Übersicht der Leistungsmerkmale der Bewegungssteuerung
Der Delta ASD-A2-1021-E (ASD-A2-1021-E) ist ein digitaler AC-Servoantrieb mit hoher Bandbreite, der innerhalb der leistungsstarken ASDA-A2-Serie von Delta für Bewegungssteuerungen entwickelt wurde. Der Antrieb kommt in anspruchsvollen automatisierten Industriebereichen zum Einsatz, darunter Hochgeschwindigkeits-Etikettiermaschinen, präzise optische Inspektionssysteme, mehrachsige Verpackungslinien und Anlagen zur Textilverarbeitung, und regelt bürstenlose Synchron-Servomotoren mit Permanentmagneten. Durch die Kombination fortschrittlicher Algorithmen zur Positionsregelung mit einer Echtzeit-Hardwaresynchronisation ermöglicht der Antrieb schnelle Regelkreisantworten, minimiert mechanisches Überschwingen und schützt Hochgeschwindigkeitsmechanismen bei plötzlichen Lastwechseln vor Positionierfehlern.
Regelungstopologie und Architektur der Leistungsstufe
Dieser 1-kW-Bewegungsregler ist für die Integration in ein einphasiges 220-VAC-Netz ausgelegt und arbeitet innerhalb der üblichen industriellen Spannungstoleranzen. Der Antrieb nutzt eine fortschrittliche Raumzeiger-Pulsweitenmodulation (SVPWM), um gleichmäßige, sinusförmige Ausgangsstromverläufe für die Motorwicklungen zu erzeugen, wodurch Drehmomentwelligkeit und Motorerwärmung deutlich reduziert werden. Als Variante des Modells „E“ verfügt dieser Antrieb neben seinen standardmäßigen digitalen Puls-/Richtungsschnittstellen und analogen Schnittstellen über fortschrittliche Feldbus-Netzwerkfunktionen. Die Antriebsarchitektur umfasst eine hochauflösende 20-Bit-Rückmeldeschnittstelle, eine integrierte Schaltung für einen Bremswiderstand zur Rückspeisung sowie fortschrittliche automatische Unterdrückungsfilter zur Beherrschung mechanischer Resonanzen.
Technische Leistungsmatrix
| Kernparameter |
Funktionsspezifikation |
| Modellnummer |
ASD-A2-1021-E |
| Marke / Produktfamilie |
Delta Electronics / ASDA-A2 Hochleistungsserie |
| Leistungsklasse des Antriebs |
1,0 kW |
| Eingangsspannung |
Einphasig 220 VAC |
| Schaltverfahren der Regelung |
SVPWM-Steuerung (Raumzeiger-Pulsweitenmodulation) |
| Auflösung des Rückmeldesystems |
20-Bit-Encoderverarbeitung (1.280.000 Impulse pro Umdrehung) |
| Klassifizierung der Schnittstellenvariante |
Variante Typ E (fortschrittliche integrierte Feldbusschnittstelle) |
| Abstimmungskonfigurationen |
Dynamische automatische Abstimmung / fortschrittliche manuelle Parametrierung |
| Resonanzunterdrückung |
Automatisierte Notch-Filter in zwei Stufen & Tiefpassglättung |
| Rückspeiseenergieableitung |
Integrierter interner Bremswiderstand zur Rückspeisung |
| Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern |
IP20 / Installation als offener UL-Typ |
| Nettogewicht |
2,0 kg |
| Bruttoversandgewicht |
4,0 kg (verpackt in einem robusten Industriekarton) |
Industrielle Diagnose und häufig gestellte Fragen
Wie lässt sich ein Encoder-Kommunikationsfehler (ALE011) beim Systemstart beheben?
Ein ALE011-Fehler weist auf einen Ausfall der seriellen Datenverbindung zwischen der Encoder-Schnittstelle des Antriebs und dem Motor hin. Prüfen Sie zunächst das hochflexible Rückmeldekabel auf gebrochene Innenleiter oder eingeklemmte Adern. Stellen Sie sicher, dass die Steckerkontakte frei von Schneidflüssigkeitsrückständen oder Metallstaub sind. Vergewissern Sie sich abschließend, dass das Schirmgeflecht des gesamten Kabels sicher an der Erdungsplatte des Antriebs befestigt ist, damit hochfrequente Störungen durch die PWM-Schaltung den seriellen 20-Bit-Datenstrom nicht verfälschen.
Welche Maßnahme ist erforderlich, wenn der interne Bremswiderstand bei zyklischen Umkehrbewegungen überhitzt?
Wenn häufige Start-Stopp-Zyklen oder starke Absenkprofile einer Vertikalachse eine thermische Überlastung durch Rückspeisung (ALE05) auslösen, kann der integrierte Widerstand die zurückgespeicherte kinetische Energie nicht sicher ableiten. Deaktivieren Sie die interne Widerstandsschaltung, indem Sie die werkseitig installierte Brücke an den Leistungsklemmen entfernen. Installieren Sie einen externen industriellen Bremswiderstand mit höherer Kapazität zwischen den Klemmen P und D und aktualisieren Sie die zugehörigen Widerstands- und Leistungsparameter im Parameterspeicher des Antriebs.
Kann der Antrieb ASD-A2-1021-E einen 1,0-kW-Motor eines anderen Herstellers betreiben?
Obwohl der Antrieb für die Synchronmotoren mit Permanentmagneten der ECMA-Serie von Delta optimiert ist, kann er Motoren von Drittanbietern betreiben, sofern diese zur einphasigen Antriebsspannung von 220 V und den Ausgangsnennwerten passen. Für diese Konfiguration müssen die Polzahl, der Wicklungswiderstand und die Induktivitätswerte des Zielmotors manuell in den Antrieb eingegeben werden. Anschließend ist eine vollständige statische oder rotierende automatische Abstimmung zur Kalibrierung der Stromregelkreise erforderlich.
Richtlinien für Inbetriebnahme und Verdrahtung vor Ort
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Vorschriften für die Hauptspannungsklemmen: Schließen Sie die eingehenden einphasigen 220-VAC-Versorgungsleitungen ausschließlich an die Leistungsklemmen L1 und L2 an. Verbinden Sie die Ausgangsleitungen des Servomotors mit den Klemmen U, V und W. Schließen Sie eingehende Versorgungsleitungen niemals an die Klemmen U, V oder W an, da das direkte Anlegen der Netzspannung an den Halbleiter-IGBT-Ausgangswechselrichter eine sofortige thermische Zerstörung der Schaltstufe verursachen würde.
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Verlegung des hochflexiblen Signalkabels: Verlegen Sie die 20-Bit-Encodersignalleitung mit niedriger Spannung vollständig getrennt von den Hochspannungs-Motorleitungen U, V und W sowie den AC-Netzkabeln. Halten Sie in offenen Kabelpritschen einen Mindestabstand von 200 mm ein oder verwenden Sie voneinander getrennte, geerdete Metallrohrführungen. Dadurch wird verhindert, dass hochfrequente induktive Kopplungen Positionsjitter oder Nachführfehler im Regelkreis erzeugen.
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Wärmeabstände und Wärmeableitung: Montieren Sie das IP20-Gehäuse vertikal auf einer flachen, unlackierten Metallmontageplatte, um eine optimale strukturelle Erdung und Wärmeübertragung zu gewährleisten. Halten Sie an beiden Seiten einen freien Randbereich von mindestens 50 mm sowie oberhalb und unterhalb des Antriebsgehäuses einen vertikalen Mindestabstand von 120 mm ein. Prüfen Sie das Gerät regelmäßig, um sicherzustellen, dass die internen Kühlkanäle frei von in der Luft befindlichen Fasern, Ölnebel oder leitfähigen Ablagerungen bleiben.