Produktübersicht
Der DVP48EH00T3 (DVP48EH00T3) ist eine leistungsstarke speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)-Hauptverarbeitungseinheit aus Deltas Flaggschiffserie DVP-EH. Diese wechselstrombetriebene Basiseinheit verfügt über eine kompakte E/A-Konfiguration mit 48 Punkten sowie schnelle Transistorausgänge für Hochgeschwindigkeitspositionierung und präzise Regelkreise zur Bewegungsverfolgung.
Entwickelt für komplexe industrielle Automatisierungsinfrastrukturen – etwa Mehrachs-Schweißzellen, Hochgeschwindigkeitstextilmaschinen, automatisierte Abfüllanlagen und Präzisionsfliegenscherenanlagen – verfügt das Gerät über eine Dual-Core-Verarbeitung. Durch die Trennung der Ausführung der Kern-Kontaktplanlogik von komplexen Berechnungen der Bewegungssteuerung erreicht die CPU einen stabilen Betrieb, beseitigt Ausführungsverzögerungen und reduziert unerwartete Mikrounterbrechungen, um einen kontinuierlichen Anlagenbetrieb zu gewährleisten.
Technische Architektur und Systemkonfiguration
Der DVP48EH00T3 ist als AC-Eingangs-Haupteinheit des H-Typs ausgelegt und für den zuverlässigen Betrieb an standardmäßigen industriellen Wechselstromleitungen konzipiert. Gleichzeitig bietet er verbesserten Hardwareschutz gegen kurzzeitige Netzspannungseinbrüche und Überspannungsstörungen. Die Anordnung der 48 physischen E/A ist in digitale Eingangskanäle mit hoher Dichte und schnell reagierende Transistorausgangskanäle unterteilt.
Die zugrunde liegende Hardwareplattform integriert schnelle Hardwarezähler und spezielle Impulsausgangsregister, die Servoverstärker oder Schrittmotorverstärker direkt ohne zusätzliche Kommunikationsmodule ansteuern können. Mit standardmäßigen RS232- und RS485-Kommunikationsschnittstellen, die das industrielle Modbus-Protokoll verwenden, lässt sich die Basiseinheit in bestehende SCADA-Netzwerke und HMI-Cluster integrieren, ohne dass separate Netzwerkadapter-Hardware erforderlich ist.
Technische Spezifikationen
| Parameter |
Spezifikationen |
| Modell |
DVP48EH00T3 |
| Marke |
DELTA |
| Herkunft |
Taiwan |
| Klassifizierung der Steuerung |
Hochleistungs-SPS der Serie DVP-EH2 / EH3 |
| Gerätekonfiguration |
Zentrale Verarbeitungseinheit (Basiseinheit) |
| Gesamtzahl der physischen E/A |
48 Punkte |
| Stromversorgungstyp |
Wechselspannungseingang (H-Typ-Architektur) |
| Hardware der Ausgangsstufe |
Transistor (NPN-/Sink-Konfiguration) |
| Verarbeitungsgeschwindigkeit |
Verarbeitung grundlegender Anweisungen bis in den Mikrosekundenbereich |
| Integrierte Kommunikation |
Zwei Schnittstellen: RS232 und RS485 |
| Serielles Busprotokoll |
Modbus ASCII / RTU Master-Slave-Standard |
| Erweiterungsfähigkeit |
Unterstützt Erweiterungsmodule auf der rechten Seite sowie schnelle Erweiterungsmodule auf der linken Seite |
| Gehäuseausführung |
Kompaktes geschlossenes Industriegehäuse |
| Montageanordnung |
Montage auf einer 35-mm-DIN-Schiene oder auf einer Montagefläche mithilfe von Schraublöchern |
| Nettogewicht |
Ca. 0,65 kg |
| Versandgewicht |
2,0 kg (einschließlich stoßdämpfender Transportverpackung) |
Produkt-FAQs
Kann dieser Transistorausgangs-SPS Hochspannungs-Wechselstrommagnetventile direkt ansteuern?
Nein. Transistorausgänge sind ausschließlich für Niederspannungs-Gleichstromsignale (typischerweise 5 bis 30 VDC) ausgelegt und für hochfrequentes Schalten oder die Erzeugung schneller Impulse konzipiert. Das direkte Anschließen einer induktiven Wechselstromlast an einen Transistorausgang führt zum thermischen Ausfall des internen Schaltbauteils. Bei Hochspannungs-Wechselstromlasten den Transistorausgang zur Ansteuerung eines zwischengeschalteten Koppelrelais oder Optokopplers verwenden.
Welchen funktionalen Vorteil bietet die AC-Eingangsklassifizierung „H-Type“ der EH3-Serie?
Die Bezeichnung H-Type steht für ein aufgerüstetes, hochbelastbares internes Schaltnetzteil. Diese Architektur bietet eine höhere Störfestigkeit gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Interferenzen (EMI) im Werksstromnetz und eine längere Überbrückungszeit bei kurzen Spannungseinbrüchen oder Netzaussetzern, wodurch unnötige CPU-Resets verhindert werden.
Unterstützt der DVP48EH00T3 Berechnungen zur Rückmeldung von Drehgebern im geschlossenen Regelkreis?
Ja. Die EH3-CPU verfügt über hardwaregesteuerte Hochgeschwindigkeitszähler, die rohe differentielle A/B-Phasensignale von Drehgebern verarbeiten können. Diese Zähler arbeiten unabhängig von der zyklischen SPS-Programmabtastzeit und ermöglichen präzise Berechnungen für Positionsregelkreise bei Hochgeschwindigkeits-Schneid- oder Sortieranwendungen.
Richtlinien für Feldtechnik und Schaltschrankinstallation
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Thermische Trennung und Luftzirkulation: Die SPS horizontal auf einer standardmäßigen 35-mm-DIN-Schiene gemäß EN 60715 befestigen. Oberhalb und unterhalb des Gehäuses mindestens 50 mm sowie an beiden Seiten 20 mm Freiraum lassen. Die SPS nicht direkt über wärmeerzeugenden Geräten wie Frequenzumrichtern (VFDs) oder großen Transformatorblöcken installieren, damit die passive Luftkühlung durch die Lüftungsschlitze des Gehäuses erhalten bleibt.
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Stromverteilung und Überspannungsunterdrückung: Die eingehenden Wechselstromleitungen ausschließlich an die dafür vorgesehenen L- und N-Klemmen anschließen. Den Schutzleiter der Anlage an die dafür vorgesehene PE-Klemme anschließen und dafür ein niederohmiges Erdungsband verwenden, das direkt mit der Haupterdungsschiene des Schaltschranks verbunden ist. Sicherstellen, dass der 24-VDC-Sensorausgang ausschließlich innerhalb der werkseitig festgelegten Stromgrenzwerte belastet wird, um das Auslösen der internen Kurzschlussschutzschaltungen zu vermeiden.
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Transistorverdrahtung und Rauschfilterung: Beim Verdrahten induktiver Gleichstromlasten (z. B. 24-VDC-Relais- oder Kupplungssolenoide) mit den NPN-Transistorausgängen stets eine Freilaufdiode (z. B. 1N4007) parallel zur Lastspule installieren und so nah wie möglich an der Last platzieren. Diese Konfiguration begrenzt sicher die beim Abschalten des Kanals entstehenden induktiven Überspannungsspitzen und schützt den SPS-Transistorausgang vor fortschreitender Schädigung.