Beschreibung
Die Verwaltung komplexer industrieller Aufgaben mit lokalisierter Automatisierung wird durch die speicherprogrammierbare Steuerung Mitsubishi Electric FX3GE-40MT/ES vereinfacht. Dieses kompakte All-in-one-Basisgerät vereint leistungsstarke Mikroprozessorverarbeitung mit integrierten digitalen Eingängen, Transistorausgängen, analoger Verarbeitung und zwei Kommunikationsschnittstellen. Als Erweiterung der zuverlässigen MELSEC-FX3G-Architektur verfügt diese Steuerung über integrierte Ethernet- und USB-Anschlüsse, sodass in platzbeschränkten Schaltschränken keine externen Erweiterungskarten erforderlich sind.
Funktionen
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Hochgeschwindigkeitsverarbeitung: Verfügt über eine zweischichtige Architektur und unterstützt eine Standardprogram容量ität von bis zu 32.000 Schritten.
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Integriertes Ethernet: Standard-RJ45-Anschluss mit Unterstützung für 10BASE-T/100BASE-TX zur nahtlosen Integration in SCADA-, HMI- und Netzwerksysteme.
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Integrierte analoge I/O: Werksseitig mit 2 analogen Eingangskanälen und 1 analogen Ausgangskanal ausgestattet.
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Positionierungsfunktionen: Hochgeschwindigkeitszählereingänge bis 60 kHz und Impulsausgänge für die Positionierung bis 100 kHz.
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Flexible Erweiterung: Skalierbare Konfiguration mit Erweiterungsplatinen der FX3-Serie und Funktionsbausteinen für Sonderfunktionen.
Anwendungen
- Verpackungs- und automatisierte Versiegelungssysteme.
- Lokale Wasseraufbereitungsanlagen und Pumpstationen.
- Förderanlagen und automatisierte Materialhandhabung.
- HLK-Überwachung und Ferntelemetriesysteme.
Technische Spezifikationen
| Parameter |
Spezifikation |
| Hersteller |
Mitsubishi Electric |
| Modell-/Artikelnummer |
FX3GE-40MT/ES |
| Serie |
MELSEC FX3GE |
| Nennstromversorgung |
100 bis 240 V AC (+10 % / -15 %), 50/60 Hz |
| Integrierte I/O-Punkte insgesamt |
40 Punkte |
| Digitale Eingänge |
24 Eingänge (24 V DC, Sink/Source über Klemme wählbar) |
| Digitale Ausgänge |
16 Ausgänge (Transistor, Sink) |
| Integrierte Analogeingänge |
2 Kanäle (0–10 V DC / 4–20 mA) |
| Integrierte Analogausgänge |
1 Kanal (0–10 V DC / 4–20 mA) |
| Kommunikationsanschlüsse |
Ethernet (RJ45), USB (Mini-B), RS-422 |
| Speicherkapazität |
Interner EEPROM-Programmspeicher mit 32.000 Schritten |
| Betriebstemperaturbereich |
0 bis 55 °C (32 bis 131 °F) |
| Nettogewicht |
0,8 kg |
| Abmessungen (B x H x T) |
175 mm x 90 mm x 86 mm |
Anschlüsse und Schnittstellen
| Klemmenbezeichnung |
Funktion / Zuordnung |
| L / N |
Eingang für die AC-Hauptstromversorgung mit 100–240 V |
| 24V / 0V |
Hilfsausgang zur 24-V-DC-Sensorstromversorgung |
| S/S |
Sink-/Source-Wahlschalterklemme für digitale Eingänge |
| X000 - X027 |
24-V-DC-Digitaleingänge (Hochgeschwindigkeitszähler an den ersten Kanälen) |
| Y000 - Y017 |
Transistor-Sink-Ausgänge (Impulsausgabefunktion an Y000–Y002) |
| V1+, I1+, VI1-, V2+, I2+, VI2- |
Analogeingänge (Spannungs-/Stromklemmen von Kanal 1 und Kanal 2) |
| V3+, I3+, VI3- |
Analogausgang (Spannungs-/Stromklemmen von Kanal 3) |
Empirische technische Erkenntnisse
Alternative Modelle und Kompatibilität
Der FX3GE-40MT/ES bietet einen direkten physischen Upgrade-Pfad für ältere FX1N-40MT-D- und standardmäßige FX3G-40MT/ES-Mikrocontroller. Vorhandener FX3G-Leitercode ist vollständig abwärtskompatibel. Um jedoch auf die integrierten Ethernet-Parameter zuzugreifen und Analogkanäle direkt ohne FROM-/TO-Anweisungen zu konfigurieren, muss die Softwareentwicklung in GX Works2 (Version 1.98 oder höher) erfolgen.
Typische Anwendungsfehler und technische Hinweise
Dieser Controller verfügt über standardmäßige Transistor-Sink-Ausgänge (durch das Suffix MT gekennzeichnet). Das Anschließen von Feldlasten, die als Sink-Logik verdrahtet sind, an eine Quelle mit falscher Polarität zerstört die internen Optokoppler. Sicherstellen, dass externe Hilfsstromversorgungen ordnungsgemäß verbunden sind. Probleme bei der Wärmeableitung können in geschlossenen Schaltschränken auftreten, wenn das Gerät horizontal installiert wird. Die vertikale Wandmontage ist strikt einzuhalten; oberhalb und unterhalb des Gehäuses muss ein Mindestabstand von 50 mm für die natürliche Konvektionskühlung vorhanden sein.
Tipps zur Inbetriebnahme und Verdrahtung
Um elektrische Störungen an den integrierten Analogkanälen zu verhindern, die 0–10-V- bzw. 4–20-mA-Leitungen stets von Wechselstromkabeln mit hoher Stromstärke getrennt führen. Für Analogschleifen geschirmte verdrillte Zweidrahtleitungen (STP) verwenden und die Schirmung strikt am SPS-Ende erden, um lokale Erdschleifenströme zu unterbinden, die Sensorwerte destabilisieren können.
Installationsrichtlinien
KRITISCHER WARNHINWEIS:
Vor Installations-, Montage- oder Anschlussarbeiten alle Hauptstromquellen trennen. Werden externe Stromkreise nicht spannungsfrei geschaltet, kann dies zu schweren Stromschlägen, Hardwareausfällen oder unerwarteten Bewegungen angeschlossener Aktoren führen.
1
Den Controller auf einer standardmäßigen 35-mm-DIN-Schiene montieren oder mithilfe der integrierten M4-Befestigungspunkte an einer flachen Montageplatte befestigen.
2
Die Hauptversorgung mit 100–240 V AC an den Klemmenblock anschließen und dabei auf eine korrekte Schutzerdung (PE) achten.
3
Eingangsleitungen mit der ausgewählten aktiven Polarität anschließen (Sink- oder Source-Ausrichtung, konfiguriert über die S/S-Klemme).
4
Programmübertragung über Ethernet oder USB verbinden, GX Works2 starten und Diagnoseverfahren ausführen, um die Hardwareregister zu überprüfen.