Beschreibung
Der Bently Nevada 2789-204 wurde speziell für die Integration in Schutzsysteme für Industriemaschinen entwickelt und ermöglicht eine wichtige, verlustarme Koaxialsignalübertragung zwischen Näherungssonden und Proximitor-Sensoren. Dieses hochzuverlässige Verlängerungskabel hat eine Länge von 17 Fuß (5,2 Meter) und eine speziell ausgelegte charakteristische Impedanz von 95 Ohm, um Signaldämpfung und Phasenverzerrungen zu verhindern. Das Kabel verfügt über einen flüssigkeitsbeständigen Außenmantel und ist für den dauerhaften Kontakt mit Industrieschmierstoffen, synthetischen Ölen und Feuchtigkeit in rauen Turbinen- und Kompressorumgebungen ausgelegt.
Hauptmerkmale
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Angepasste Impedanz von 95 Ohm: Speziell auf Näherungssensorsysteme der Serie 7200 mit 5 mm und 8 mm abgestimmt, um eine systemweite Kalibriergenauigkeit zu gewährleisten.
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Chemikalienbeständiger Mantel: Die extrudierte Fluorpolymerisolierung schützt die Innenleiter vor chemischem Abbau durch Hydraulikflüssigkeiten und industrielle Lösungsmittel.
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Vergoldete Steckverbinder: Hochleistungsfähige Miniatur-Koaxialsteckverbinder gewährleisten Korrosionsbeständigkeit und einen minimalen Kontaktwiderstand über Jahrzehnte hinweg.
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Robuster Umweltschutz: Entwickelt, um die mechanische und elektrische Integrität auch bei extremen Temperaturgradienten zu gewährleisten.
Industrielle Anwendungen
- Überwachung der radialen Schwingungen und des Axialschubs von Dampfturbinen.
- Messung der Wellenverschiebung von Zentrifugalkompressoren.
- Analyse der relativen Wellenschwingung von Hochgeschwindigkeits-Industriepumpen.
- Erkennung des Luftspalts und des Wellenschlags von Wasserkraftgeneratoren.
Technische Spezifikationen
| Parameter |
Wert / Spezifikation |
| Hersteller |
Bently Nevada (Baker Hughes) |
| Modell-/Artikelnummer |
2789-204 |
| Systemkompatibilität |
Näherungssensorsysteme der Serie 7200 mit 5 mm und 8 mm |
| Kabellänge |
17,0 Fuß (5,2 Meter) |
| Systemimpedanz |
95 Ohm (nominal) |
| Armierungsoption |
Standardmäßiges nicht armiertes Koaxialverlängerungskabel |
| Betriebstemperaturbereich |
-35 bis +177 °C (-31 bis +350 °F) |
| Minimaler Biegeradius |
25,4 mm (1,0 Zoll) |
| Herstellungsland |
Vereinigte Staaten (USA) |
| Versandgewicht (berechnet) |
2,0 kg (4,4 lbs) |
Anschlüsse und Schnittstellen
| Anschlussseite |
Schnittstellentyp des Anschlusses |
Passendes Bauteil |
| Seite der Näherungssonde |
Miniatur-Koaxialbuchse |
Passend zum Koaxialstecker an den Leitungen der Näherungssonden der 7200 Series |
| Proximitor-Seite |
Miniatur-Koaxialstecker, Stecker |
Wird mit dem weiblichen BNC-/Koaxialeingang am Proximitor der 7200 Series verbunden |
Alternative Modelle und Kompatibilität
Das Verlängerungskabel 2789-204 wurde speziell für die älteren Näherungssysteme der 7200 Series entwickelt. Beachten Sie, dass es elektrisch und physisch nicht mit neueren Systemen der 3300 XL kompatibel ist, für die Kabel mit einer Impedanz von 75 Ohm erforderlich sind. Der Versuch, Messwertaufnehmer der Serien 7200 und 3300 über Kreuz zu verbinden, beeinträchtigt die lineare Ausgangskurve des Proximitor und führt zu falschen Messwerten.
Anwendungsfallen und technische Hinweise
Überprüfen Sie beim Aufbau Ihres Schwingungskreises stets, dass die gesamte physische Länge des Systems (Sondenleitung plus Verlängerungskabel) dem exakten Kalibrierprofil des Proximitor entspricht (typischerweise 5,0 Meter oder 9,0 Meter). Die Verwendung eines 17-Fuß-Kabels (ca. 5,2 m) in einem System, das für eine andere Gesamtlänge kalibriert ist, führt zu erheblichen Abweichungen bei der Umrechnung von Spannung in Entfernung.
Tipps zur Inbetriebnahme und Verdrahtung
Stellen Sie vor dem Verbinden sicher, dass die Miniatur-Koaxialsteckverbinder vollständig sauber und trocken sind. Verwenden Sie über verbundenen Anschlüssen in Anschlusskästen spezielle Schutzmanschetten für Steckverbinder (Silikon- oder Schrumpfschläuche), um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern, da dies Erdschleifen erzeugen und dynamische Schwingungssignale verfälschen kann.
Installationsrichtlinien
KRITISCHE WARNUNG
Vor dem Austausch oder der Wartung von Kabeln müssen alle automatischen Maschinenabschaltungen und Regelkreisaktionen, die mit dem TSI-System (Turbine Supervisory Instrumentation) verbunden sind, vollständig überbrückt oder deaktiviert werden. Das Trennen aktiver Sensorkabel kann Signalspitzen verursachen, die bei kritischen Maschinen fälschlicherweise Notabschaltungen auslösen.
1
Führen Sie das Verlängerungskabel durch saubere, ausschließlich dafür vorgesehene Stahlrohre, um das dynamische Sensorsignal von starken Wechselstromleitungen oder Hochfrequenz-Motorantrieben zu isolieren.
2
Verbinden Sie die Koaxialverbindung handfest und sichern Sie sie anschließend mit dem von Bently Nevada empfohlenen Drehmoment oder den empfohlenen Werkzeugen zur Steckermontage. Wenden Sie keine übermäßige Kraft an.
3
Stellen Sie sicher, dass der Biegeradius der Kabelführung an keiner Stelle entlang des Leitungsverlaufs unter 25,4 mm (1 Zoll) fällt, um eine Beeinträchtigung der Koaxialabschirmung zu verhindern.