Beschreibung
Der Siemens 6ES7313-6CE00-0AB0 ist ein kompaktes CPU-Modul für das SPS-System SIMATIC S7-300, das für kleine bis mittlere Automatisierungsaufgaben in älteren Anlagen entwickelt wurde. Dieses Modul integriert eine umfassende Auswahl an E/A- und Kommunikationsfunktionen, darunter 16 digitale Eingänge, 16 digitale Ausgänge und drei Hochgeschwindigkeitszähler mit einer Nennfrequenz von 30 kHz. Es wird mit einer 24-V-DC-Stromversorgung betrieben und nutzt einen 32-KB-Arbeitsspeicher, für dessen Betrieb eine separate Micro Memory Card (MMC) erforderlich ist. Die Kommunikation erfolgt über eine integrierte PROFIBUS-DP-Schnittstelle und einen MPI-Anschluss und ermöglicht so die Anbindung an industrielle Netzwerke.
Funktionen
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■Integrierte 16 digitale Eingänge (DI)
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■Integrierte 16 digitale Ausgänge (DO)
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■Drei integrierte Hochgeschwindigkeitszähler (30 kHz)
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■32 KB Arbeitsspeicher für Anwenderprogramm und Daten
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■Für den Betrieb ist eine Siemens Micro Memory Card (MMC) erforderlich
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■Integrierte PROFIBUS-DP- und MPI-Kommunikationsschnittstellen
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■Kompakte Bauweise für platzbeschränkte Schaltschränke
Anwendungen
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■Wartung und Support für bestehende SIMATIC S7-300-Systeme
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■Steuerung kleiner Maschinen
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■Prozesssteuerung und -überwachung in älteren Fertigungslinien
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■Dezentrale E/A-Steuerung über PROFIBUS DP
Technische Spezifikationen
| Spezifikation |
Wert |
| Hersteller |
Siemens |
| Modellnummer |
6ES7313-6CE00-0AB0 |
| Produktfamilie |
SIMATIC S7-300 |
| Modultyp |
Kompaktes CPU-Modul |
| Stromversorgung |
24 V DC |
| Arbeitsspeicher |
32 KB |
| Anforderung an die Speicherkarte |
Micro Memory Card (MMC) |
| Integrierte digitale Eingänge |
16 |
| Integrierte digitale Ausgänge |
16 |
| Hochgeschwindigkeitszähler |
3 (bis zu 30 kHz) |
| Kommunikationsschnittstellen |
PROFIBUS DP, MPI |
| Produktionsstatus |
Alt / abgekündigt |
| Versandgewicht |
0,05 kg |
| Paketabmessungen (berechnet) |
1,5 cm x 5,5 cm x 8,3 cm |
| Ursprungsland |
Deutschland |
| HS-Code |
8537101190 |
Installationsrichtlinien
WICHTIGER WARNHINWEIS: Es können gefährliche Spannungen anliegen. Alle Installations- und Wartungsarbeiten dürfen ausschließlich von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Wird das System vor Wartungsarbeiten nicht spannungsfrei geschaltet und werden die ordnungsgemäßen Lockout/Tagout-Verfahren (LOTO) nicht befolgt, kann dies zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.
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1
Anlage spannungsfrei schalten: Trennen Sie vor der Installation alle Stromquellen zum Schaltschrank und zu den angeschlossenen Maschinen vollständig und sichern Sie sie gemäß den geltenden LOTO-Sicherheitsvorschriften gegen Wiedereinschalten.
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2
Modul montieren: Befestigen Sie das Modul sicher auf einer Standard-DIN-Schiene mit 35 mm Breite im Schaltschrank. Achten Sie auf ausreichenden Abstand für Belüftung und Kabelführung. Das Modul sollte hörbar einrasten.
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3
Erdung anschließen: Verbinden Sie die Gehäuseerdungsklemme über einen niederohmigen Leiter mit der Schutzerdungsschiene (PE) des Hauptschaltschranks. Eine zuverlässige Erdungsverbindung ist für Störfestigkeit und Sicherheit unerlässlich.
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4
Stromversorgung und E/A verdrahten: Schließen Sie die 24-V-DC-Stromversorgung, die Kommunikationskabel (PROFIBUS/MPI) und die Feld-E/A-Verdrahtung an die entsprechenden Klemmen an. Verwenden Sie für Kommunikations- und Analogsignale abgeschirmte Kabel und stellen Sie sicher, dass die Schirme ordnungsgemäß an einem Ende aufgelegt sind.
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5
Speicherkarte einsetzen: Setzen Sie bei ausgeschalteter Stromversorgung die erforderliche Micro Memory Card (MMC) in den dafür vorgesehenen Steckplatz der CPU ein. Die CPU funktioniert ohne eine gültige MMC nicht.
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6
Überprüfen und unter Spannung setzen: Überprüfen Sie alle Verbindungen sorgfältig auf korrekten Anschluss und sicheren Halt. Entfernen Sie die LOTO-Sicherungen und schalten Sie das System wieder ein. Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme die Statusanzeigen der Module auf ordnungsgemäßen Betrieb.