Beschreibung
Die für hochzuverlässige Schwingungs- und Wellenpositionsüberwachung entwickelte Bently Nevada 330101-00-52-10-02-CN dient als berührungsloser Verschiebungssensor in Industriequalität innerhalb des 3300 XL 8-mm-Näherungswandlersystems. Diese Sonde liefert kontinuierliche, präzise Messungen der Wellenverlagerung, der radialen Schwingung und der axialen Schubposition in kritischen rotierenden Maschinen und bietet eine außergewöhnliche Beständigkeit gegen das Eindringen von Flüssigkeiten und mechanischen Verschleiß.
Wichtige Merkmale
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API-670-Konformität: Erfüllt vollständig die Industriestandards für Maschinenschutz- und Diagnosesysteme.
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ClickLoc-Stecker: Ausgestattet mit einem feuchtigkeitsbeständigen, vergoldeten Miniatur-Koaxialstecker vom Typ ClickLoc für eine sichere mechanische Verbindung.
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Korrosionsbeständiges Gehäuse: Das standardmäßige Edelstahlgehäuse der Sonde schützt die inneren Baugruppen vor rauen Umgebungsbedingungen.
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Optimierte thermische Stabilität: Gewährleistet die Signalintegrität über breite Temperaturschwankungen hinweg, wie sie in industriellen Turbinenhallen typisch sind.
Anwendungen
- Analyse von Wellenschwingungen in Dampf- und Gasturbinen.
- Messung der Axial- und Radialposition in Zentrifugalkompressoren.
- Überwachung von Wasserkraftgeneratorwellen.
- Erfassung der Wellenverlagerung an Industriegetrieben und Hochdruckpumpen.
Technische Spezifikationen
| Hersteller |
Bently Nevada |
| Modellnummer |
330101-00-52-10-02-CN |
| Systemkompatibilität |
|
Option für gewindefreie Länge |
0,0 Zoll |
| Option für Gehäusegesamtlänge |
5,2 Zoll (132 mm) |
| Option für Gesamtlänge |
1,0 Meter (3,3 Fuß) |
| Stecker- und Kabeltyp |
Miniatur-Koaxialstecker ClickLoc, Standardkabel |
| Option für behördliche Zulassung |
CN (länderspezifische Zulassungen) |
| Nettogewicht |
0.323 kg |
| Versandgewicht |
1.500 kg |
| Herkunftsland |
Vereinigte Staaten (U.S.A.) |
Empirische Erkenntnisse aus der Technik
Alternative Modelle & Kompatibilität
Diese 1,0-Meter-Sonde erfordert eine strikte Kombination mit kompatiblen Komponenten von Bently Nevada. Für ein funktionsfähiges 5,0-Meter-System muss sie mit einem 4,0-Meter-Verlängerungskabel und einem 5,0-Meter-Proximitor-Sensor kombiniert werden. Für ein 9,0-Meter-System verwenden Sie ein 8,0-Meter-Verlängerungskabel in Kombination mit einem 9,0-Meter-Proximitor. Das Mischen von Systemlängen (z. B. ein 9,0-Meter-Verlängerungskabel mit einem 5,0-Meter-Proximitor) führt zu erheblichen Kalibrierungsabweichungen und ungenauen Verschiebungsdaten.
Anwendungsfehler und technische Hinweise
Die Gesamtlänge des Gehäuses von 5,2 Zoll ist für Installationen in tiefen Bohrungen ausgelegt. Berechnen Sie bei der Montage dieses Geräts die thermische Ausdehnung des Gehäuses unter Betriebsbedingungen. Eine unzureichende Steifigkeit der Halterung oder die Nichtberücksichtigung des thermischen Wachstums des Gehäuses kann zu einem Kontakt zwischen der 8-mm-Spitze und dem Zielbereich der rotierenden Welle führen, was einen sofortigen Ausfall des Sensors verursacht. Verlegen Sie die Signalkabel durch speziell dafür vorgesehene, geerdete Leitungen, die von Hochspannungswechselstromleitungen getrennt sind, um die Einkopplung elektromagnetischer Störungen zu verhindern.
Tipps zu Inbetriebnahme und Kalibrierung
Kalibrieren Sie während der Inbetriebnahme den physischen Sondenabstand mit einem Digitalmultimeter, das die Gleichspannung am Anschluss des Proximitor-Sensors misst. Ein physischer Abstand von 1,0 mm (40 mil) entspricht bei der Kalibrierung an Stahl AISI 4140 einer standardmäßigen Sensorspannung von -10,0 VDC. Vergewissern Sie sich vor dem Verriegeln des Montagegewindes, dass der mechanische und der elektrische Rundlauf die Richtlinien von API 670 nicht überschreiten (typischerweise kombiniert 0,25 mil / 6,3 Mikrometer).
Installationsrichtlinien
KRITISCHE WARNUNG: SICHERHEIT ZUERST
Schalten Sie die überwachten Maschinen spannungsfrei und führen Sie für alle Stromversorgungssysteme eine vollständige Verriegelung und Kennzeichnung (Lockout/Tagout) durch, bevor Sie die Sonde einstellen. Stellen Sie sicher, dass die physische Rotorwelle vor dem Einstellen der Sondenabstände stillsteht. Eine unsachgemäße physische Einstellung kann zu mechanischem Kontakt führen und dadurch sowohl die Turbinenwelle als auch die Sondenbaugruppe beschädigen.
1
Zielbereich reinigen: Vergewissern Sie sich, dass der Zielbereich der Sonde auf der Welle sauber und frei von Kohlenstoffablagerungen ist und der Kalibrierungslegierung (typischerweise AISI 4140) entspricht.
2
Baugruppe montieren: Schrauben Sie die Sonde vorsichtig in die Halterung oder das Gehäuse ein. Achten Sie dabei darauf, das integrierte 1,0-Meter-Koaxialkabel während der Drehung nicht zu verdrehen oder zu belasten.
3
Vorspannungsspalt einstellen: Schließen Sie ein Digitalmultimeter an den Proximitor-Überwachungsausgang an. Stellen Sie die Sondentiefe ein, bis das Signal -10,0 VDC (Mitte des linearen Bereichs) anzeigt, und ziehen Sie anschließend die Kontermuttern mit dem vorgeschriebenen Drehmoment an.
4
Sichere Verbindungen: Verbinden Sie die koaxiale ClickLoc-Miniaturschnittstelle. Stellen Sie sicher, dass die Verbindung vollständig verriegelt ist, und isolieren Sie sie mit selbstverschweißendem Silikonband oder Steckerschutzvorrichtungen, falls Ölnebel vorhanden ist.