchitekturen.

Funktionen

  • Verfügt über 16 separate digitale Eingangskanäle, die speziell für 48-VDC-Signalpegel konfiguriert sind.
  • Bietet mithilfe von Optokopplern und Strombegrenzern eine Isolation von 1500 VDC zwischen Feldsignalen und internen Logikschaltungen.
  • Enthält einen fest eingestellten Hardware-Entprellfilter von 17 ms, um Kontaktprellen an Feldschaltern zu beseitigen.
  • Umfasst 16 Status-LED-Anzeigen an der Frontseite, die in Gruppe A und Gruppe B unterteilt sind und eine sofortige visuelle Kanalüberprüfung ermöglichen.
  • Verwendet ein kundenspezifisches integriertes Gatterarray zur Adressdekodierung, zum Zwischenspeichern von Funktionscodes und zur Verarbeitung des I/O-Expanderbus-Protokolls.
  • Wird direkt in Standard-Modulmontageeinheiten (MMU) integriert und belegt einen einzigen Rack-Steckplatz.

Anwendungen

  • Prozessüberwachung in verteilten Leitsystemen (DCS)
  • Erfassung diskreter Feldkontakte und Schaltzustände
  • Schwere industrielle Automatisierungs- und Anlagensteuerungssysteme
  • Stromerzeugungs-, Chemieverarbeitungs- und Materialtransportsysteme

Technische Spezifikationen

Eigenschaft Spezifikation
Hersteller ABB / Elsag Bailey
Eingangskanäle 16 diskrete Kanäle (Gruppe A und Gruppe B)
Nominale Betriebsspannung 48 VDC (±10 %)
Nenneingangsstrom 4,5 mA
Minimale Einschaltspannung 26,7 VDC
Maximale Ausschaltschwelle 13 VDC
Minimaler Einschaltstrom 2 mA bei 26,7 VDC
Maximaler Sperrleckstrom 50 nA (bei Vin≤10,5 VDC)
Ansprechzeit 17 ms (fest eingestellter Entprellfilter)
Anforderungen an die Logikversorgung Typisch 95 mA bei 5 VDC, maximal 115 mA
Isolationsspannung 1500 VDC Isolation zwischen Eingang und Logikschaltung
Montage Belegt 1 Steckplatz in der Standard-Modulmontageeinheit (IEMMU11, IEMMU12, IEMMU21, IEMMU22)
Betriebstemperatur 0 °C bis 70 °C (32 °F bis 158 °F), interne Gehäuseeinstufung
Relative Luftfeuchtigkeit 5 % bis 95 % bei bis zu 55 °C, nicht kondensierend; 5 % bis 45 % bei 70 °C, nicht kondensierend
Luftqualität ISA S71.04 Klasse LA, LB, LC Stufe 1 (nicht korrosiv)
Atmosphärischer Druck Meereshöhe bis 3 km (1,86 Meilen)

Anschlüsse/Schnittstellen

Stecker-Pin Funktion
P1-Pin 1, 2 +5-VDC-Logikversorgung
P1-Pin 5, 6 Gemeinsamer Anschluss / Masse
P1-Pin 3, 4, 7–12 Nicht verbunden (NC)
P2-Pin 1–8 Datenleitungen des Erweiterungsbusses (Daten 0 bis Daten 7)
P2-Pin 9 Taktsignal des Erweiterungsbusses
P2-Pin 10 Synchronisationssignal des Erweiterungsbusses
P2-Pin 11, 12 Nicht verbunden (NC)
P3-Gruppe A (Eingang 1–6) Pins A–F (+), Pins 1–6 (−)
P3-Gruppe A (Eingang 7, 8) Pin H (+ gemeinsamer Anschluss), Pin J (Eingang 8 −), Pin 7 (Eingang 7 −)
P3-Gruppe B (Eingang 1–6) Pins K–R (+), Pins 9–14 (−)
P3-Gruppe B (Eingang 7, 8) Pin S (+ gemeinsamer Anschluss), Pin 15 (Eingang 7 −), Pin 8 (Eingang 8 −)

Installationsrichtlinien

  • ESD-Schutz: Tragen Sie beim Umgang mit der Leiterplatte ein geerdetes, an einen geeigneten Erdungspunkt angeschlossenes Handgelenkband, um Schäden durch elektrostatische Entladung zu verhindern. Bewahren Sie die Leiterplatte außerhalb der Installation in antistatischen Abschirmbeuteln auf.
  • Adressauswahl: Konfigurieren Sie den 8-poligen DIP-Schalter (S1) vor dem physischen Einsetzen. Die Positionen 3 bis 8 bestimmen die 6-Bit-Binärmoduladresse (0 bis 63), die der Konfiguration des Funktionscodes 84 entsprechen muss; die Positionen 1 und 2 müssen geschlossen bleiben.
  • Busabschluss: Vergewissern Sie sich vor dem Einsetzen, dass ein DIP-Shunt des E/A-Erweiterungsbusses ordnungsgemäß in der MMU-Backplane-Buchse zwischen Modul und Controller sitzt.
  • Physisches Einsetzen: Richten Sie die Leiterplatte an den Führungsschienen im Steckplatz des Baugruppenträgers aus. Schieben Sie die Baugruppe nach innen, bis die Frontplatte bündig am Rahmen der Montageeinheit anliegt und sicher in den Randsteckverbindern sitzt.
  • Befestigung: Sichern Sie das Modul, indem Sie die beiden unverlierbaren Befestigungsschrauben an der Frontplatte eine halbe Umdrehung drehen, bis die Schlitze vertikal ausgerichtet sind und zur Mitte zeigen.

Konformität und Zertifizierungen

  • CE-Kennzeichnungsrichtlinien: EMV-Richtlinie 89/336/EWG (EN 50081-2 Fachgrundnorm Störaussendung, EN 50082-2 Fachgrundnorm Störfestigkeit), Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG (EN 61010-1).
  • CSA-zertifiziert: Zertifiziert für den Einsatz als Prozesssteuerungsgerät in normalen (nicht gefährlichen) Bereichen.
  • FM-zugelassen (ausstehend): Nicht zündfähig für Klasse I, Division 2, Gruppen A, B, C, D; Klasse II, Division 2, Gruppen F, G.

FAQ

Welche Versorgungsspannung wird zum Betrieb der Modul-Logik benötigt?

Das Modul benötigt eine +5-VDC-Logikversorgung über den P1-Backplane-Kantensteckverbinder und nimmt dabei typischerweise 95 mA, maximal 115 mA, auf.

Wie wird die Moduladresse für die Systemkommunikation konfiguriert?

Die Adresse wird über die Positionen 3 bis 8 des 8-poligen DIP-Schalters (S1) eingestellt, um eine Binäradresse von 0 bis 63 zu erzeugen. Diese muss mit der in Funktionscode 84 der Controller-Konfiguration festgelegten Adresse übereinstimmen.

Wie groß ist die Reaktionszeit für diskrete Eingangssignale?

Das Gerät verfügt über einen fest eingestellten Hardware-Entprellfilter mit einer nominalen Reaktionszeit von 17 Millisekunden, der Kontaktprellen von Feldschaltern beseitigt.

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Product Documentation

Technical Datasheet (PDF) Complete specifications and technical drawings.

Technical Datasheet

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TECHNICAL SPECIFICATIONS

Color pattern
Schwarz
Country of origin
Schweiz
Power source
Gleichstromversorgung

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